Pressespiegel 20.05.2026
Musik – Formate & Ensembles
Vom Solo-Album über Opern-Orchesterlivestreams bis zu unerwarteten Klangexperimenten – diese Woche zeigt die ganze Vielfalt musikalischer Formate und Besetzungen. Kirchenorgeln klingen nach Rap, Bigbands prägen den Swing-Sound und internationale Künstler debütieren auf großen Bühnen.
Behandelt in 2 Quellen
In der Himmelfahrtskirche München-Sendling interpretiert der 27-jährige Willi Fischer bekannte Pop- und Rap-Songs auf der Kirchenorgel und erzielt damit in sozialen Netzwerken großes Echo.
- Willi will's wissen - und spielt Rapsongs auf der Orgelansehen ↗Antenne Bayern20.05.2026
Der 27-jährige Willi Fischer spielt in der Münchner Himmelfahrtskirche selbsterlerntes Orgel-Coverversionen von Rap- und Popsongs, darunter K.I.Z. und The Black Eyed Peas, und erreicht damit Millionen Likes auf Instagram und TikTok.
- München-Sendling: Promovend spielt Pop- und Rap-Covers auf Kirchenorgelansehen ↗DieBayern.de20.05.2026
Der 27-jährige Promovend Willi Fischer spielt selbst erlerntes Orgel in der Himmelfahrtskirche München-Sendling und erreicht mit Pop- und Rap-Covers von Künstlern wie SXTN und The Black Eyed Peas auf Instagram über vier Millionen Likes.
Christin Nichols veröffentlicht ein neues Indie-Pop-Album mit persönlichen Songs über Selbstzweifel und Identität und ist bis 6. Juni auf Deutschlandtour.
Sebastian Weigle dirigiert das Bayerische Staatsorchester im Akademiekonzert im Nationaltheater mit Werken von Saint-Saëns, Arutjunjan und Mussorgsky, darunter ein Orgelkonzert.
Der 1LIVE-Podcast erzählt in mehreren Folgen die Karriere des Rap-Stars Casper, bürgerlich Benjamin Griffey, vom Aufwachsen in Bielefeld und den USA bis zum ausverkauften Stadionkonzert vor 28.000 Zuschauern.
Der niederländische Sänger Dennis van Aarssen tritt am 12. Juni 2026 mit seiner DVA Bigband im Münchner Technikum auf und präsentiert sein neues Album „Souvenirs" mit Interpretationen von Jazzklassikern. IN München verlost 2 x 2 Tickets.
Israels ESC-Beitrag „Michelle" von Noam Bettan wird in sozialen Netzwerken als Metapher für die historisch belastete Beziehung des jüdischen Volkes zu Europa gedeutet, obwohl Bettan selbst den Song als universelle Geschichte über toxische Beziehungen beschreibt.
Endless Wellness spielen Ende November bis Anfang Dezember 2026 acht Konzerte in Deutschland, unter anderem in München, Köln, Hamburg und Berlin. Tickets sind ab 20. Mai 2026 über All Artists Agency erhältlich.
Am 23. Mai 2026 findet im City Club Augsburg die Techno-Veranstaltung „Impedanz – fast forward" statt, bei der Animar, Tonsammler, Julsjosi, Pepe, Ari und Mia auflegen.
Das Ekhof-Festival 2026 in Gotha eröffnet am 23. Mai mit Tschaikowskis „Souvenir de Florence", aufgeführt von der Thüringen Philharmonie und Cellist Alexey Stadler; das Hauptbühnenstück ist Molières „Die Schule der Frauen" in der Regie von Naemi Friedmann.
Film – Formate & Formen
Porträts von Filmschaffenden, Berichte über Produktionen in Arbeit und persönliche Perspektiven auf den Beruf prägen diese Woche. Dazu kommen Filmtipps und Gedanken über Formen, wie Kino und Leben aufeinander treffen.
Behandelt in 2 Quellen
Die 85-jährige Schauspielerin Senta Berger ist für den Deutschen Filmpreis nominiert und äußert sich dabei offen über die Schattenseiten ihres Berufs, darunter den Umgang mit Absagen und das Gefühl der Hilflosigkeit.
- Senta Berger: «Man fühlt sich hilflos» bei Absagenansehen ↗Antenne Bayern20.05.2026
Senta Berger spricht im „Stern" über die emotionalen Schattenseiten ihres Berufs, darunter Absagen und Verluste nahestehender Menschen wie Ehemann Michael Verhoeven und Mario Adorf. Die 85-Jährige ist aktuell für den Deutschen Filmpreis nominiert.
