Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturwirtschaft & Geschäftsmodelle
17 Artikel gefunden
Nach dem Uferlos-Comeback musste die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden. Geschäftsführer Lemarr Baqai erklärt die Gründe – und blickt nach vorne.
Hubert Burda Media setzt die Bambi-Verleihung 2025 aus und begründet dies mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und hohem organisatorischen Aufwand. Für 2027 plant das Medienhaus eine Rückkehr mit neuem Konzept.
MDR Media übernimmt 51 Prozent an der Produktionsfirma Saxonia Media, nachdem Bavaria Film seine Mehrheitsbeteiligung abgibt. Der Schritt sorgt für Kritik, da der MDR zeitgleich unabhängigen Produktionsfirmen Aufträge streicht.
Gabriel Kelly sagt seine für September 2026 geplante Solo-Tournee wegen zu geringer Ticketverkäufe ab. Einzig ein Konzert in Rostock am 19. September bleibt bestehen.
Das Amtsgericht Bayreuth hat die Sicherungsmaßnahmen im Insolvenzverfahren der B. Schuhmann Festzeltbetriebe GmbH aus Kasendorf aufgehoben, womit das Verfahren kurz vor dem Abschluss steht.
Eine Studie der Hochschule Kempten belegt, dass das Festspielhaus Neuschwanstein 2025 einen touristischen Bruttoumsatz von 13,5 Millionen Euro im Allgäu ausgelöst hat, wobei 77 Prozent der über 145.000 gezielten Besucher das Festspielhaus als Hauptreisegrund nannten.
Das Bundeskartellamt genehmigt die Übernahme der Mehrheit an der dtv Verlagsgesellschaft durch C. H. Beck, der damit rund 60 Prozent der Anteile hält und ab 1. Juli die alleinige Kontrolle über dtv ausübt.
VIP-Soundcheck-Tickets für 200 bis 300 Euro versprechen exklusive Nähe zur Band, bieten aber in der Regel kein echtes Soundcheck-Erlebnis, sondern ein Mini-Konzert mit wenigen Songs sowie früheren Einlass und bessere Plätze.
Investor Hasan Ismaik behauptet, das Geld für die Drittliga-Lizenz des TSV 1860 München sei bereitgestanden, scheiterte aber an einem kurzfristig geänderten Vertragsangebot des Vereins. Der Club widerspricht und kündigt den Kooperationsvertrag mit Ismaik.
Zum 150-jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele scheitern ambitionierte Pläne an Finanzproblemen: Geplante Wagner-Aufführungen und eine städtische Festmeile wurden gestrichen, zudem sorgt die Absage eines Gedenkkonzerts zur NS-Geschichte für scharfe Kritik.
Brandenburgs Theater erhöhen wegen steigender Kosten und unzureichender öffentlicher Förderung die Eintrittspreise zur Spielzeit 2026/2027: Das Hans Otto Theater Potsdam hebt Abo-Preise um bis zu 16 Prozent an, das Staatstheater Cottbus um zehn Prozent, das Kleist Forum um bis zu 20 Prozent.
Das Bundeskartellamt genehmigt die Fusion von Bertelsmanns Musiktochter BMG mit dem US-Unternehmen Concord, wodurch eines der größten Musikunternehmen der Welt entsteht. Weitere Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen.
Zahlreiche Musikstars haben ihre Kataloge verkauft: Queen erzielte mit 1,27 Milliarden US-Dollar den größten Band-Deal aller Zeiten, während Bob Dylan, Bruce Springsteen und Sting jeweils mehrere hundert Millionen für ihre Rechte erhielten.
Bayreuth streicht die geplante Festmeile zum Jubiläum „150 Jahre Bayreuther Festspiele" Ende Juli aus Kostengründen. Oberbürgermeister Andreas Zippel (SPD) verweist auf überraschend große Deckungslücken und priorisiert soziale Projekte wie Schulsanierungen und Klinikumsausbau.
Bayreuth streicht die geplante Festmeile zum Jubiläumsauftakt der Richard-Wagner-Festspiele am 25./26. Juli, weil unerwartet große Finanzierungslücken aufgedeckt wurden. Oberbürgermeister Andreas Zippel kündigt weitere Programmkürzungen an und will Stadtrat und Ausschuss im Juni informieren.
Als „Blue-Dot-Fever" bezeichnen Fans das Phänomen nicht ausverkaufter Konzerte, bei dem blaue Punkte auf Ticketplattformen freie Plätze anzeigen. Steigende Ticketpreise und sinkende Kaufkraft gelten als Hauptursachen für die wachsende Zahl abgesagter oder verkleinerte Touren.
Ticketmaster France stoppte den Vorverkauf für Céline Dions Comeback-Shows in der Pariser La Défense Arena wegen verdächtiger Aktivitäten, wodurch tausende Fans nach stundenlangem Warten leer ausgingen.