Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Wissen & Forschen
16 Artikel gefunden
Die Nathan-Peter-Levinson-Stiftung des Zentralrats der Juden in Deutschland ist offiziell als An-Institut der Universität Potsdam anerkannt worden und stärkt damit die Ausbildung von Rabbinerinnen, Rabbinern sowie Kantorinnen und Kantoren liberaler und konservativer jüdischer Strömungen in Deutschland.
Eine Studie der Baylor University zeigt, dass nicht Musikgenres den Schlaf stören, sondern eingängige, refrainstarke Melodien, die das Gehirn in einen Verarbeitungsloop ziehen. Strukturell offene Werke wie Chopins Nocturnes oder Debussys Klangflächen eignen sich besser zum Einschlafen.
Der Artikel stellt Nikolaus von Kues als mittelalterlichen Theologen vor, der Gott, Welt und Erkenntnis als paradoxe Einheit des Unendlichen denkt, und rahmt sein Denken mit einem Zitat des NASA-Wissenschaftlers Robert Jastrow über die Grenzen der Naturwissenschaft.
Der Glutkern des amerikanischen Nationalgefühls, fortschreitende Gottverlassenheit – und Paranoia als Politik: 15 Bücher zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten, die einen dieses Land besser verstehen lassen.
Auf 17 Hektar haben Archäologen eine Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt. Über 500 Schüler besichtigten bereits die Fundstelle am Bergfeldsee.
Nach zwölf Jahren sind die Tagebücher von Kardinal Michael von Faulhaber (1917–1952 Erzbischof von München und Freising) vollständig erschlossen und online zugänglich und geben Einblicke in seine ambivalente Haltung während der NS-Zeit.
Der neue Direktor des Leo Baeck Instituts Jerusalem, Dubrau, erläutert die Arbeit des Instituts zur deutsch-jüdischen Geschichte: Forschung, Digitalisierung von Archivbeständen und Öffentlichkeitsprojekte wie die „Library of Lost Books" sollen das Erbe für junge Generationen lebendig halten.
Kreisarchivpflegerin Teresa Lengl hat im Landratsamt Rosenheim ein erstes Netzwerktreffen für Archive, Museen und Geschichtsvereine des Landkreises organisiert, bei dem 26 Vertreter über digitale Archivierung und Vernetzung diskutierten.
Hubertus Meyer-Burckhardt gibt die NDR-Reihe „Zeitreisen" nach zwei Abschlussfolgen im Juli und August ab; Yared Dibaba übernimmt das Format ab dem 12. August unter dem Titel „Yareds Zeitreisen".
Der Artikel listet jüdisch-kulturelle Veranstaltungen der Woche auf, darunter den Israel Day in Kassel, den Hildesheimer Vortrag in Berlin, ein Open-Air-Konzert zur Goldenen Zwanziger sowie TV-Tipps zu Spielbergs „Der weiße Hai" und „The Apprentice".
Die „Berliner Studien zum Jüdischen Recht" an der Humboldt-Universität Berlin feierten ihr 30-jähriges Bestehen; die 1996 von Ignatz Bubis, Roman Skoblo und Bernhard Schlink gegründete Einrichtung vermittelt jüdische Rechtstraditionen als lebendige Rechtskultur in Forschung und Lehre.
Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sucht ab Herbstsemester 2027 eine Dozentin oder einen Dozenten für Hauptfach Horn (10–30 %, befristet auf 6 Jahre); Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026.
Studien zeigen, dass das Hören von Musik nicht nur die Stimmung hebt, sondern auch die Lernfähigkeit steigert.
UNISONO und die Hochschule Osnabrück erforschen im Projekt PA.H|LIFETIME.ai neue physiotherapeutische Ansätze zur Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen bei Musiker:innen; Ergebnisse werden auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft präsentiert.
Im NDR-Podcast „Kehlmanns Helden" diskutieren Bestsellerautor Daniel Kehlmann (49) und sein Sohn Oscar (15) generationsübergreifend über Serien, Musik und Literatur – von MrBeast und Drake bis zu Kafka und Schubert.
Der Landesverein für Heimatpflege München startet ein dreijähriges Projekt, um Künstliche Intelligenz im Bairischen zu trainieren und die regionalen Dialektvarianten digital zu erhalten, unterstützt von der LMU München und dem Heimatministerium.