Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
2993 Artikel gefunden · Seite 1 von 125
Der Sammelband „The Sound of Fury" von Hannes Brühwiler analysiert Filme von Regisseuren und Autoren, die während der McCarthy-Ära auf Hollywoods Schwarzer Liste standen, und schließt damit eine Lücke, die die damaligen Schauprozesse hinterließen.
Nirvana erhält bei den MTV Video Music Awards am 27. September den Michael Jackson Video Vanguard Award. MTV gab die Auszeichnung am 34. Jahrestag des legendären Nirvana-Auftritts bei den VMAs 1992 bekannt.
Bei der Venedig-Premiere der Oasis-Dokumentation „Don't Look Back In Anger" erhielt der Film acht Minuten stehende Ovationen, während Noel Gallagher für Aufsehen sorgte, weil er während des Applauses Müll vom Kinoboden aufhob.
Die texanische Alternative-Rock-Band Culture Wars veröffentlicht mit „Don't Speak" ihr Debütalbum, das auf zwölf Songs Themen wie Identität, Verlust und Erwachsenwerden verhandelt. Für 2027 sind Konzerte in Deutschland und Österreich geplant.
Dirigent Teodor Currentzis ist in dem Film „Dau" als russischer Atomphysiker zu sehen; der italienische Beitrag bei den Filmfestspielen Venedig thematisiert Perversionen des Zeitgeists.
Bruce Springsteen erklärt im Interview, warum er mit der E Street Band die politisch aufgeladene „Land of Hope and Dreams"-Tour startete, und kündigt an, dass zwei neue Alben in Arbeit sind.
Suno hat seine neue KI-Musikgenerator-Generation v6 veröffentlicht, die erstmals auf lizenzierten Aufnahmen von Warner Music Group trainiert wurde – nachdem WMG 2024 seine Urheberrechtsklage gegen Suno im Rahmen einer Lizenzpartnerschaft zurückgezogen hatte.
The War on Drugs veröffentlichen mit „Whos That" ihren ersten neuen Song seit 2022, produziert von Adam Granduciel in Burbank. Ein Album soll folgen, begleitend startet die Band eine US-Herbsttour.
Der Rolling Stone verlost das Debütalbum „Prima" der 22-jährigen Popsängerin Adéla dreimal auf Vinyl und beschreibt es als ambitioniertes, maximalistisches Werk über Opfer, Sehnsucht und Entschlossenheit.
Amazon MGM verfilmt Lauren Ashers Roman „Throttled" aus der „Dirty Air"-Reihe, mit Josh Heuston in der Hauptrolle als Rennfahrer Noah Slade. Regie führt Nzingha Stewart, das Drehbuch schreibt Melissa Osborne.
In Bern entsteht bis Ende 2027 auf der Casinoterrasse nahe dem Bundeshaus das Holocaust-Memorial „Unfolded Minute" – eine 60 Meter lange Metallwand, die die Schweizer Grenze symbolisiert und an die NS-Opfer sowie die restriktive Schweizer Flüchtlingspolitik erinnert.
Stephen Graham stößt zum Star-Ensemble von Michael Manns "Heat 2" und soll demnach die jüngere Version von Robert De Niros Figur Neil McCauley spielen, während Christian Bale, Leonardo DiCaprio und Adam Driver weitere Hauptrollen übernehmen.
Der Artikel listet neun bekannte Zwillingsduos und -geschwister der Popmusik auf, darunter Tokio Hotel, Tegan & Sara, Bee Gees und The Breeders, und beleuchtet ihre musikalischen Karrieren sowie persönlichen Besonderheiten.
Bei den Filmfestspielen von Venedig zeigen Penélope Cruz und Javier Bardem ihren gemeinsamen Film „Bunker", der neben politischen auch private Geschichten erzählt.
Bei der Venedig-Premiere der Oasis-Dokumentation „Don't Look Back In Anger" sammelte Noel Gallagher während der Feierlichkeiten kurzerhand Müll vom Kinosaalboden auf.
Phoebe Bridgers feierte beim Filmfestival Venedig ihr Schauspieldebüt in „Primetime" und sorgte mit unrasierten Beinen und ohne BH beim Fototermin für Aufsehen im Netz.
Der Artikel bietet eine kommentierte Kaufanleitung zur Diskografie von Mazzy Star, von ihrem Debüt SHE HANGS BRIGHTLY (1990) bis zur abschließenden EP STILL (2018), inklusive Vor- und Nachfolgeprojekten von Hope Sandoval und David Roback.
Ellie Gouldings sechstes Album I KNOW TOO MUCH pendelt zwischen Indie-Folk, EDM und Bubblegum-Pop, ohne klare Richtung. Stärken zeigt es in ehrlichen Tracks wie „Black Prada Dress" und „Loser", in denen ihre außergewöhnliche Stimme voll zur Geltung kommt.
Die Schweizer Indie-Pop-Band Soft Loft veröffentlicht mit THROW THE DICE ein Album über verpasste und ergriffene Chancen, das mit traumverlorenen Melodien überzeugt, aber den Gesang von Jorina Stamm oft hinter einem watteweichen Bandsound vergräbt.
Paris Palomas zweites Album THE FATAL FLAW setzt ihren dunklen, zwischen Bombast und Verträumtheit pendelnden Folk fort und thematisiert Female Rage sowie feministische Politik – musikalisch vergleichbar mit Florence + The Machine und Aurora.
Mick Harvey und Amanda Acevedo legen mit PSYCHEDELIA IN WHITE ihr drittes Album seit 2023 vor, erstmals mit überwiegend eigenen Kompositionen. Der Mix aus Dark Americana und Psychedelic-Rock leidet trotz starker Momente an fehlender Dynamik und gleichförmiger Dramaturgie.
Sofie Royer setzt sich auf ihrem Album BEFORE/AFTER in zwölf Popminiaturen selbstironisch mit ihrer Karriere und ihren Beziehungen auseinander und spielt dabei mit Authentizität, Künstlichkeit und musikalischen Gegensätzen.
Ariana Grandes achtes Album PETAL zeigt die Sängerin als Profi im perfekt polierten Mainstream-Pop, bleibt aber laut Rezension zu glatt: Text und Musik heben sich gegenseitig auf, echte Brüche oder Tiefe fehlen.
Die EP WILD von Katseye zeigt laut Rezension musikalisches Potenzial der Girlgroup, das durch schwache Songauswahl weitgehend verschenkt wird – Ausnahmen bilden „Bel Air" und „That Way".