- Senta Berger nennt Schauspiel-Beruf demütigend – nominiert für Deutschen Filmpreisansehen ↗DieBayern.de19.05.2026
Senta Berger bezeichnet Schauspiel als demütigenden Beruf und spricht über den Schmerz bei Ablehnungen. Die 85-Jährige ist für den Deutschen Filmpreis nominiert und trauert um ihren verstorbenen Ehemann Michael Verhoeven und Freund Mario Adorf.
Der Film „Gavagai" erzählt von Maja, die während Dreharbeiten im Senegal eine Affäre mit einem Kollegen beginnt und ihn bei der Filmpremiere wiedertrifft.
Regisseur John Ottman dreht das Biopic „Billy & Me" über Billy Joels frühe Jahre vor dem Durchbruch mit „Piano Man" 1973, erzählt aus der Perspektive von Joels erstem Manager Irwin Mazur. Drehbeginn ist im Herbst in Winnipeg und New York.
Die ARD-Dokumentation „Evil-E. – Eva Ries und der Wu-Tang Clan" porträtiert die deutsche Musikmanagerin Eva Ries, die in den 1990er Jahren als International Marketing Managerin bei RCA Records maßgeblich zum globalen Erfolg der Hip-Hop-Gruppe Wu-Tang Clan beitrug.
In der Filmkomödie „Glennkill" klärt eine Schafherde den Mord an ihrem Schäfer auf und entlarvt dabei die Menschenwelt als absurdes Theater. Die Adaption des gleichnamigen Bestsellers überzeugt laut Rezension durch Witz und Ironie.
Der Dokumentarfilm „Mr. Nobody Against Putin" von David Borenstein und Pavel Talankin gewinnt den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des CIVIS Medienpreises, der Medienbeiträge zu Migration, Integration und kultureller Vielfalt auszeichnet.
Schauspieler Alexander Held ist im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Er war bekannt aus Kino-Produktionen wie „Schindlers Liste" und „Der Untergang" sowie den ZDF-Krimireihen „München Mord" und „Stralsund".
Die Open-Air-Kino-Saison 2026 in München ist gestartet: Der Artikel gibt einen Überblick über Veranstaltungsorte wie den Olympiasee, Westpark, Königsplatz und Starnberger See sowie das ganzjährige Autokino in Aschheim.
Ein Podcast-Beitrag analysiert Kristen Stewarts Regiedebüt „The Chronology of Water" und untersucht, wie der Film durch radikale Bildsprache statt klassischer Biopic-Konventionen die Verbindung zwischen Kunst, Schreiben und der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse erkundet.
Erinnerungskultur
Gewaltsame Übergriffe auf Gedenkstätten und Forderungen nach Rückgabe von Kulturgütern prägen aktuelle Debatten um die Bewahrung historischer Erinnerung. Daneben treten Zeitzeugen mit ihren persönlichen Berichten gegen das Vergessen an.
Tete Loeper schildert in ihren Memoiren „Shut up and Hide!" aus der Perspektive eines vierjährigen Mädchens das Überleben des Tutsi-Genozids 1994 in Ruanda, ausgelöst durch die Frage ihrer Tochter nach ihrer Kindheit.
Unbekannte haben am Wochenende des 16./17. Mai Gedenktafeln und Bilder der T4-Gedenkstätte am Bezirksklinikum Regensburg zerkratzt und eine Heiligenstatue beschädigt. Die Polizei ermittelt; Bezirkstagspräsident Franz Löffler hat Strafanzeige gestellt.
Katalonien verklagt Aragón auf rund 790.000 Euro Kostenerstattung für die Pflege von 56 Kunstwerken, die 1936 aus einem Kloster in Aragón nach Katalonien gebracht und 2021 per Gerichtsbeschluss zur Rückgabe angeordnet wurden.
Zivilgesellschaft
Rechtsstreitigkeiten, institutionelle Neugründungen und politische Stellungnahmen prägen den Alltag zivilgesellschaftlicher Akteure in Berlin und bundesweit. Die Artikel dokumentieren aktuelle Konflikte und Initiativen von Verbänden, Gerichten und kulturellen Organisationen.
