Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Erinnerungskultur
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Eine Dokumentation porträtiert den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg und behandelt Themen wie Erinnerung, Versöhnung und den Kampf gegen das Vergessen; ab 10. September läuft der Film in deutschen Kinos.
Am 13. September 2026 eröffnet der Tag des offenen Denkmals bundesweit in Bamberg; in Bayern öffnen rund 700 Denkmäler, darunter Schlösser, Kapellen und Industriebauten, mit Führungen zu sonst unzugänglichen Bereichen.
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den Syrer Khalaf A. erhoben, dem vorgeworfen wird, den bereits verurteilten Wassim Al M. zum Mordversuch am Berliner Holocaust-Mahnmal im Februar 2025 ermutigt zu haben.
Eine Veranstaltungsübersicht bündelt Termine zu jüdischem Leben und Kultur in Deutschland, darunter Vortragsabende, Performances, Führungen und Medientipps zu Rosch Haschana, Charlotte Salomon sowie Filmemacher James Gray.
In Bern entsteht bis Ende 2027 auf der Casinoterrasse nahe dem Bundeshaus das Holocaust-Memorial „Unfolded Minute" – eine 60 Meter lange Metallwand, die die Schweizer Grenze symbolisiert und an die NS-Opfer sowie die restriktive Schweizer Flüchtlingspolitik erinnert.
Anlässlich des Tags des offenen Denkmals am 13. September in Bamberg kritisiert Kunsthistorikerin Ursula Schirmer die neue Kategorisierung bayerischer Denkmäler, die kleinere Objekte wie Dorfkirchen bei der Förderung benachteiligen könnte.
Die digitalisierte NSDAP-Mitgliederkartei ist seit Frühjahr 2026 frei online zugänglich; die Zeitung Politik & Kultur nimmt dies zum Anlass, personelle und institutionelle Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und Nachkriegs-Kulturbetrieb zu beleuchten.
Bamberg ist am 13. September 2026 Austragungsort der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals; rund 56 historische Gebäude öffnen unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur" ihre Türen für Führungen, Aktionen und Ausstellungen.
Das Landgericht Mannheim eröffnet ein Strafverfahren gegen Sänger Xavier Naidoo wegen Volksverhetzung und Beleidigung, nachdem er antisemitische Texte veröffentlicht haben soll; fünf weitere Anklagepunkte wurden mangels Tatverdachts nicht zugelassen.
Der Heimat- und Geschichtsverein Aschau kündigt zwei Veranstaltungen an: eine Führung zu ortsbildprägenden Bauwerken in Hohenaschau am 13. September sowie das Römerforum 2026 am 13. November in der Priental-Halle Aschau.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland wertet das starke AfD-Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als historische Warnung und ruft Demokraten zur Selbstprüfung auf – verbunden mit dem jüdischen Rosch-Haschana-Gebot der Tschuwa.
Rosch Haschana, das jüdische Neujahrsfest, beginnt 2026 am 11. September bei Sonnenuntergang und läutet das Jahr 5787 ein. Da der erste Feiertag auf Schabbat fällt, erklingt der Schofar erst am zweiten Tag.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nutzten rabbinische Gerichte erstmals DNA-Analysen als halachisches Identifikationsmerkmal, um jüdischen Witwen die Wiederheirat zu ermöglichen und ihren Status als Agunot aufzuheben.
Der Historiker Zsolt Balkanyi-Guery analysiert den AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt (43,8 Prozent) und warnt, dass direkte Demokratie kein Schutzschild für Minderheiten sei – Schutz entstehe durch Bildung und Gedenkkultur, nicht durch Brandmauern.
Israels Botschafter Ron Prosor warnt nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt vor den Folgen für jüdisches Leben in Deutschland und fordert konkrete Maßnahmen gegen Antisemitismus statt bloßer Verurteilungen.
Wasserburg beteiligt sich am 13. September 2026 mit kostenfreien Führungen, Spaziergängen und Vorträgen am Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur", darunter Besichtigungen von Stadtturm, Roter Brücke und Museum Wasserburg.
Die Clingenburg in Klingenberg und die Henneburg bei Stadtprozelten verbindet eine gemeinsame mittelalterliche Geschichte rund um Macht und den Deutschen Orden. Jürgen Jung und Petra Werthmann halten beide Burgen durch Führungen und lebendige Vermittlung als Erlebnisorte lebendig.
Tag des offenen Denkmals: Geschichte bei uns in Niederbayern entdecken Am 13. September 2026 wird Geschichte wieder hautnah erlebbar. Beim Tag des offenen Denkmals öffnen zahlreiche historische Gebäude und besondere Orte ihre Türen – auch bei uns in Niederbayern gibt es dabei einiges zu entdecken! Ob alte Kirchen und Kapellen, historische Bauernhäuser, Schlösser, Gutshöfe oder beeindruckende Denkmäler aus Handwerk und Industrie: Viele Orte, an denen man sonst einfach vorbeikommt, erzählen spannende Geschichten über unsere Region. Bei Führungen und verschiedenen Veranstaltungen könnt ihr mehr über ihre Vergangenheit erfahren und dabei vielleicht auch den ein oder anderen unbekannten Schatz direkt vor der eigenen Haustür entdecken. Das Beste: Viele der Angebote sind kostenlos. Also nutzt den…
Der Nachlass von Komiker Heinz Erhardt, darunter 19 Tagebücher, Briefe und seine Schreibmaschine, kommt als Dauerleihgabe ins Haus der Geschichte in Bonn und soll 2029 der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Die 81. Friedenswallfahrt in Neuengrün verband Gebet, Besinnung und Hoffnung: Pilger beteten in zwei Betstunden, beim Gang zum Kreuz und im Gottesdienst gemeinsam für Frieden, Versöhnung und respektvolles Miteinander.
Charlotte Knobloch, Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, reagiert entsetzt auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt und warnt vor dem Versagen der Demokratie. Auch das American Jewish Committee bezeichnet das Ergebnis als „düsteren Meilenstein".
Duane „Keffe D" Davis weist nach seiner Verurteilung wegen Mordes ersten Grades an Tupac Shakur seine Schuld zurück und wirft Zeugen sowie Ermittlern vor, unter Eid gelogen zu haben; sein Anwalt kündigt Berufung an.
Die Kreuzerhöhungskirche in Traindorf im Landkreis Kulmbach feiert am 6. September ihr 90. Kirchweihfest – ein Zeugnis des einstigen Dorfzusammenhalts, der den Kirchenbau in den 1930er-Jahren erst möglich machte.
Ein argentinisches Bundesgericht hat die Rückgabe von Giacomo Antonio Melchiorre Cerutis „Porträt einer Dame" an die Erbin des jüdischen Galeristen Jacques Goudstikker angeordnet, nachdem das Gemälde im Haus der Tochter eines NS-Funktionärs in Mar del Plata entdeckt worden war.