Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Literatur
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Der Schriftsteller Irvine Welsh hat eine Fortsetzung seines Subkultur-Klassikers „Trainspotting“ geschrieben. Ein Gespräch über schlechte Vorbilder, Drogen und Dosierungsfragen im Alter.
In Sven Regeners siebtem Roman aus dem Herrn-Lehmann-Kosmos erleben die Brüder Frank und Manfred Lehmann aus Bremen am 23. Dezember 1980 eine Odyssee durch West-Berlin.
Oskar Roehlers kleiner, gemeiner Roman „Das weiße Blatt Papier“ ist eine Abrechnung mit den Irrungen und Wirrungen einer Kindheit in einem Themenpark namens Westdeutschland.
Ist die Protagonistin in Rachel Cusks neuem Roman nun Natalie Portman oder nicht? Auch ohne klare Antwort ist „Das Leben der M“ über eine Schauspielerin ein Experiment von ermüdender Klischeehaftigkeit.
Aus 20 Titeln, die für den prominentesten Preis für deutschsprachige Romane nominiert waren, wählt die Jury ihre Shortlist aus: Dana Vowinckel, Shida Bazyar und Valeria Gordeev bleiben dabei.
Die Krimiautorin Nina Kutscher aus Neuensorg hat ihr siebtes Buch veröffentlicht und gibt Einblicke in ihr skurriles Wohnzimmer mit einer Urne sowie ihre Leidenschaft für die USA.
Der Markt für antiquarische Bücher und Manuskripte erzielt weiterhin Rekordpreise: Spitzenreiter der Saison sind „Action Comics No. 1" mit 15 Millionen Dollar und Jack Kerouacs Original-Manuskript von „On the Road" mit 10 Millionen Dollar.
Hera Lind stellt am 12. November 2026 in der Kölner Comedia ihren Tatsachenroman „Erhobenen neuen Hauptes" vor, der das Leben der Holocaust-Überlebenden Tamar Dreifuß schildert; die Kinder von Dreifuß nehmen an der Veranstaltung teil.
Burkhard Boenigk liest am 18. September in der Stadtbücherei Augsburg aus seinem Buch „Laufabenteuer Lech" über seinen zehntägigen Lauf entlang des Lechs von der Donau bis zum Formarinsee.
Die Stiftung Buchkunst hat das Kinderbuch „Was tun, wenn … - Kleine Hilfe bei großen Katastrophen" von Laura Momo Aufderhaar und Verena Hochleitner zum schönsten deutschen Buch des Jahres gekürt und mit 10.000 Euro prämiert.
Peter Maffay kommt am 23. September nach Coburg für eine Signierstunde seiner Kinderbuch-Reihe rund um die Figur Anouk – kein Konzert, sondern eine Begegnung für Fans seiner Bücher.
Eine 17-Jährige schwimmt 1989 über die Ostsee in den Westen, kurz danach fällt die Mauer. „So leicht kommen wir nicht davon“ erzählt detailliert und berührend vom Ende der DDR und der Wendezeit.
Es ist still geworden um die Klimakrise. Wie kann das sein? „Bis der Regen Feuer fängt“, der neue Roman von Stefanie Höfler, ist ein dringlicher literarischer Weckruf.
Die Stiftung Buchkunst hat das Kinderbuch „Was tun, wenn … - Kleine Hilfe bei großen Katastrophen" von Laura Momo Aufderhaar und Verena Hochleitner zum schönsten deutschen Buch 2024 gekürt und mit 10.000 Euro prämiert.
Die tägliche Bücherschau bündelt Kritiken aus neun Medien, darunter Besprechungen zu Maxim Billers Roman über jüdische Geschichte, Rachel Cusks Selbstreflexion, Jutta Pilgrams Graphic Novel über religiöse Orthodoxie und Davide Giuriatos Essay über die politische Fliege.
Die Graphic Novel „Herr Werner wird zum Dieb" erzählt für Kinder die wahre Geschichte eines Hausmeisters, der in der NS-Zeit Kunstwerke vor der Zerstörung rettet.
Das Bilderbuch „Alfonso und die Wolken" erzählt von einem Eichhörnchen, das lieber Wolken fotografiert als Nüsse sammelt, und behandelt Themen wie Mut, Fantasie und Individualität.
In ihrem Roman „Gulistan“ erzählt Karosh Taha das Schicksal einer Kurdin unter Saddam Hussein – mit zerklüfteter Syntax und Bildern am Rande des Wahnsinns. Und ist damit für den Deutschen Buchpreis nominiert.
Die Grass-Stiftung hatte im Mai die Zusammenarbeit mit dem Steidl-Verlag beendet. Die Bühnen- und Filmrechte bleiben bei einem Vertrieb in Berlin.
Hanns-Josef Ortheil stellt am 10. November 2026 in Köln sein neues Buch „Das Panorama des Schreibens" vor, das sein seit dem achten Lebensjahr geführtes tägliches Schreibarchiv dokumentiert.
Der Coburger Schriftsteller Manfred Kern verarbeitet in seinen Büchern Kindheitserinnerungen aus dem Hohenlohischen und seine Beziehung zum Dialekt, den er als Kind nicht sprechen durfte.
Shida Bazyar beleuchtet in ihrem Roman „Die Lücken" ein Jahrhundert deutscher Geschichte anhand der Ereignisse in einem kleinen Ort im Hunsrück.
Die Journalistin und Mutter Marie Therese Binder aus Ostermünchen hat ihren ersten Roman „Zitronenbitter – Flucht nach Positano" veröffentlicht, der von einem Neuanfang einer Frau im italienischen Positano handelt.
Edgar Selge verbindet in seinem neuen Buch „Juras letzter Winter" das Tagebuch des 16-jährigen Jura Rjabinkin, der die Leningrader Blockade nicht überlebte, mit eigenen Erinnerungen und Reflexionen zu einem autofiktionalen Werk.