Pressespiegel
Kuratierte Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus.
Aktuelle Artikel
483 Artikel gefunden · Seite 1 von 21
Mock-Synthese: Titel: Bibel, Bierfass, Bollerwagen Teaser: Foto: Couleur/pixabay Bonn (KNA) – Am Donnerstag, 14.
Die Theatergruppe pulk fiktion erhält den Tabori Preis 2025 mit 100.000 Euro Preisgeld und sichert damit zwei Produktionen finanziell ab, während das Land NRW die Spitzenförderung für junges Theater um 20.000 Euro gekürzt hat.
Beim BUNDESTREFFEN25 der Freien Darstellenden Künste im HAU Hebbel am Ufer diskutierten Künstler, Kulturpolitiker und Förderinstitutionen unter dem Motto „The Show Must Go On" über Bedrohungen der Kunstfreiheit, Förderstrukturen und die gesellschaftliche Rolle freier darstellender Kunst.
Felizitas Stilleke plädiert beim BUNDESTREFFEN25 des Fonds Darstellende Künste für faire Strukturen, echte Solidarität und geteilte Handlungsräume im Kulturbereich, da Konkurrenz und Prekarität kulturelle Wirksamkeit und Kunstfreiheit gefährdeten.
Trotz eines Anstiegs des BKM-Haushalts auf 2,57 Milliarden Euro im Jahr 2026 bleiben wesentliche Strukturen der Freien Darstellenden Künste ungesichert – die Branche richtet einen gemeinsamen Appell an Staatsminister Wolfram Weimer.
Ein Einblick in die Vielzahl der Projekte, die 2025 in allen Förderprogrammen des Fonds realisiert wurden.
Die Förderung der Freien Darstellenden Künste wird von 22 auf 8,5 Millionen Euro gekürzt. Fonds-Geschäftsführer Holger Bergmann warnt vor Folgen für kulturelle Freiheit und Innovationskraft und fordert die BKM zum Gegensteuern auf.
Der Fonds Darstellende Künste passt seine Förderprogrammatik für 2026 an, um trotz gestrichener bundesweiter Projekte und Strukturlücken die künstlerische Arbeit freier Ensembles und Künstler abzusichern.
Der Fonds Darstellende Künste startet mit 8,59 Mio. Euro Bundesförderung ins Jahr 2026 und setzt acht Programme nahezu auf Vorjahresniveau fort, muss jedoch die gestrichenen Mittel für bundesweite Koproduktionen von Produktionsorten der freien Szene nicht kompensieren.
Das Förderprogramm GLOBAL VILLAGE KIDS verbindet Freie Darstellende Künste mit kultureller Bildung und ermöglicht Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum sowie in digitalen Welten kreative Teilhabe und neue Ausdrucksmöglichkeiten.
Der Tabori Preis 2026 des Fonds Darstellende Künste geht an raumlaborberlin; HELLERAU erhält den Theaterpreis des Bundes. Die Preisverleihung findet am 17. April 2026 im Haus der Berliner Festspiele statt.
Das mit dem Tabori Preis 2026 ausgezeichnete Berliner Architektur- und Kunstkollektiv raumlaborberlin entwickelt seit 1999 partizipative Räume an der Schnittstelle von Stadtplanung, Architektur und performativer Kunst, die Begegnung und gesellschaftlichen Wandel ermöglichen sollen.
Christina Roth, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des Fonds Darstellende Künste, blickt nach zehn Jahren auf die Herausforderungen der Corona-Förderphase zurück und erläutert, wie der Fonds seitdem seine Förderinstrumente ausgebaut hat, aber weiterhin für mehr Grundfinanzierung kämpft.
Der Fonds Darstellende Künste hat seinen Vorstand neu besetzt: Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt, Sabine Gehm neu gewählt. Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach zehn Jahren aus dem Gremium aus.
Wolfgang Schneider, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Fonds Darstellende Künste, wurde beim ersten „Fonds.Salon" verabschiedet und betonte die gesellschaftliche Verantwortung des Theaters sowie die Notwendigkeit breiterer Zugänge zur Kultur.
