Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bildende Kunst
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Bildhauer Clemens Hutter öffnet beim „Tag der offenen Kühlkammer" sein Atelier in Habnith und gewährt Kunstinteressierten Einblicke in seine Arbeit, bei der er Frost einsetzt, um Stahl zu verformen.
Die Ausstellung mit Michael Volkmers Installationen und Videos zeigt die Verwandlung von Alltagsobjekten in Kunst und hinterfragt Wahrnehmung und Gewohnheiten – noch bis 4. Oktober in Kaiserslautern.
Das Bucerius Kunst Forum Hamburg zeigt ab sofort die Ausstellung „Von Monet bis Picasso" mit rund 100 Werken, die 15 bedeutende jüdische Kunstsammlungen würdigt, die vor 1945 aufgebaut und während der NS-Zeit zerstört wurden.
Frank Hauptvogels Ausstellung „In den Gärten II" zeigt in Bad Frankenhausen bis Januar 2027 realistische Gemälde, die Natur, Harmonie und Symbolik verbinden.
Unbekannte Täter brachen in das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer ein und entwendeten vier Gemälde im geschätzten Gesamtwert von neun Millionen Euro, wobei sie zwei Werke auf der Flucht zurückließen.
Zur Berlin Art Week präsentiert WELTKUNST eine Auswahl empfehlenswerter Ausstellungen und Events, darunter Schauen zu Migration in Kreuzberg, Performancekunst in der Neuen Nationalgalerie und Fotografien von Carrie Mae Weems im C/O Berlin.
MUCBOOK stellt zehn aufstrebende Münchner Künstlerinnen und Künstler vor, darunter Carmen Arias, Luisa Baldhuber und Younsik Kim, die mit Skulptur, Malerei, Performance und Installation arbeiten und überwiegend an der Akademie der Bildenden Künste ausgebildet wurden.
Am 19. und 20. September 2026 öffnen rund 40 Künstlerinnen und Künstler des BBK Oberfranken im Rahmen von ARTUR29 ihre Ateliers in Oberfranken und Unterfranken für Besucher, ergänzt durch Werkstattdemonstrationen und ein Rahmenprogramm.
Das Beethoven-Haus Bonn zeigt ab September 2026 neue Erkenntnisse zu Andy Warhols letztem Werk, einem Beethoven-Siebdruckzyklus, den der Bonner Galerist Hermann Wünsche initiierte und an dem Warhol kurz vor seinem Tod 1987 arbeitete.
Das Bonner Beethoven-Haus präsentiert ab September 2026 eine Sonderausstellung über Warhols Siebdruckserie „Beethoven", für die neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte gewonnen wurden, darunter unbekannte Farbvarianten und erstmals öffentlich gezeigte Gemälde.
Guy Minnebach zeichnet in einem Katalogtext zur Ausstellung „Beethoven by Warhol" im Beethoven-Haus Bonn nach, wie Andy Warhol über vier Jahrzehnte rund 60 Plattencover gestaltete und dabei seine gesamte künstlerische Entwicklung vom Gebrauchsgrafiker zum Pop-Art-Star widerspiegelt.
Provenienzforscherin Friederike Klose entdeckte im Stadtgeschichtlichen Museum Spandau in vier alten Kisten bronzezeitliche Objekte und eine rund 7000 Jahre alte Dechselklinge, die ursprünglich in Sachsen-Anhalt gefunden wurden und nun an die dortige archäologische Sammlung übergeben wurden.
Die Berliner Galerie CAMERA WORK zeigt vom 5. September bis 2. Oktober 2026 die Ausstellung „Never Forget: September 11, 2001" mit rund 40 Fotografien von u. a. Thomas Hoepker, Steve McCurry und Elliott Erwitt zum Gedenken an die Terroranschläge vor 25 Jahren.
Der Westheimer Künstler Hannes Betz musste seine geplante vierwöchige Kajütboot-Reise von Haßfurt nach Amsterdam nach zwei Wochen abbrechen, weil Niedrigwasser auf dem Rhein eine Weiterfahrt verhinderte.
15 Schmuckstücke der Habsburger, darunter der „Florentiner"-Diamant und Gegenstände von Maria Theresia und Marie-Antoinette, werden erstmals öffentlich gezeigt – jahrzehntelang lagen sie in einem kanadischen Bankschließfach, wohin Kaiserin Zita sie 1940 gebracht hatte.
Marina Abramović zeigt mit „Balkan Erotic Epic" eine vierstündige Ausstellungsperformance über balkanische Rituale, Fruchtbarkeitsmythen und ihre eigene Familiengeschichte, die atmosphärisch wirkt, dem Publikum jedoch wenig Zugang zur privaten Mythologie der Künstlerin bietet.
Die Ausstellung „Memory Gap" im Haus der Kunst München zeigt bis 19. September 2026, wie rund 17 Künstlerinnen und Künstler mit Archivmaterial arbeiten – von Kolonialgeschichte über Familienerbstücke bis zu weggeworfenen CDs.
Galeristin Gisela Capitain blickt im Interview auf 40 Jahre Galeriearbeit zurück und schildert, wie ihre Freundschaft und Zusammenarbeit mit Martin Kippenberger ihren Blick auf Kunst und Künstler bis heute prägt.
Am 25. Oktober 2026 zeigen elf Kunstschaffende im Augsburger Stadtteil Pfersee an neun Orten Werke aus Malerei, Fotografie, Installation und weiteren Sparten; Livekonzerte der Klezmerband Gadje und weiterer Musikerinnen begleiten das jährliche Format.
Der Kölnische Kunstverein eröffnet erstmals drei Ausstellungen gleichzeitig: Ser Serpas' Videoinstallation zu „Rocky Horror", eine Untersuchung barocker Anatomietheater von Selg, Boldt und Rossetti sowie eine Spurensuche zum mysteriösen „Ledermann" Karl Lagerfelds.
Die Positions Berlin kehrt 2025 mit 86 Galerien in die Hangars des Flughafens Tempelhof zurück, nachdem Sanierungsarbeiten die Messe im Vorjahr eingeschränkt hatten, und findet als Teil der Berlin Art Week mit neuem Design-Segment statt.
George Lucas eröffnet am 22. September in Los Angeles das „Lucas Museum of Narrative Art", das über 40.000 Werke narrativer Kunst zeigt – von Gemälden über Comics bis zu Requisiten aus „Star Wars"-Filmen.
Der Künstler und Fotograf Ludwig Limbrunner aus Haarbach dokumentiert Kapellen im Holzland (Landkreis Passau) auf einer eigenen Website mit Fotos, historischen Hintergründen und Radtourenvorschlägen, um deren Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren.
Dagmar Sorgner-Thienel zeigt vom 4. bis 29. September 2026 in der Rathausgalerie Burghausen naturinspirierte Werke unter dem Titel „Farbenspiel", ergänzt durch drei Künstlerführungen im September.