Das Kammergericht hat eine einstweilige Verfügung gegen Künstler Philipp Ruch aufgehoben und ihm erlaubt, das Potsdamer Treffen vom November 2023 weiterhin als „Deportationskonferenz" zu bezeichnen. Antragsteller Ulrich Vosgerau scheiterte damit erneut juristisch.
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Union progressiver Juden in Deutschland haben das „Zentrale Liberale Bet Din Deutschland" gegründet, woraufhin die Allgemeine Rabbinerkonferenz die Neugründung als „Spaltungsmanöver" im Konflikt mit dem Zentralrat der Juden scharf kritisierte.
Die Initiative kulturelle Integration veranstaltet am 21. Mai 2026 erstmals den bundesweiten Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt mit über 400 Aktionen; die ausgebuchte Berliner Hauptveranstaltung im Europäischen Haus ist per Livestream verfolgbar.
Die WerteInitiative warnt vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl in einem Positionspapier vor AfD und Linken als Risiken für jüdisches Leben und appelliert an CDU, SPD und Grüne, keine Koalitionen mit diesen Parteien einzugehen.
Journalismus
Medienlandschaft im Wandel: Die Artikel dieser Sektion spiegeln aktuelle Debatten um Popkultur, TV-Quoten, gesellschaftliche Kontroversen und die Zukunft des Journalismus wider. Von ESC-Analysen über Serien bis zu Fragen nach künftigen Arbeitsweisen in der Medienbranche.
PULS Musikanalyse (PMA) ist ein wöchentliches Video-Format des BR auf YouTube und TikTok, das Host Fridl Achten mit seinem Team produziert und Themen, Trends sowie Hintergründe aus dem Deutschrap und der Musikbranche journalistisch aufbereitet.
Deutschland scheitert beim ESC nicht an Ablehnung, sondern an Bedeutungslosigkeit: Trotz positiver Stimmung in der Halle erhält der deutsche Beitrag kaum Punkte, weil er austauschbar wirkt und keine nachhaltigen Eindrücke hinterlässt.
Der Schauspieler Alexander Held, bekannt aus „München Mord", „Der Untergang" und „Schindlers Liste", ist im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Der gebürtige Münchner wirkte in über 160 Film- und Fernsehproduktionen mit.
Der ZDF-Zweiteiler „Mama ist die Best(i)e" mit Adele Neuhauser erzielte am Montagabend bis zu 26,1 Prozent Marktanteil, während die ARD-Dokumentation „Udo Rebell. Rockstar. Ikone" über Udo Lindenberg besonders beim jungen Publikum punktete.
Israels ESC-Beitrag „Michelle" von Noam Bettan erreichte Platz zwei, weil das Televoting-System gezielte Unterstützerstimmen begünstigt und eine regelwidrige Werbekampagne für Israel zusätzlich mobilisierte – trotz Protesten und Länderboykotten.
Der lichtung verlag hat eine Insolvenz abgewendet, nachdem eine Nachzahlungsforderung der Deutschen Rentenversicherung von über 40.000 Euro das Unternehmen in eine existenzielle Notlage gebracht hatte und eine Solidaritätswelle aus Spenden und Bestellungen die Rettung ermöglichte.
Die ARTE-Serie „Etty" von Regisseur Hagai Levi überträgt das Schicksal der jüdischen Diaristin Etty Hillesum in die Gegenwart, scheitert laut Kritik jedoch an zu platter Didaktik – gerettet wird sie allein durch Hauptdarstellerin Julia Windischbauer.
Deutschlands ESC-Teilnahme kostet jährlich knapp unter einer Million Euro aus Rundfunkbeiträgen – weniger als ein einziger „Tatort", der mit rund 1,9 Millionen Euro zu Buche schlägt.
Regisseur Judd Apatow beschreibt, wie Late-Night-Talkshows ihn prägten und argumentiert, dass das Format als gesellschaftliches Ventil für politische und kulturelle Erschütterungen in Amerika unverzichtbar bleibt.
Miriam Schüssler von Start Into Media erklärt, warum persönliche Kontakte, Haltung und technologisches Verständnis trotz KI entscheidend für den Einstieg in die Medienbranche bleiben. Am 21. Mai informiert die Messe „Media For You" in Nürnberg über Karrierewege in den Medien.
Veranstaltungen
Konzerte und Festivals, Lesungen und Clubnächte – ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Diskurs und Ausstellungen wartet auf Kulturinteressierte. Hier sind aktuelle Termine und Tipps für die kommenden Wochen.
