Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Region: Oberbayern
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Die Pasinger Fabrik zeigt von April bis Juli 2026 die Ausstellung „United by Jazz", die Fotografie, Installationen und Klangstationen zur Verbindung von Jazz und bildender Kunst vereint, begleitet von einer Konzertreihe mit verschiedenen Ensembles.
Die UNESCO hat im Juli 2025 bei ihrer 47. Sitzung in Paris die vier Königsschlösser Ludwigs II. von Bayern – Neuschwanstein, Linderhof, das Königshaus am Schachen und das Neue Schloss Herrenchiemsee – in die Welterbeliste aufgenommen. Das Nominierungsdossier war Anfang 2024 vom Freistaat Bayern eingereicht worden; erste Überlegungen für eine Bewerbung reichen bis ins Jahr 1997 zurück. Die Schlösser gelten als untrennbar mit König Ludwig II. verbunden, der als Bauherr und Ideengeber künstliche Inszenierungen vergangener Epochen und ferner Orte schuf. Mit der Aufnahme wächst die Zahl der bayerischen UNESCO-Welterbestätten auf elf. Der Freistaat Bayern kündigte an, weiterhin in Erhalt und Restaurierung der Schlösser zu investieren.
Vladimir Jurowski bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München, nachdem der Freistaat Bayern seinen Vertrag erneut verlängert hat.
Bayern hat Mitte November 2025 erstmals den Bayerischen Kunstpreis vergeben. Bei einer Gala im Bergson Kunstkraftwerk München zeichneten Ministerpräsident Markus Söder und Kunstminister Markus Blume acht Preisträgerinnen und Preisträger in verschiedenen Kategorien aus. Den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten erhielt der Kabarettist Gerhard Polt. Der spartenübergreifende Preis ist mit jeweils 10.000 Euro pro Kategorie dotiert und wird auf Empfehlung einer Fachjury vergeben; die Preisfigur ist die Zerbinetta aus Nymphenburger Porzellan. Rund 450 Gäste aus Kultur, Medien und Politik nahmen an der Veranstaltung teil, die vom Bayerischen Rundfunk live übertragen wurde.
In Ingolstadt feiert Bayern am Wochenende mit dem „Fest zum Reinen Bier" das Reinheitsgebot, das dort vor über 500 Jahren verkündet wurde, mit Bierbänken, Holzhütten, Blasmusik und Mittelalter-Livemusik.
Die Bayerische Staatsoper München hat Brett Deans neue Oper „Of One Blood" uraufgeführt, die das historische Machtverhältnis zwischen Maria Stuart und Königin Elisabeth I. thematisiert. Das Libretto von Heather Betts basiert auf Briefen und historischen Zeugnissen der beiden Königinnen und wurde von Regisseur Claus Guth als szenischer Thriller inszeniert. Vladimir Jurowski leitete das Bayerische Staatsorchester, die Hauptrollen sangen Vera-Lotte Boecker (Maria) und Johanni van Oostrum (Elizabeth). Bühnenbildner Étienne Pluss verankerte das Geschehen in einem futuristischen Labor, von dem aus die historischen Grabmale beider Königinnen aus der Westminster Abbey als Ausgangspunkt der Handlung dienen. Die Uraufführung wurde vom Publikum mit einhelligem Jubel aufgenommen.
Zufit Simons neue Tanzproduktion „The Fight Club" setzt sich choreografisch mit der Ästhetik des Boxkampfes auseinander und zeigt Parallelen zu ihrer preisgekrönten Arbeit „Radical Cheerleading".
Doris Uhlichs Tanzstück „Glitsch" an den Münchner Kammerspielen setzt sich auf kreative Weise mit normierten Körperbildern auseinander.
Die neue Stuttgarter Company WINNDance präsentiert internationales Ballett mit Tänzerinnen und Tänzern jenseits der 40 und sorgt mit ihrem Auftritt bei der Biennale di Venezia für Aufsehen.
Der Münchner Stadtrat verbietet Champagner-Duschen auf dem Oktoberfest, da die Praxis als Lebensmittelverschwendung gilt und nicht zum Charakter des Volksfestes passe.
Vladimir Jurowski begleitet beim Festival„Stars & Rising Stars“ die amerikanische Mezzosopranistin und den sängerischen Opernnachwuchs der Bayerischen Staatsoper
Der Vibraphonist Wolfgang Lackerschmid tritt am 12. August 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Botanischen Garten auf und feiert dort seinen 70. Geburtstag mit einem eigens zusammengestellten Quartett internationaler Musiker.
Pianistin Julia Hülsmann tritt am 5. August 2026 beim Internationalen Augsburger Jazzsommer im Botanischen Garten mit ihrem international besetzten Oktett auf und verbindet Jazz, Klassik und Pop mit Vokalstimmen aus Norwegen, Angola, Frankreich und Deutschland.
Mock-Synthese: Titel: Kritik "Of One Blood" in München: Packendes Königinnen-Drama Teaser: Labor statt Thronsaal: Brett Deans Oper "Of One Blood" seziert die Geschichte um Maria Stuart und Elizabeth I.
Die Bayerische Staatsoper hat mit „Of One Blood" eine neue Oper von Komponist Brett Dean und Librettistin Heather Betts uraufgeführt, die den Machtkampf zwischen Elizabeth I. und Mary Stuart beleuchtet. Das Libretto basiert auf historischen Briefen und Gedichten und zeigt beide Königinnen als Opfer politischer Zwänge ihrer Epoche. Regisseur Claus Guth inszeniert die Geschichte als historische Sezierung, in der die Westminster Abbey zum Forschungslabor wird. Die Sopranistin Vera-Lotte Boecker als Mary Stuart und Dirigent Vladimir Jurowski erhielten besonders viel Applaus bei der umjubelten Uraufführung.
München verschärft die Oktoberfest-Regeln: Champagner-Duschen in den Zelten werden verboten, Blasmusik darf eine Stunde früher beginnen, und ein neues Koordinierungszentrum sowie Videoüberwachung sollen Überfüllungen wie 2024 verhindern.
Mock-Synthese: Titel: Kritik "Codeborn" bei der Münchener Biennale : Dadaistischer KI-Klamauk Teaser: Wir meinen, wir beobachten die KI, die künstliche Intelligenz, doch dabei beobachtet die KI uns.
Die Schauspielerin Martina Gedeck spricht beim Festival "Stars & Rising Stars" das Melodram "Enoch Arden" von Richard Strauss.
Das Dok.Fest München eröffnet mit "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war" – einem gelungenen Hybridfilm.
Das Gastspiel des britischen Orchesters mit dem Solisten Daniel Müller-Schott in der Isarphilharmonie