Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Nachhaltigkeit & Klimaschutz
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Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert die Abfallkonzepte großer Musikfestivals und fordert vollständigen Mehrwegeinsatz, konsequente Mülltrennung sowie Kompost-Toiletten; Rock am Ring und Rock im Park schneiden gemischt ab und planen Verbesserungen.
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Die denkmalgeschützte Auferstehungskirche im Münchner Westend hat eine 65-Kilowatt-Photovoltaikanlage mit zwei Batteriespeichern in Betrieb genommen und erfüllt damit Auflagen des Denkmalschutzes sowie Vorgaben des bayerischen Klimaschutzgesetzes.
Britische Musikfestivals steigen auf erneuerbare Energien um: Beim Forward Festival in Bristol liefen alle Bühnen mit grünem Strom, inspiriert von Massive Attacks Rekordkonzert mit 98 Prozent weniger CO2-Emissionen.
Der Kulturbereich leistet laut Deutschem Kulturrat einen wesentlichen Beitrag zur UN-Nachhaltigkeitsagenda, etwa durch CO₂-Reduktion bei Veranstaltungen und nachhaltige Museumspraxis, doch die Bundesregierung versäumt es, Kulturexpertise in relevante Nachhaltigkeitsgremien einzubinden.
Wegen anhaltender Trockenheit ist in Wallenfels bereits ein Floßfahrt-Termin auf der Wilden Rodach ausgefallen; drei Termine stehen noch aus. Ein konkreter Plan soll die Flößereisaison künftig wetterunabhängiger machen.
Die Evangelische Akademie Tutzing hat ihre CO2-Emissionen seit 2013 mehr als halbiert und den Energieverbrauch um rund 40 Prozent gesenkt, wie der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht belegt. Das EU-Umweltzertifikat EMAS wurde erneut bestätigt.
Rheingold, Romantik, „Wacht am Rhein“: Der Strom, an den die Deutschen ihr Schicksal binden wollten, ist heute ein europäischer Fluss. Und im Moment eher ein Rinnsal. Da kommen die Schiffer auf alte Ideen: Felsen sprengen.
Physiker und TV-Moderator Harald Lesch spricht über Klimawandel, Energiewende und seinen Optimismus angesichts von 75,5 Prozent erneuerbarem Strom in Bayern. Sein Musikfestival „Lesch's Merlin Festival" verbindet klassische Musik mit Klimawissenschaft.
Zahlreiche Country-Künstler wie Brad Paisley, Willie Nelson, Tanya Tucker und Gavin Adcock sprechen sich parteiübergreifend gegen den Bau von Rechenzentren in ländlichen Gebieten aus, die sie als Bedrohung für Wasserressourcen, Umwelt und lokale Gemeinschaften sehen.
Gitarrenbaumeister Thomas Ochs aus Kemmern erhält erneut die Auszeichnung zum Umwelt- und Klimapakt Bayern für sein freiwilliges nachhaltiges Engagement im Handwerksbetrieb. Landrat Johannes Maciejonczyk überreichte die Urkunde persönlich.
Festspielchefin Katharina Wagner plant, Bayreuther Neuproduktionen künftig so zu konzipieren, dass sie nach ihrer Laufzeit verliehen oder verkauft werden können. 2026 sind zwei Neuproduktionen geplant: „Parsifal" und „Lohengrin".
Die Festung Marienberg in Würzburg wird ab dem 13. Juli 2026 mit LED-Strahlern beleuchtet, die den Energieverbrauch gegenüber den bisherigen Natriumdampfscheinwerfern um rund 86 Prozent senken.
Deutschland wird zum Hotspot und braucht gegen zunehmende Hitzewellen viel mehr Klimaanlagen. Stimmt das? Nein. Es braucht klügere Häuser und bessere Städte.
Auf Schloss Agathenburg diskutieren Konzeptkünstlerin Swaantje Güntzel und Wissenschaftlerin Dr. Anne Chahine am 2. August 2026 über Kunst und Forschung als Zugänge zu ökologischen Krisen. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Stand der Dinge".
Beim KURIER SPEAK OUT Festival im Wiener MuseumsQuartier diskutierten über 30 Expertinnen und Experten zu Nachhaltigkeit, Energie-Souveränität und Mobilität; den ClimateLaunchpad-Wettbewerb gewann das Wiener Designstudio Joyh mit 3D-gedruckten Gebäudefassaden.
Die Deutsche Umwelthilfe hat die zehn größten deutschen Musikfestivals zu ihrem Abfallmanagement befragt und fordert mehr Mehrwegsysteme, bessere Mülltrennung und nachhaltigere Sanitärlösungen.