Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Die Theatergruppe des Trachtenvereins Hittenkirchen zeigt im November an zehn Aufführungsterminen die Komödie „A narrisches Durcheinand", eine Fassung von Jürgen Hörners „Nichts als Kuddelmuddel", im Trachtenheim Hittenkirchen.
Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic" bei der Ruhrtriennale in der Kraftzentrale Duisburg inszeniert pansexuelle Fruchtbarkeitsrituale auf schwarzem Kunstrasen mit 13 performativen Stationen, Nacktheit und Live-Musik – ein vierstündiges Ritual für je 1500 Zuschauer.
Jimmy Kimmel kehrt nach der Sommerpause zu „Jimmy Kimmel Live" zurück und zieht in seiner 4000. Show ironisch Bilanz über Trumps Sommer: gesunkene Zustimmungswerte, weiter gesperrte Straße von Hormus und 20 Millionen Dollar ohne sichtbare Ergebnisse.
Das ETA Hoffmann Theater Bamberg zählt mit fünf Nennungen zu den Saisongewinnern der Kritiker:innenumfrage der Deutschen Bühne 2025/26 und verzeichnete unter Leitung von John von Düffel einen Besucherzuwachs von über 50 Prozent.
Das Junge Landestheater Schwaben zeigt am 20. September in Memmingen die Premiere von „Morgen Alaska", einem Stück über einen jungen Mann, der dem Vorbild des Aussteigers Chris McCandless folgt, und die Freundin, die er zurücklässt.
Tim Plegge startet als neuer Tanzdirektor beim Theater & Orchester Heidelberg unter Intendantin Bernadette Sonnenbichler in die erste gemeinsame Spielzeit; am 3. Oktober feiert seine Kreation „Orlando" nach Virginia Woolfs Roman Premiere.
Erich Sidler inszeniert am Deutschen Theater Göttingen Rebekka Kricheldorfs Komödie „Welcome to Schöny – please get the fuck out!", die Übertourismus als Globalisierungsphänomen mit trockenem Wortwitz beleuchtet, ohne befriedigende Lösungen anzubieten.
Arthur Schnitzlers „Komödie der Verführung" zeigt die Wiener Gesellschaft im Sommer 1914 zwischen Liebeswirren und Selbsttäuschung am Vorabend des Ersten Weltkriegs – noch bis 27. September in Wien zu sehen.
Erwin Pelzig (Frank-Markus Barwasser) verbindet beim Volkacher Kabarettsommer Gesellschaftskritik mit Stoizismus und fragt, was eine Demokratie zusammenhält – mit Seitenhieben auf Trump, Musk und den Bürger als Teil des Problems.
Der deutsche Schauspieler Michael Mendl ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Er zählte zu den bekanntesten Charakterdarstellern des deutschen Fernsehens und war in Produktionen wie „Tatort", „Der Untergang" und „Dark" zu sehen.
Die österreichische Schauspielerin Erni Mangold ist im Alter von 99 Jahren in Wien gestorben. Sie war in über 100 Film- und TV-Produktionen zu sehen, darunter mehrere „Tatort"-Folgen, und stand seit 1946 auf der Bühne.
Das Berliner Maxim-Gorki-Theater hat eine neue Intendantin. Die eröffnet die Saison mit Walgesängen, Holzkreuzen und Aquarellritualen. Heiliger Bimbam!
Christian Friedel inszeniert am Staatsschauspiel Dresden Shakespeares Sonette als dreiteiliges Bühnenspektakel mit über 40 Beteiligten und Live-Band, das zwischen emotionaler Intensität und formgetriebener Nummernrevue schwankt.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 pausieren „TV Total" und die „Harald Schmidt Show" kurzzeitig. Bei ihrer Rückkehr wählen Stefan Raab und Harald Schmidt gegensätzliche Ansätze: Raab blendet die Ereignisse nach kurzem Disclaimer aus, Schmidt verarbeitet sie satirisch-reflektierend.
Der deutsche Schauspieler Michael Mendl ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der vielseitige Charakterdarsteller war bekannt durch Rollen in „Tatort", „Der Untergang" und „Dark" sowie durch eine Goldene Kamera für seine Darstellung von Willy Brandt.
Am Schiller Theater Rudolstadt feiert Michael Klieferts Zweipersonenstück „Das Stück vom Glück" Uraufführung, das Goethe und Schiller ab ihrem „Rudolstädter Handschlag" 1794 in lebhaftem intellektuellem Austausch zeigt.
Regisseur Felix Krakau inszeniert an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden mit zwölf Jugendlichen „Die Jugend von Orleans" nach Schiller und verbindet Johannas Geschichte mit den Ängsten und Hoffnungen einer Generation, die mit Kriegsnachrichten und Krisenfolgen aufwächst.
Unkonventionell, aufsässig, selbstbestimmt: Die österreichische Schauspiellegende Erni Mangold ist im Alter von 99 Jahren gestorben.
Çağla Ilk eröffnet ihre Intendanz am Maxim Gorki Theater Berlin mit der raumgreifenden Installation „Fuge" des Künstlers Sarkis, die Originalobjekte des Theaterkünstlers Tadeusz Kantor einbezieht, jedoch laut Kritik eher einem Museumsbesuch als einem Theatererlebnis gleicht.
Das Landestheater Schwaben lädt am 19. September zum kostenlosen Theaterfest in Memmingen ein, mit Werkstattbesichtigungen, Kinderprogramm und einer Spielzeitvorschau auf die Sternen-Spielzeit 26/27 um 19.30 Uhr.
„Es ist keine Pornografie, es ist Menschlichkeit“, sagt Marina Abramović über ihre Performance „Balkan Erotic Epic“, die bei der Ruhrtriennale Premiere feierte. Wirklich? Eine Erkundung zwischen Nacktheit, Riten und Sexualität.
Marina Abramovićs vierstündige Performance „Balkan Erotic Epic" feiert bei der Ruhrtriennale in Duisburg ausverkaufte Premiere und erkundet serbische Folklore, Erotik und Todesrituale – wirkt jedoch laut Kritik wie ein esoterik-kitschiger Jahrmarkt ohne tiefere Wirkung.
Cate Blanchett und Nina Hoss spielen am National Theatre in London zwei Frauen, die sich fetzen, spiegeln, vielleicht sogar ein und dieselbe sind. So nahe wie in der atemberaubenden Inszenierung „Electra/Persona“ kommt man den Figuren selten.
Die Bamberger Anonymen Improniker starten nach der Sommerpause am 18. September um 20 Uhr im Jazzkeller in der Oberen Sandstraße 18 in die neue Saison; Karten sind beim BVD, online oder an der Abendkasse erhältlich.