Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Digitale Kunst & Medienkunst
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Eine Bildergalerie mit 22 Fotos dokumentiert den roten Teppich der Nacht der Kreativen zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2026 in der Kölner Flora, mit Branchenvertretern von ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat.1.
Das Weiße Haus hat fünf Browser-Games auf seiner Website veröffentlicht, die bekannte Arcade-Spiele wie Tetris und Flappy Bird kopieren und politische Botschaften der Trump-Administration transportieren. Die Tetris Company droht mit rechtlichen Schritten wegen Copyright-Verletzung.
Marina Abramović zeigt bei der Ruhrtriennale 2026 die Deutschland-Premiere von „Balkan Erotic Epic": Ein vierstündiger Performance-Parcours mit 13 parallelen Ritualszenen in der Kraftzentrale, der auf Immersion setzt, laut Kritik aber überwiegend als aufwendige Kunstinszenierung wahrgenommen wird.
Das Action-Adventure „Gate Zero" des norwegischen Studios Bible X versetzt Spieler ins römische Palästina zur Zeit Jesu, um junge Menschen über Gaming mit der Bibel in Kontakt zu bringen. Hinter dem Projekt stecken über 60 Millionen norwegische Kronen und die Brunstad Christian Church.
Beim Cosplay-Wettbewerb der Gamescom 2026 traten 30 Teilnehmende mit selbstgefertigten Kostümen in acht Kategorien an. Nils Beardfoot gewann mit seiner „OC Titan Armor"-Rüstung aus „Attack on Titan" den ersten Platz und 3.000 Euro Preisgeld.
Sind Videospiele Kunst oder Kommerz? Die Gamescom zeigt: beides. Lebendige Malereien, surreale Rätselwelten, mehrdimensionales Schach – fünf Kreationen, die auffallen.
Die Künstlerin Alexandra Daisy Ginsberg erschafft mit KI insektenfreundliche Gärten. Ein Gespräch über die Fragen, warum Bienen van Gogh lieben und wir die Natur schön finden.
Die österreichische Performance-Künstlerin Holzinger zeigt auf der Biennale eine Installation, bei der Besucher Urin spenden, der aufbereitet in einen Glaskubus geleitet wird, in dem Stuntfrauen stundenlang verweilen.
Die Kunststiftung Baden-Württemberg vergibt erstmals ihr mit 12.000 Euro dotiertes Digital Arts Stipendium an die Medienkünstlerin Eunseong Park, die mit robotischen Technologien das Verhältnis von Mensch, Maschine und Raum untersucht.
Die Netflix-Dokumentation „Das fantastische Leben des Ibelin" rekonstruiert das Doppelleben des an Duchenne-Muskeldystrophie erkrankten Norwegers Mats Steen, der als Avatar Ibelin in World of Warcraft eine lebendige Gemeinschaft aufbaute, von der seine Familie erst nach seinem Tod erfuhr.
Das Walderlebniszentrum Mehlmeisel feiert Richtfest, Hollfeld beschließt einen Wohnmobilstellplatz für Touristen, und Kurator Marcus Lobbes gibt Einblicke in den KI-gestützten „Ring des Nibelungen" bei den Bayreuther Festspielen.
Am 11. und 12. Dezember verwandelt sich der Pollinger Kirchplatz in eine leuchtende Freilichtbühne. Alle Gewinne werden für die 20 Millionen Euro teure Hospizerweiterung gespendet.
Das Festival „gute aussichten" findet vom 9. bis 13. September 2026 erstmals unter dem Titel „Zwischen künstlerischer und künstlicher Intelligenz" statt und verbindet Fotografie, Poesie und generative KI in über 20 Veranstaltungen an mehreren Orten in der Pfalz und Karlsruhe.
Die Medienkünstler-Gruppe Urban Screen projiziert während der Bayreuther Festspielzeit allabendlich eine Video-Installation auf die Fassade der Villa Wahnfried und erzählt dabei die Geschichte des früheren Wagner-Wohnsitzes nach.
Das Projekt Stadt:Raum verbindet reale LoRaWAN-Sensordaten der Stadt mit einem Augmented-Reality-Erlebnis, das Besuchende per Smartphone beim Stadtspaziergang erkunden können. Treffpunkt ist am 29. Juli 2026 um 19 Uhr am Rathausplatz Augsburg, Eintritt frei.
Das Art-&-Science-Bühnenprojekt „Digital Shadows" der Johannes-Kepler-Universität Linz thematisiert Identität, Datensicherheit und algorithmische Kontrolle im Zeitalter von Deepfakes und Gesichtserkennung und wird am 3. August 2026 im Abraxas Augsburg aufgeführt.
Beim Rundgang 2026 der Kölner Kunsthochschule für Medien präsentieren Studierende rund 30 Abschlussarbeiten, darunter Video-, Sound- und Rauminstallationen sowie Filme, die neue Erzählformen erproben und Künstliche Intelligenz kritisch reflektieren.
Das MEDIEN360G-Dossier erklärt, was Memes sind, wie sie funktionieren und warum sie zunehmend politisch eingesetzt werden – mit Experteninterviews aus Medienwissenschaft und Netzpolitik.
Im Computerspiel „Librarian“ räumt man 3000 Bücher in Regale, in der eben eingeweihten Umberto-Eco-Bibliothek in Bologna sind die Werke nach der sehr eigenwilligen Stellart des Meisters aufgereiht. Über die Sehnsucht nach Ordnung in Zeiten des Chaos.
Ein KI-generiertes Bild zeigt Depeche-Mode-Mitglieder Dave Gahan und Martin Gore im Goth-Look beim WM-Spiel England gegen Panama und ging viral, weil viele es für authentisch hielten.
Das Düsseldorfer K21 zeigt eine Retrospektive des Digitalkünstlers Jon Rafman. Seine neosurrealen Trashwelten sind der Gegenentwurf zur extraglatten KI-Synthetik.
Der Basler Medienkünstler Michel Winterberg zeigt in der Galerie für Gegenwartskunst im Freiburger E-Werk Installationen, die den Energieverbrauch und die ökologischen Folgen digitaler Infrastrukturen sowie die Vergänglichkeit digitaler Erinnerung thematisieren.
Das Smithsonian American Women's History Museum präsentiert „Unhidden Heroines", ein Augmented-Reality-Projekt auf der National Mall in Washington, das fünf historisch bedeutende US-Frauen als virtuelle Denkmäler neben bestehenden Monumenten sichtbar macht – abrufbar bis 31. Dezember 2025.
Eine dreiteilige NDR/SWR-Doku-Serie erzählt zum 20. YouTube-Jubiläum die Geschichte der ersten deutschen YouTuber wie Y-Titty, Coldmirror und Ischtar Isik – vom anarchischen Beginn über den Ruhm bis zu Burnout und Identitätskrisen.