Kulturveranstaltungen rund um jüdische Geschichte und Kultur umfassen Lesungen mit Holocaust-Überlebenden, Vorträge über Antisemitismus und Medien sowie eine Ausstellungseröffnung in Leipzig; im TV läuft eine Dokumentation über den FC St. Pauli und seine NS-Geschichte.
Harry Styles hat seine „Together, Together"-Tour am 16. Mai in Amsterdam gestartet und tritt dort bis 5. Juni zehnmal auf. Die ersten Shows erhalten gemischte Reaktionen: Fans kritisieren eingeschränkte Sicht und schlechten Sound, Medien loben seine Bühnenpräsenz.
IN München verlost zwei Freitickets für das Bergluft Festival am 12. September 2026 auf der Jagahütt'n am Stümpfling am Tegernsee, wo Kapotaki, Monaco F und DeSchoWieda auf 1.530 Metern auftreten.
Im City Club Augsburg findet am 20. Mai 2026 ab 23 Uhr die Techno-Veranstaltung „Hängin´" mit den DJs CJ Rusky und André Michelle statt.
Das Berliner HipHop-Duo Audio88 & Yassin tritt am 24. Juni 2026 im Münchner Backstage Werk auf und präsentiert sein gesellschaftskritisches Album „Zeit zu sterben"; IN München verlost 3 x 2 Tickets (Einsendeschluss 10. Juni 2026).
Die Monacensia-Bibliothek München zeigt ab 20. Mai zwei Jahre lang eine Ausstellung zu Rachel Salamanders Archiv, das über 1000 Tondokumente, Fotos und weitere Zeugnisse ihrer 1982 gegründeten ersten jüdischen Fachbuchhandlung in Deutschland nach 1945 umfasst.
Theater – Formen & Rollen
Theater erkundet Grenzen und Verwandlungen: von wissenschaftlicher Forschungsstation bis historischer Sage, von vertrauten Rollen bis zu immersiven Welten. Drei Perspektiven auf zeitgenössisches Schauspiel.
Regisseur Jan-Christoph Gockel reiste mit einem Team des Deutschen Theaters in die Antarktis und entwickelte dort gemeinsam mit Wissenschaftlern einer Forschungsstation das Stück „Polaris", das bei den Ruhrfestspielen Premiere feierte.
Der Schauspieler Alexander Held, bekannt aus „München Mord", „Der Untergang" und „Schindlers Liste", ist im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Der gebürtige Münchner begann als Torwart bei 1860 München und war über 160 Film- und Fernsehrollen aktiv.
Das Wiener Performancekollektiv Nesterval präsentiert bei den Wiener Festwochen das immersive Doppelprojekt „Wallden" und „Donaugold", das die Nibelungensage in ein postapokalyptisches Wien 2044 versetzt und Publikum in zwei parallele, interaktive Universen eintauchen lässt.
Tanz – Stile & Formen
Vier Inszenierungen zeigen die Vielfalt gegenwärtigen Tanzschaffens: von der experimentellen Körpersprache der Choreografin Meredith Monk über konzeptuelle Neukreationen bis zu klassischen Balletten in aktuellen Produktionen.
Meredith Monk, derzeit Inhaberin der Pina-Bausch-Professur, verbindet in ihren Kompositionen Stimme, Tanz und vorsprachliche Klänge zu einer ritualhaften Kunst, die laut Laudatio Verständigung jenseits von Worten ermöglicht.
Lucas Valentes Tanzstück „Da Vinci" feiert an der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus Premiere und nähert sich dem Universalgenie nicht biografisch, sondern durch bildstarke Choreografie, die Chaos und Ordnung zwischen innerem Universum und schöpferischem Drang verhandelt.
Das Internationale Ballett Festival Gera feierte mit einer Gala und einer Ausstellung „100 Jahre tänzerischer Aufbruch" – im Mittelpunkt stand Tanzpionierin Yvonne Georgi, die 1925/26 die Moderne nach Gera brachte.
Die Wiener Staatsoper hat Kenneth MacMillans Ballett „Manon" nach 13 Jahren wiederaufgenommen, mit Madison Young und Alessandro Frola als gefeiertem Hauptpaar in der Titelpartie.
Bildende Kunst – Formen & Orte
Künstlerische Positionen zu Einsamkeit und Nähe stehen neben Werkbetrachtungen und Nachrichten aus der Kunstwelt. Von zeitgenössischen Ausstellungen bis zu Meisterwerken der Kunstgeschichte werden Werke und Künstler in den Fokus gerückt.
