Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bayerische Kulturförderung
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Bayern verleiht die Kunstförderpreise 2026 in der Sparte Musik an Laura Detterbeck, Yudania Gómez Heredia, Pam Pam Ida und Samira Spiegel; die feierliche Verleihung findet am 12. November 2026 im Bergson Kunstkraftwerk München statt.
Jedes Jahr vergibt das bayerische Kunstministerium den Kunstförderpreis. In der Kategorie Musik kann sich jetzt auch eine gebürtige Niederbayerin über eine Auszeichnung freuen. Laura Detterbeck ist Komponistin und Jazz Musikerin. Die 26-jährige überzeugt mit ihrer klaren Künstlerischen Vision und musikalischer Reife. Sie darf sich jetzt über 7.000€ Preisgeld freuen.
Das Spagat Theater im Domagkpark erhält mit 68.550 Euro jährlich die geringste städtische Förderung unter acht geförderten Münchner Bühnen. Intendantin Stephanie Tschunko warnt, das Theater könnte in zwei Jahren schließen, falls keine zusätzlichen Mittel fließen.
Bayern erhöht die staatliche Förderung für jüdische Gemeinden von 20 auf 26 Millionen Euro. Ministerpräsident Markus Söder unterzeichnete den erneuerten Staatsvertrag und nannte ihn ein Signal gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben.
Der FFF Bayern feiert sein 30-jähriges Bestehen: Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein erklärt, warum Filmförderung in Deutschland unverzichtbar ist und weshalb auch kommerzielle Erfolgsreihen wie der „Eberhofer" weiterhin Fördermittel erhalten.
48 Verbände der Filmbranche fordern die Bundesregierung auf, die geplante Kürzung der Filmförderung für 2027 von 250 auf 200 Millionen Euro zurückzunehmen, nachdem die Fördertöpfe DFFF und GMPF bereits im August ausgeschöpft waren.
Mehrere Filmverbände, darunter Produktionsallianz, AG DOK und Deutsche Filmakademie, kritisieren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer scharf, nachdem die FFA wegen fast ausgeschöpfter Fördermittel die Anforderungen für DFFF- und GMPF-Anträge verschärft hat und das Fördervolumen 2027 sinken soll.
Bund und Land erhöhen ihre Zuwendungen für die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und stärken damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während Beobachter die Festspiele faktisch bereits als Staatstheater bezeichnen und die Familie Wagner als entmachtet sehen.
Kunstminister Markus Blume hat im Münchner Haus der Kunst zum zweiten Mal die Bayerischen Atelierpreise vergeben: 30 Bildende Künstlerinnen und Künstler aus ganz Bayern erhalten je 8.000 Euro, insgesamt 240.000 Euro Förderung.
Bayern vergibt zum zweiten Mal die Bayerischen Atelierpreise: Kunstminister Markus Blume zeichnet 30 Bildende Künstlerinnen und Künstler mit je 8.000 Euro aus, insgesamt 240.000 Euro, zur Förderung der freien Kunstszene im Freistaat.
Sachsen-Anhalt fördert das Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte in Halberstadt von 2027 bis 2031 mit über 800.000 Euro, was 60 Prozent der Betriebskosten entspricht. Das Museum begeht zudem sein 25-jähriges Bestehen.
Die Sächsische Akademie der Künste warnt, dass Haushaltskürzungen des Freistaats Sachsen ihre gesetzlichen Aufgaben gefährden: Von 493.700 Euro Etat bleiben für Programmarbeit nur noch 28.000 Euro übrig.
Der Deutsche Kulturrat fordert die verlässliche Finanzierung nachlassbewahrender Institutionen sowie die dauerhafte Sicherung künstlerischer Vor- und Nachlässe als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.
Landrat Bernd Stapfner und Bürgermeister aus Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit" und fordern von Bund und Ländern eine bessere Finanzausstattung sowie strukturelle Entlastung der Kommunen.
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele scheitern ambitionierte Pläne an Finanzierungsproblemen: Das vollständige Wagner-Repertoire entfällt, die städtische Festmeile wurde abgesagt, und die Absage eines Gedenkkonzerts zur NS-Geschichte der Festspiele löst scharfe Kritik aus.
Bund und Land erhöhen ihre Zuwendungen an die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und stärken damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während Kritiker die Festspiele bereits als faktisches Staatstheater bezeichnen.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigt im Interview die Erhöhung des Bundeszuschusses für die Bayreuther Festspiele um eine Million Euro und begründet gleichzeitig die Kürzungen bei der Popförderung.