Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Das Erzbistum Bamberg hat erstmals acht Ehrenamtliche zu Begräbnisleitungen ausgebildet und von Erzbischof Herwig Gössl beauftragt, um angesichts sinkender Seelsorgerzahlen und steigender Bestattungsfälle die Pastoralteams zu entlasten.
Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Erlangen hat ihr 90-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsabend gefeiert, zu dem zahlreiche Ehemalige zusammenkamen. Die 1936 gegründete Gemeinde gilt bis heute als offene Gemeinschaft für Studierende der FAU.
Diese Jurastudentin und die Wiesn verbindet mehr als nur Dirndl-Begeisterung – ihre Geschichte mit dem Oktoberfest beginnt buchstäblich vor ihrer Geburt. Annika will mit ihrer tiefen Verbundenheit zu Bayerns größtem Volksfest beim Wiesn-Madl-Wettbewerb punkten.
Der Historische Verein Bamberg veranstaltet am 26. September 2026 eine Studienfahrt zum neu eröffneten Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth, das die Geschichte der innerdeutschen Teilung anhand erhaltener Grenzbauwerke und einer modernen Dauerausstellung dokumentiert.
Der Sankt Michaelsbund hat 51 Büchereien im Erzbistum Bamberg mit einem Gütesiegel in Gold oder Silber für die Erfüllung von Qualitätsstandards ausgezeichnet und dabei das überwiegend ehrenamtliche Engagement der Mitarbeitenden gewürdigt.
Karoline von Baden brachte als Ehefrau von Kurfürst Max Joseph den Protestantismus nach München, indem ihr Ehevertrag die freie Religionsausübung garantierte. Die evangelische Kirche München feiert ihren 250. Geburtstag am 13. Juli 2026 mit Vortrag und Gottesdienst.
Eine Studienreise des Evangelischen Bildungswerks Oberfranken-Mitte in die Niederlande zeigt, wie über 900 Kirchengebäude dort bereits zu Hotels, Supermärkten oder Kreativzentren umgenutzt wurden – ein mögliches Modell angesichts drohender Kirchenschließungen in Bayern bis 2035.
Feierwerk e.V., eine gemeinnützige Münchner Organisation für Kinder- und Jugendkulturarbeit, sucht Mitarbeitende für Stellen, Praktika, Ausbildungsplätze und Freiwilligendienste in seinen vielfältigen Einrichtungen.
Partner*innen und Förder*innen des Feierwerks in München.
Feierwerk e.V. ruft zu Spenden und Fördermitgliedschaften ab 5 Euro monatlich auf, um junge Kunst, Musik und Kultur sowie Kinder- und Jugendkulturprojekte zu finanzieren.
Feierwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Münchner Verein, der seit über 40 Jahren junge Kunst, Musik und Kultur fördert und dafür Veranstaltungsorte, Bildungsangebote sowie Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien betreibt.
Zum 80. Jubiläum der Frankfurter Hefte erinnert ein Beitrag an die Gründung der Zeitschrift durch Walter Dirks und Eugen Kogon im April 1946, die im Nachkriegsdeutschland Grundlagen für einen demokratischen Rechtsstaat diskutierten.
Thomas Spindler stellt am 13. Juli 2026 in Bamberg das 1912 erschienene deutsch-jüdische Liederbuch vor, das nach über 110 Jahren in der Israelischen Nationalbibliothek wiederentdeckt wurde. Die Veranstaltung organisieren DIG Bamberg und Capella Antiqua Bambergensis gemeinsam.
Ein neues Buch zeigt die Metamorphose des SS-Hauptsturmführers Hans Ernst Schneider, der als Hans Schwerte zum Uni-Rektor und Vorzeigedemokraten konvertierte. Es schildert, wie Karrieren belasteter Nationalsozialisten verlaufen konnten.
Das Kloster Scheyern und die Gemeinde Bayrischzell feierten gemeinsam das 950-jährige Bestehen. Die Veranstaltungen waren ausnehmend gut besucht.
Polen hat mit einem Gedenkgottesdienst in Jedwabne an den Massenmord vom 10. Juli 1941 erinnert, bei dem rund 40 polnische Täter etwa 340 jüdische Nachbarn ermordeten. Gleichzeitig demonstrierten Rechtsextremisten am Rande der Veranstaltung.
Bei der Maccabiah in Israel verbinden sich sportlicher Wettkampf und gemeinschaftliche Begegnung: Schweizer Athletinnen und Athleten schildern, wie aus Konkurrenten schnell Freunde aus aller Welt werden und das Zusammengehörigkeitsgefühl der jüdischen Diaspora spürbar wird.
Die Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft lädt ab 18. Juli zu einer einwöchigen Sternwanderung auf mittelfränkischen Jakobswegen ein, die von Rothenburg ob der Tauber, Schwandorf und Kalchreuth zur St. Jakobs-Kirche in Nürnberg führt.
Der Förderverein der VHS Bamberg Stadt überreicht der KulturTafel Bamberg Gutscheine im Wert von 6.000 Euro für VHS-Kurse, die Menschen mit geringem Einkommen Bildung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Seit 2020 hat der Verein damit insgesamt 20.000 Euro gespendet.
Das Heilig-Blut-Fest in Burgwindheim wurde am 9. Juli 2026 offiziell in das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das auf das Jahr 1465 zurückgehende Fest ist eine von 19 Neuaufnahmen, die das Verzeichnis auf 103 Einträge erweitern.
Zehn Jahre nach dem OEZ-Anschlag in München kämpfen die Eltern des getöteten Can Leyla weiterhin um vollständige Aufklärung, offizielle Anerkennung als rechten Terror und ein würdigeres Gedenkmal für die neun Opfer.
Zehn Jahre nach dem rassistischen OEZ-Anschlag in München fühlen sich Hinterbliebene weiterhin unsicher; sie kritisieren politische Hetze und die anfängliche Verharmlosung der Tat als Amoklauf. Am 22. Juli findet eine Gedenkfeier mit Bundespräsident Steinmeier statt.
Schon in den 1990er Jahren zog Christine im Dirndl über die Wiesn – zu einer Zeit, als das noch alles andere als selbstverständlich war. Jetzt bewirbt sie sich um den Titel tz-Wiesn-Madl 2026.
Nach dem Wirbel um die kurzfristige Ausladung des jüdischen Publizisten Michel Friedman steht das Programm der Gedenkveranstaltung zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele fest: Friedman hält einen Vortrag, Semyon Bychkov dirigiert Werke von Wagner und Mahler.