Die Ausstellung „only the lonely" in Zürich thematisiert die Unterschiede zwischen Einsamkeit und Alleinsein und verbindet künstlerisch Isolation, Freiheit, Nähe und Distanz. Sie ist bis 7. Juni 2026 zu sehen.
Der Maler Harald Metzkes, bekannt als „Cézannist vom Prenzlauer Berg" und Vertreter der „Berliner Schule", ist im Alter von 97 Jahren in Wegendorf gestorben.
Rembrandts frühes Gemälde „Christus in Emmaus" (37 × 42 cm) gilt wegen seiner radikalen Bildsprache als herausragendes Frühwerk des Künstlers.
Kulturpolitik
Wie viel Einfluss darf Politik auf Kultur nehmen, ohne Kunstfreiheit zu gefährden? Zwei Beiträge beleuchten das Spannungsverhältnis zwischen staatlichen Interessen und künstlerischer Autonomie.
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni betreibt einen systematischen kulturpolitischen Umbau des Landes: Sie besetzt Führungspositionen in Medien, Museen und Festivals mit Gefolgsleuten und fördert ein nationalistisches „Made in Italy" auf Kosten pluralistischer Kulturinstitutionen.
J. Heinicke diskutiert, inwieweit politischer Einfluss die Kunstfreiheit einschränkt und wie das Verhältnis zwischen Kulturpolitik und künstlerischer Unabhängigkeit gestaltet sein sollte.
Sonstiges
Ein als Prince-Vault-Song gefeierter Track namens „Unbeknownst 2 U" entpuppt sich als KI-Fälschung, was Prince-Fans und die Fanseite „Housequake" beunruhigt, da KI-Technologie mittlerweile kaum von echten Prince-Aufnahmen zu unterscheiden sei.
SPD-Stadträtin Barbara Likus verteidigt auf Instagram die städtische Finanzierung der FC-Bayern-Meisterfeier, indem sie die Sicherheitskosten von 31 Euro pro Person den Theatersubventionen von 148 Euro pro Volkstheater-Ticket gegenüberstellt.
Der bayerische Landtags-Bauausschuss hat einstimmig dafür votiert, die Versammlungsstättenverordnung zu ändern, um künftig gleich viele Toiletten für Frauen und Männer vorzuschreiben. Die Regelung gilt jedoch nur für Neubauten; bestehende Veranstaltungsorte haben Bestandsschutz.
Die Cologne Pride 2026 hat Sarah Engels als Headlinerin für den CSD am 5. Juli gebucht, was in der queeren Community Kritik auslöst, da Engels' Aussagen zu Feminismus als unvereinbar mit den CSD-Werten gelten.
Bayerns Landtags-Bauausschuss hat einstimmig dafür votiert, die Versammlungsstättenverordnung zu ändern, damit Frauen künftig gleich viele Toiletten wie Männer erhalten. Die Neuregelung gilt jedoch nur für Neubauten; bestehende Hallen genießen Bestandsschutz.
Schlagersänger Bernhard Brink kündigt für 2027 eine Abschiedstournee unter dem Titel „Danke für die Zeit" an, bei der er seinen 75. Geburtstag und sein 55-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Von der Musik zieht er sich dabei nicht vollständig zurück.
Berliner Rapper Apsilon veröffentlicht ein 58-sekündiges Snippet seines kommenden Albums „Glanz Null", in dem er Vizekanzler Lars Klingbeil und Ministerpräsident Cem Özdemir offen kritisiert und Distanz zu beiden Politikern fordert.
Lenny Kravitz beschreibt in einem Essay, wie John Lennons Soloalbum „Plastic Ono Band" ihn künstlerisch prägte und warum er Lennon als Musiker, Gitarristen und Friedensikone höher schätzt als die Beatles.
John Lennon komponierte „Imagine" 1971 in einem einzigen Anlauf und schuf damit eine zeitlose Hymne, die Menschen in Zeiten tiefer Trauer – von Lennons Tod 1980 bis zum 11. September – Trost und Hoffnung gegeben hat.
Die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt sucht ab 01.10.2026 eine Vollzeitstelle als Senior Artist für Korrepetition als befristete Karenzvertretung, Bewerbungsfrist ist der 23.06.2026.
