Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Wandel & Transformation
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Friedrich Küppersbusch, ehemaliges „ZAK"-Gesicht und Gründer der probono Fernsehproduktion, produzierte die erfolgreichste ARD-Doku des Frühjahrs 2025 über 75 Jahre ARD und setzt zugleich verstärkt auf seinen YouTube-Kanal Küppersbusch TV statt auf lineares Fernsehen.
Zum 30. Jubiläum des „Tigerenten-Clubs" streamt der SWR am 18. Juli eine vierstündige Live-Show auf dem Twitch-Kanal der ARD, bei der acht Twitch-Creator gegeneinander spielen und erstmals eine interaktive Quiz-Extension getestet wird.
Groupe TF1 hat alle linearen Sender und On-Demand-Inhalte in Netflix integriert und zieht nach drei Wochen eine positive Bilanz: Die Streaming-Reichweite stieg um 16 Prozent, 18-Monats-Ziele wurden bereits erreicht. Der Deal gilt als mögliche Blaupause für ProSiebenSat.1.
Auf Schloss Agathenburg diskutieren Konzeptkünstlerin Swaantje Güntzel und Wissenschaftlerin Dr. Anne Chahine am 2. August 2026 über Kunst und Forschung als Zugänge zu ökologischen Krisen. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Stand der Dinge".
Beim Wettbewerb um das Plakat der Kulmbacher Bierwoche gewinnt erstmals ein KI-generiertes Motiv – und löst damit eine Debatte aus, ob Künstliche Intelligenz im kreativen Wettbewerb zugelassen sein sollte.
Die Rainer-Markgraf-Stiftung veranstaltete ihren Sommerempfang in Bayreuth unter dem Jahresmotto „Mensch sein und digitale Transformation", bei dem Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt stand und ein inszenierter „Hackerangriff" für Aufsehen sorgte.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Deutsche Kulturrat und 3sat veranstalten am 3. September 2026 auf der Berliner Museumsinsel eine Diskussionsveranstaltung zur digitalen Souveränität im Kulturbereich und den Folgen von KI für Bibliotheken, Archive und Museen.
Amazon hat den Film „Deadly Patient – Tödlicher Patient" nach öffentlichem Spott in sozialen Medien von Prime Video entfernt, weil seine deutsche Synchronisation offensichtlich mit mangelhafter KI-Technologie erstellt worden war.
Der Kommentar stellt den Boll-Film „Citizen Vigilante" und den Fall Ben Berndt als Beispiele staatlicher Medienkontrolle gegenüber und argumentiert, dass das Publikum solche Einschränkungen zunehmend ablehnt – analog zum bekannten Streisand-Effekt.
Zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit blicken Historiker und Journalisten kritisch auf strukturelle Schwächen der amerikanischen Demokratie, von rassistischen Ursprüngen bis zu monarchischen Präsidentenbefugnissen, die bereits Gründungsväter wie George Clinton als Gefahr zur Selbstzerstörung erkannten.
Forschende der Uni Passau untersuchen, ob Antworten von ChatGPT und Co. mit menschlichen Moralvorstellungen vereinbar sind, und wollen ein Warnsystem entwickeln, das moralisch fragwürdige KI-Antworten kennzeichnet.
Der Deutschlandfunk führt ab 30. November ein neues Sendeschema mit erweiterten Nachrichtenblöcken und dem Format „Im Dialog" ein. Antenne Bayern verschiebt den DAB+-Start seines Senders Chillout Antenne Bayern auf kommenden Dienstag, um die Playlist noch anzupassen.
Wie klingt Baden-Württemberg? Nachdem das Bundesland die Welt jahrelang mit gelben Stickern zugepflastert hat, versucht es nun mit dem Song „The Länd“ in den Gehörgängen klebenzubleiben.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Deutsche Kulturrat und 3sat veranstalten am 3. September 2026 in Berlin eine Diskussionsveranstaltung zur digitalen Souveränität im Kulturbereich und zur Gestaltung einer nationalen Kulturdateninfrastruktur im KI-Zeitalter.
Esther Slevogt fragt in ihrer Kolumne, ob KI künftig Theaterkritiken ersetzen kann und welche Folgen das für eine Öffentlichkeit hätte, die zunehmend Kritik meidet und rituelle Vergemeinschaftung bevorzugt.
Die Bücherschau bündelt aktuelle Rezensionen zu Werken über ukrainischen Widerstand, Odysseus als Boomer-Kolonisator, Monika Marons Tagebücher und Elisabeth Schwarzhaupts Rolle als erste Gesundheitsministerin Deutschlands.
Die El Cartel Brothers-Geschäftsführer Claudia Ziemer und Stephan Karrer ziehen nach acht Monaten eine positive Bilanz des Joint Ventures aus RTLzwei und WBD und kündigen beim Screenforce Festival ein neues Vermarktungskonzept an, das stärker auf digitale Logik und Genres setzt.
Google investiert 75 Millionen US-Dollar in das Indie-Studio A24 und vereinbart mit KI-Tochter DeepMind eine Partnerschaft zur Entwicklung von Produktionswerkzeugen für Filmschaffende – das erste direkte Hollywood-Investment des Konzerns.
Rund 500 Kulturschaffende, darunter Nan Goldin und Molly Crabapple, fordern in einem offenen Brief Bürgermeister Mamdani auf, generative KI an New Yorker Schulen für zwei Jahre zu verbieten, da sie Kreativität und kritisches Denken gefährde.
Doja Cat hat klargestellt, dass auf X kursierende angebliche Leak-Songs nicht von ihr stammen, sondern KI-Imitationen sind. Kurz zuvor hatten auch SZA und Producer Kenny Beats öffentlich ihren Ärger über den Missbrauch von Musikerarbeiten zum KI-Training geäußert.
Wissenschaftsminister Blume fordert die Entwicklung und Anwendung von KI. Der Hochschulverband erwartet einen „strukturellen und personellen Kraftakt“.
Matthias Helwig betreibt seit 40 Jahren das Breitwand Programmkino im Fünf-Seen-Land und sieht Kino trotz Streaming und Mainstreamisierung als dauerhaft lebensfähig, solange Betreiber aktiv ihr Publikum ansprechen und Premiumqualität bieten.
Auf der Kulturkonferenz des Bundesverbandes der Musikindustrie diskutieren Branchenvertreter, Politiker und Juristen über Chancen und Risiken von KI für die Musikbranche, darunter Urheberrechtsschutz, Lizenzmodelle und faire Vergütung für unabhängige Künstler.
Der Landesmusikrat Thüringen und der Bundesverband Musikunterricht veröffentlichen eine interaktive Web-Publikation mit einem Positionspapier zum KI-Einsatz im schulischen Musikunterricht, das Lehrkräften einen didaktischen Orientierungsrahmen bietet.