Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Förderung & Finanzierung
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Mascha Malburg und Joshua Schultheis von der Jüdischen Allgemeinen erhalten den Georg-Stefan-Troller-Preis für ihre Berichterstattung über jüdisches Leben und ihr Buch „Worüber Juden reden"; der mit 12.000 Euro dotierte Preis wird am 11. Oktober in Frankfurt verliehen.
VUT und PRO MUSIK haben erstmals gemeinsame Vergütungsregeln nach §36 UrhG für das Musikstreaming vereinbart, die Mindesthonorare, Tagessätze und Erfolgsbeteiligungen für Studiomusiker*innen gegenüber Labels und Vertrieben verbindlich festlegen.
Bayern verleiht die Kunstförderpreise 2026 in der Sparte Musik an Laura Detterbeck, Yudania Gómez Heredia, Pam Pam Ida und Samira Spiegel; die feierliche Verleihung findet am 12. November 2026 im Bergson Kunstkraftwerk München statt.
Jedes Jahr vergibt das bayerische Kunstministerium den Kunstförderpreis. In der Kategorie Musik kann sich jetzt auch eine gebürtige Niederbayerin über eine Auszeichnung freuen. Laura Detterbeck ist Komponistin und Jazz Musikerin. Die 26-jährige überzeugt mit ihrer klaren Künstlerischen Vision und musikalischer Reife. Sie darf sich jetzt über 7.000€ Preisgeld freuen.
EPA Images und Canon vergeben zwei Vollstipendien für das zwölfmonatige „Advanced Programme in International News Photography" der EPA Academy in Frankfurt an angehende Fotojournalistinnen. Bewerbungen sind bis zum 20. September 2026 möglich.
Das Spagat Theater im Domagkpark erhält mit 68.550 Euro jährlich die geringste städtische Förderung unter acht geförderten Münchner Bühnen. Intendantin Stephanie Tschunko warnt, das Theater könnte in zwei Jahren schließen, falls keine zusätzlichen Mittel fließen.
Die Japan Art Association verleiht den Praemium Imperiale 2025 an Dirigent Herbert Blomstedt, Schauspielerin Cate Blanchett, Architekt Daniel Libeskind, Künstlerin Jenny Holzer und Bildhauer Andy Goldsworthy; der Preis ist mit je rund 80.000 Euro dotiert.
Bayern erhöht die staatliche Förderung für jüdische Gemeinden von 20 auf 26 Millionen Euro. Ministerpräsident Markus Söder unterzeichnete den erneuerten Staatsvertrag und nannte ihn ein Signal gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben.
Das Rheingau Musik Festival zieht nach seiner 39. Auflage mit 152 Konzerten eine positive Bilanz: 91 Prozent Auslastung und rund 6.000 mehr verkaufte Karten als im Vorjahr. 2027 feiert das Festival sein 40-jähriges Jubiläum.
Der Verband Deutscher Sprecher:innen (VDS) hat beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen Netflix eingereicht, weil der Streamingdienst Synchronsprecher per Vertragsklausel zur KI-Trainings-Nutzung ihrer Stimmen verpflichtet, ohne Vergütung.
Sich das Leben mit seiner Kunst zu finanzieren, ist nicht einfach, aber der Oberbayer Andreas Begert hat sich an das Risiko gewöhnt.
Die Mayrische Buchhandlung in Salzburg und Musik Müller in Wien schließen bis Ende September 2026, da sinkende Umsätze nach der Corona-Pandemie, steigende Betriebskosten und wachsender Onlinehandel eine wirtschaftliche Fortführung unmöglich machen.
Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) startet ab Herbst 2026 das „Dr. Kalinski-Stipendienprogramm" für jüdische Nachwuchsmediziner in der Promotionsphase, finanziert aus dem Nachlass des Arztes Siegmund Kalinski, mit monatlich 1.300 Euro über zwölf Monate.
Klassik-Institutionen wie die Bayerische Staatsoper und die Salzburger Festspiele feiern Auslastungsrekorde von bis zu 99 Prozent, doch der Kommentar hinterfragt, ob solche Zahlen durch Freikarten, weniger Aufführungen oder statistische Tricks entstehen und tatsächlich künstlerische Qualität belegen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zeichnet Showmaster und Journalist Johannes B. Kerner beim „Blauer Panther - TV & Streaming Award" am 21. Oktober in München mit dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten aus.
Moderator Johannes B. Kerner erhält beim Medienpreis „Blauer Panther" den Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Die Verleihung findet am 21. Oktober in der BMW Welt in München statt.
Bertelsmann schließt die Fusion seiner Musiktochter BMG mit dem US-Unternehmen Concord ab; das neue, unter dem Namen BMG firmierende Unternehmen mit Hauptsitz in Nashville erzielt 2026 einen Pro-forma-Jahresumsatz von 2,2 Milliarden US-Dollar.
Der Bund plant, die Förderung der Initiative Musik um rund 22 Prozent zu kürzen und den Festivalförderfonds zu halbieren, während die Bayreuther Festspiele mehr Mittel erhalten. Das Kölner c/o pop-Festival ist direkt betroffen und warnt vor einer wachsenden Finanzierungslücke für die Popmusikszene.
Das bundesweite Modell „Club-Euro" startet am 1. September 2026: Auf jeden Ticketkauf wird ein Euro erhoben, der kapazitätsabhängig an notleidende Clubs verteilt wird, damit größere Häuser kleinere solidarisch stützen.
Der FFF Bayern feiert sein 30-jähriges Bestehen: Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein erklärt, warum Filmförderung in Deutschland unverzichtbar ist und weshalb auch kommerzielle Erfolgsreihen wie der „Eberhofer" weiterhin Fördermittel erhalten.
Der Doku-Fiktion-Film „Wer weiß schon, was ein Leben ist?" von Annelie Boroș und Vera Brückner über Paula Modersohn-Becker startet zum 150. Geburtstag der Künstlerin bundesweit im Kino, mit München-Premiere am 3. September im Rio Filmpalast.
Die Schweizer Highlight-Gruppe, Mutterkonzern von Constantin Film und Sport1, verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 18,6 Prozent auf 127,4 Millionen Franken und bleibt mit einem Konzernergebnis von -17,6 Millionen Franken verlustreich.
Die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr (150 Jahre) belebten zwar wie gewohnt Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel, der erhoffte Sondereffekt mit deutlich mehr Besuchern als in normalen Jahren blieb jedoch aus.
48 Verbände der Filmbranche fordern die Bundesregierung auf, die geplante Kürzung der Filmförderung für 2027 von 250 auf 200 Millionen Euro zurückzunehmen, nachdem die Fördertöpfe DFFF und GMPF bereits im August ausgeschöpft waren.