Die Pasinger Fabrik zeigt von April bis Juli 2026 die Ausstellung „United by Jazz", die Fotografie, Installationen und Klangstationen zur Verbindung von Jazz und bildender Kunst vereint, begleitet von einer Konzertreihe mit verschiedenen Ensembles.
Das Museum im Kulturspeicher Würzburg hat seine Ausstellungsräume auf LED-Technik umgerüstet und nutzt die Lichtmodernisierung für eine Neupräsentation der Sammlungen, darunter zahlreiche Erstpräsentationen und Neuerwerbungen zeitgenössischer Kunst.
Die Burg Pottenstein, älteste Burg der Fränkischen Schweiz, eröffnet ab Karfreitag (3. April) die Saison 2026 mit dem Burgmuseum und einer dauerhaften Ausstellung zu Elisabeth von Thüringen.
Das Museum im Kulturspeicher Würzburg zeigt bis 31. Mai 2026 eine umfassende Einzelausstellung des Pop-Art-Künstlers Thomas Bayrle, die dessen serielle Bildwelten zu Themen wie Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität mit der Geschichte Würzburgs verknüpft.
Der Kunstverein Kulmbach zeigt bis Ende September 32 großformatige Plakate unter dem Motto „Come together" an Häuserfassaden der Innenstadt und bietet dazu buchbare Gruppenführungen für bis zu 20 Personen zum Preis von 90 Euro an.
Die Münchner Schriftstellerin Christine Wunnicke hat Mitte Juli 2025 im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth den Jean-Paul-Preis des Freistaates Bayern für ihr literarisches Lebenswerk erhalten. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre verliehen und gilt als Bayerns wichtigste Literaturauszeichnung; es war die 22. Vergabe. Bayerns Kunstminister Markus Blume überreichte den Preis und würdigte Wunnicke als „Ausnahmeschriftstellerin" mit einem unverwechselbaren Ton. Die 1966 geborene Autorin ist bekannt für präzise Kurzromane über historische Figuren, darunter „Der Fuchs und Dr. Shimamura" und „Die Dame mit der bemalten Hand"; die Jury hob ihre elegante Textökonomie und die Verbindung von Tragik und Komik hervor. Die Laudatio hielt Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Vinken, ergänzt durch eine Lesung und ein Gespräch mit Dr. Katrin Schumacher.
Die UNESCO hat im Juli 2025 bei ihrer 47. Sitzung in Paris die vier Königsschlösser Ludwigs II. von Bayern – Neuschwanstein, Linderhof, das Königshaus am Schachen und das Neue Schloss Herrenchiemsee – in die Welterbeliste aufgenommen. Das Nominierungsdossier war Anfang 2024 vom Freistaat Bayern eingereicht worden; erste Überlegungen für eine Bewerbung reichen bis ins Jahr 1997 zurück. Die Schlösser gelten als untrennbar mit König Ludwig II. verbunden, der als Bauherr und Ideengeber künstliche Inszenierungen vergangener Epochen und ferner Orte schuf. Mit der Aufnahme wächst die Zahl der bayerischen UNESCO-Welterbestätten auf elf. Der Freistaat Bayern kündigte an, weiterhin in Erhalt und Restaurierung der Schlösser zu investieren.
Vladimir Jurowski bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München, nachdem der Freistaat Bayern seinen Vertrag erneut verlängert hat.
Das Bayerische Kunstministerium fördert in diesem Jahr 114 musikalische Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen in ganz Bayern mit insgesamt über 4,8 Millionen Euro. Kunstminister Markus Blume gab dies Anfang August in München bekannt. Die Förderung umfasst alle bayerischen Regierungsbezirke und reicht von Klassik über Jazz bis zu Barockmusik. Zu den geförderten Veranstaltungen zählen unter anderem die Bachwoche Ansbach, das Festival junger Künstler Bayreuth und die Weidener Max Reger Tage. Die administrative Abwicklung des Förderprogramms übernimmt der Bayerische Musikrat im Auftrag des Ministeriums.