Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Literatur
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„Affenliebe“: Die Lyrikerin Lara Rüter erzählt von ihrem Job im Leipziger Pongoland und von einer ungewollten Schwangerschaft.
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Die Bildungs- und Tagungshäuser Vierzehnheiligen starten gemeinsam mit der Ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge Bad Staffelstein die Veranstaltungsreihe „Im Schatten der Basilika", die Kultur, Spiritualität und Lebensfragen verbindet. Den Auftakt gestaltete Benediktinerpater Zacharias Heyes mit einem Bericht über sein Klosterleben in der Abtei Münsterschwarzach.
Christine Wunnicke, Georg-Büchner-Preisträgerin 2026, beschreibt Schreiben als Erweiterung ihres Alltagslebens, das sie in ihren Romanen in fremde Länder und Zeiten führt – obwohl sie privat nicht gerne reist.
Kulturmanagerin Lavinia Frey erläutert im Interview, wie sie das Internationale Literaturfestival Berlin mit weltweiter zeitgenössischer Literatur, mehrsprachigen Lesungen und einem jährlich wechselnden Curator in Residence als Plattform für globalen literarischen Austausch gestaltet.
Olivier Guez zeichnet in seinem Roman „Die Welt in ihren Händen" das Leben von Gertrude Bell nach: Die britische Archäologin und Geheimdienstmitarbeiterin prägte als Mit-Gründerin des modernen Irak und Beraterin König Faisals I. die Geschichte des Nahen Ostens.
Ob unter dem Hitzedom, wenn ein Gewitter niedergeht oder in einer sternklaren Nacht: Am besten verbringt man den Sommer mit einem Buch. Oder mehreren! Empfehlungen aus der SZ-Redaktion für die heißeste Lesezeit des Jahres.
Vier Bücher beleuchten Macht und Ohnmacht: William Dalrymple schildert den Aufstieg der East India Company, Siri Hustvedt verarbeitet Paul Austers Tod, Nicholas Potter analysiert eine neue autoritäre Linke, Joachim Steinhöfel kritisiert staatliche Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
Ihre schmalen, komischen historischen Romane galten die längste Zeit als Geheimtipp: Jetzt bekommt Christine Wunnicke den Georg-Büchner-Preis. Eine Entscheidung für ein wundersam unegomanisches Erzählen.
Der Börsenverein meldet, dass die Zahl der jungen Buchkäufer im vergangenen Jahr dramatisch eingebrochen ist. Dieser Geschäftsbericht ist ein Warnzeichen für die ganze Gesellschaft.
Der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zufolge geht der Georg-Büchner-Preis in diesem Jahr an Christine Wunnicke. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert, die Preisverleihung soll am 24. Oktober stattfinden.
Zum fünften Mal findet auf der Kulturinsel Berlin ein Lesefest statt, bei dem Berliner Autor:innen unter freiem Himmel ihre aktuellen Bücher vorstellen und Besucher:innen Gespräche, Signierstunden und Bücherkauf erwartet. Der Eintritt ist frei.
Ildefonso Falcones setzt seine Weltbestsellerreihe „Die Kathedrale des Meeres" mit einem Historienepos im Neapel des 15. Jahrhunderts fort, in dem General Arnau Estanyol zwischen Machtintrigen seines Halbbruders, Liebe und Verrat kämpft.
Fatima Khan liest am 16. Juli 2026 an der Universität Bielefeld aus ihrem Debütroman „Madonna in den Trümmern" und spricht im Anschluss über Nachkriegsgeschichte, Architektur und Identität. Der Eintritt ist frei.
Ein MDR-Film erinnert an den Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar am 2. September 2004, bei dem 50.000 Werke vernichtet wurden, und zeigt die weltweite Spendenbereitschaft sowie den Wiederaufbau der Bibliothek.
Drei Musikbücher im Vergleich: Hendrik Otrembas dystopischer Roman „Der Gräber" überzeugt, Birgit Fuß komprimiert ihre U2-Expertise auf 100 Seiten, während Stefan Sommers Rave-Dystopie „Partypeople" mit Klischees scheitert.
Die amerikanische Schriftstellerin Nell Zink spricht im Cicero-Podcast mit Ralf Hanselle über den Zustand des amerikanischen Traums zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit sowie über europäisch-amerikanische Missverständnisse und gesellschaftliche Spaltung.
In Japan ist der neue Roman von Haruki Murakami erschienen und die Fans stehen Schlange vor Tokios Buchläden. Die radikale Neuerung: eine weibliche Erzählstimme. Reicht das schon zum Meisterwerk?
Ganz auf Augenhöhe mit der bildenden Kunst wirkt das Bilderbuch „Mit dem Sturm um die Wette rennen“, das Sydney Smith illustriert hat. Ein Glück, wenn Kinder so sehen lernen.
Im Jüdischen Museum München zeigt die Ausstellung „Yallah. Arabisch-Jüdische Berührungen" Erinnerungsfragmente jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern; begleitend stellt die Künstlerin und Schriftstellerin Mona Yahia ihren neuen Roman über eine entwurzelte jüdisch-arabische Familie vor.
Die Bücherschau vom 4. Juli 2026 bündelt Rezensionen aus mehreren Medien, darunter hymnische FAZ-Kritiken zu Angelika Meiers „Feierabend eines Fauns" und August Kotzschs fotografischem Werk sowie Besprechungen zu Navid Kermani, Szczepan Twardoch und Sigrid Damm.
Das Kinderbuch „Alles auf Anfang" handelt von Elaia, die nach einem globalen Zusammenbruch in einer Ruinenwelt nach Hoffnung sucht, bis ein Geheimnis ihr Leben verändert.
Die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf über die Schläge ihrer Mutter, die Flucht in die Kreativität und die Angst vor Armut, die sie seit ihrer Kindheit in der DDR begleitet.
Der English Heritage Trust hat an Stefan Zweigs ehemaliger Londoner Adresse in Marylebone eine blaue Gedenkplakette enthüllt, die an den österreichisch-jüdischen Schriftsteller und sein Londoner Exil von 1936 bis 1939 erinnert.