Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bildende Kunst
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Aus dem Müll ins Auktionshaus: Ein Ehepaar aus Wales rettete Katzenbilder vor der Tonne – und kassierte dafür knapp 19.000 Euro.
In Bayrischzell sind derzeit über 100 Kunstwerke zu sehen – in Schaufenstern, auf Plätzen und mitten im Wald. Am 15. August folgt die „Lange Nacht der Kunst" mit illuminierten Werken und DJ.
Das Ausstellungsprojekt Expanded Fields auf einem Biohof in Samstagern widmet sich in seiner zweiten Ausgabe landwirtschaftlichen Traditionen als Zukunftsressourcen und verbindet Kunst, Wissensaustausch und Workshops zu Themen wie Fermentation, Bodengesundheit und Ernährung.
Der Kulturförderverein Prien am Chiemsee eröffnet nach zweijähriger Pause am 17. Juli 2026 die KunstZeit in der Galerie im Alten Rathaus; bis 13. September zeigen Künstlerinnen und Künstler Werke an verschiedenen Orten im Ortskern.
Amit Naamani zeigt in der Ausstellung „Work in Progress" neue Gemälde und Collagen auf Papier, die seinen kreativen Denkprozess reflektieren und Sprache, Abstraktion sowie rohe Emotionen mit zarten Bildern verbinden.
Die Ausstellung „KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens" gastiert seit dem 10. Juli 2026 erstmals im Allgäu in der bigBOX Kempten und zeigt plastinierte menschliche Körper freiwilliger Spender bis zum 11. Oktober 2026.
Der Kunstverein Hannover zeigt mit „Under The Milky Way" eine Gruppenausstellung über urbane Kunstpraktiken im öffentlichen Raum, an der 18 Künstler und Kollektive Phänomene städtischer Infrastruktur und sozialer Realitäten künstlerisch untersuchen.
Der über 950 Jahre alte Teppich von Bayeux ist erstmals seit seiner Entstehung wieder in England und wird von September 2026 bis Juli 2027 im Londoner British Museum ausgestellt.
Das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam hat 390 Kilogramm Erdnussbutter auf einem 25 Quadratmeter großen Boden verteilt, um den verstorbenen niederländischen Konzeptkünstler Wim T. Schippers mit seinem legendären Werk „Pindakaasvloer" zu ehren.
Robert Rauschenberg (1925–2008) gilt als Wegbereiter der Pop-Art und verband in dreidimensionalen Werken Alltagsgegenstände, Schrott und ausgestopfte Tiere mit Malerei, wodurch er künstlerische Grenzen aufhob.
Im Landratsamt Traunstein zeigen die drei Preisträger des „Roter-Reiter-Preis" 2025 – Jan Démoulin, Paul Graßler und Philip Craubner – bis Mitte Oktober ihre Werke in einer Ausstellung auf drei Stockwerken.
Mitte Juli beginnen die Salzburger Festspiele. Doch in der Mozart-Stadt gibt es nicht nur Schauspiel und Musik zu entdecken, auch Museen und Galerien sind einen Besuch wert.
Der Regensburger Fotograf Herbert Baumgärtner dokumentierte den Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf in über 2.500 Aufnahmen; 488 davon erscheinen nun im Bildband „WAA NIE!" bei der Edition Bunte Hunde, mit einer Einführung von Heribert Prantl.
Das Swiss Institute feiert sein 40-jähriges Bestehen mit der Gruppenausstellung „Regift" im LUMA Westbau Zürich, die Praktiken des Schenkens und Weiterschenkens als Alternative zur Wachstumsökonomie thematisiert und rund 50 Künstlerinnen und Künstler vereint.
Das Evangelische Kloster Schwanberg feiert das 75-jährige Jubiläum der Communität Casteller Ring mit der Ausstellung „75 Jahre CCR – eine Zeitreise", einer Klanginstallation und einem Kunstautomat, eröffnet am 19. Juli beim Festival „Bergfunkeln".
Die irische Bildhauerin Daphne Wright zeigt im Bildhauermuseum Skulpturen ihrer heranwachsenden Söhne, die aus vergänglichen Materialien wie Gips und ungebranntem Ton gefertigt sind und Identität, Zeitlichkeit sowie das emotionale Gewicht alltäglicher Gesten thematisieren.
Das Kaiser Wilhelm Museum Krefeld zeigt mit „Schöne Anarchie" eine Retrospektive des niederländischen Künstlers Johan Thorn Prikker, der mit Buntglasfenstern, Mosaiken und Wandmalereien das Rheinland und Ruhrgebiet prägte.
Das Bibelmuseum Bayern in Nürnberg widmet seine neue Winterausstellung ab Ende Oktober dem Herrnhuter Stern und beleuchtet dessen Geschichte, die Brüdergemeine sowie die Herrnhuter Manufaktur.
Die Künstlerinnen Celia & Nathalie Sidler dokumentieren im Projekt „Rastär" zur Biennale Bregaglia das Leben von Landwirtinnen und Alphirtinnen im Bergell und machen deren Alltag zwischen Agrarpolitik, Tourismus und männlich dominierter Landwirtschaft als multisensorischen Hörparcours erlebbar.
Beim Bayreuther Kunstwettbewerb „Die Welt der Leuchtkäfer" der Initiative Love Nature Arts wurden die Preise verliehen: Den Hauptpreis gewann Susanne Scharff, den Wirkungspreis Volker Bauer, den Zukunftspreis Lars Beygang. 206 Künstler hatten Werke zum Thema Artenschutz eingereicht.
Die Bildhauerin Regina Marmaglio und der Maler Bernhard Paul eröffnen am 3. Juli 2026 in der Galerie am Markt Neubeuern die Ausstellung „Wiedersehen macht Freude"; Kunsthistorikerin Ulrike Gierlinger spricht zur Einführung.
An der Kreuzung Riedingerstraße/Hans-Frisch-Straße in Bayreuth entsteht auf dem Gelände der Spedition Maisel ein rund 200 Quadratmeter großes Graffiti, das auf einer vor ein Baugerüst montierten Plane schrittweise sichtbar wird.
Ai Weiwei verarbeitet in seiner Ausstellung „Button Up!" in Manchester rund 300.000 Knöpfe zu einem Werk über Massenproduktion, globalisierte Herstellung und seinen Widerstand gegen Zensur in China.
Jojo (Maja Bons) träumt von einem Studium an der Münchner Kunstakademie. Doch dort erwarten sie knallharte Konkurrenz, Demütigung, Enttäuschung und die Frage: Bin ich auf dem richtigen Weg? ARTE zeigt das nachdenkliche Coming-of-Age-Drama erstmals im Fernsehen.