Die Digital Humanism Conference (DigHum) findet vom 24. bis 26. Juni zum zweiten Mal an der ÖAW in Wien statt und bringt internationale Expertinnen und Experten zusammen, um über Technologiegestaltung, KI und digitale Souveränität zu diskutieren.
Beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg kamen trotz schlechten Wetters 74.000 Menschen zusammen, um über Feminismus, Demokratie und Kirchenreformen zu diskutieren. Das Großevent mit Politikern wie Merz und Steinmeier zeigte, dass Kirche weit über religiöse Nischenthemen hinausreicht.
Der Augsburger Stadtmarkt veranstaltet am 23. Mai 2026 ein Maifest mit regionalem Spargel, Musik der Schwob'n Deifi und einem Maibock-Anstich durch Oberbürgermeister Dr. Florian Freund.
William Friedkins Thriller „Cruising" (1980) mit Al Pacino als Cop in der New Yorker Queer-Szene löste bereits vor der Premiere massive Proteste aus und ruinierte Friedkins Karriere als A-Regisseur.
Die 27-jährige bulgarin DARA gewinnt den ESC 2026 in Wien mit 516 Punkten und sichert Bulgarien den ersten ESC-Sieg überhaupt; ihr Song „Bangaranga" verbindet jamaikanisches Patois mit bulgarischer Folklore und steht für Empowerment und Selbstbehauptung.
Der 2. Hofer Genussmarkt findet am Maxplatz und vor der Michaeliskirche statt, wo über 40 Anbieter regionale und internationale Spezialitäten präsentieren. Von 9 bis 16 Uhr erwartet Besucher zudem Hofs längste Genusstafel und ein Musikprogramm – der Eintritt ist frei.
Eckart von Hirschhausen untersucht in der BR-Dokumentation „Hirschhausen will zum Papst", ob die katholische Kirche eine wirksame Kraft im Kampf gegen die Klimakrise sein kann, und versucht dabei, Papst Leo XIV. zu treffen.
Das Volksmusikfestival „drumherum" findet vom 21. bis 25. Mai 2026 in Regen statt und erwartet rund 400 Ensembles aus zehn Nationen, darunter erstmals Gruppen aus Schottland und Estland.
Benediktinerpater Anselm Grün und Liedermacher Clemens Bittlinger geben am 7. Juni in der Weidener Michaelskirche ein gemeinsames Konzert über Wege zum Glück, bei dem Texte, Lieder und Gedanken zu grundlegenden Lebensfragen erklingen.
Sopranistin Nuria Rial begeisterte mit dem Ensemble Les Cornets Noirs in der Dresdner Frauenkirche mit frühbarocken Werken von Monteverdi, Grandi und Legrenzi und erntete lautstarken Applaus des Publikums.
Jack Antonoff, Produzent und Songwriter von Taylor Swift, Lorde und Kendrick Lamar, veröffentlicht ein neues Album mit seiner Band Bleachers und gibt dazu ein Interview.
Die Band CoolTone spielt am 18. Juni 2026 bei den Brunnenhofkonzerten in Augsburg Jazzstandards mit Vokal, Saxophon, Gitarre, Kontrabass, Piano und Drums.
Das Sunny Franz & the Reinhardt Sinti Jazz Ensemble tritt am 13. Juni 2026 im Brunnenhof im Zeughaus Augsburg auf und präsentiert Sinti-Jazz der jungen Generation.
Ostbayerische Künstlerinnen und Künstler spenden Werke, die zum Kauf angeboten werden, um den in der Krise befindlichen lichtung verlag in Viechtach finanziell zu unterstützen.
Fotograf Toby Binders Buch „#053KIDS" dokumentiert das Aufwachsen migrantischer Jugendlicher im Duisburger Stadtteil Hochfeld; daneben empfiehlt der Autor Göran Gnaudschuns Fotobücher sowie eine Ausstellung mit Street Photography von Miron Zownir.
Andrea Segres Film „Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione" rekonstruiert den politischen Versuch des italienischen KPI-Vorsitzenden, in den 1970er-Jahren durch einen Kompromiss mit dem politischen Katholizismus die Demokratie zu stabilisieren und sich von der Sowjetunion zu emanzipieren.
Daniela Magnani Hüller verarbeitet in ihrem Dokumentarfilm-Debüt „Was an Empfindsamkeit bleibt" einen Messerangriff durch einen Mitschüler, den sie knapp überlebte, und befragt dabei Beteiligte über Hilflosigkeit, Schuld und das Leben nach der Tat.