Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Diversität & Repräsentation
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Schon in den 1990er Jahren zog Christine im Dirndl über die Wiesn – zu einer Zeit, als das noch alles andere als selbstverständlich war. Jetzt bewirbt sie sich um den Titel tz-Wiesn-Madl 2026.
Das Amtsgericht Tiergarten hat gegen Hudhaifa Al-Mashhadani, Leiter der Deutsch-Arabischen Schule Ibn Khaldun in Berlin-Neukölln, einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung erlassen – er soll einen Angriff an einem U-Bahnhof erfunden haben.
Die französischen Autorinnen Louisa Yousfi und Maboula Soumahoro sagen ihren geplanten Auftritt im Brüsseler Konzerthaus Bozar ab, um der BDS-Kampagne gegen ein Konzert des israelischen Dirigenten Lahav Shani mit den Münchner Philharmonikern zu folgen.
Wer darf in Zukunft in der Nazarethkirche beten? Wer darf darüber mitentscheiden? Und was darf vorab auf welcher Einladung abgedruckt werden? Über diese Fragen ist in Bogenhausen ein erbitterter Polit-Streit entbrannt.
Charlotte Knobloch wurde von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zum elften Mal als Präsidentin bestätigt; dem neu gewählten 15-köpfigen Vorstand gehören sechs Neulinge an, darunter Roy Rajber als Stimmenzweiter.
In Augsburg hat sich die Initiative Antisemitismuskritik & Theater gegründet, zu der das Staatstheater Augsburg, Freie-Szene-Akteure und das Institut für Neue Soziale Plastik gehören. Mitinitiatorin Stella Leder erklärt, wie Theater spezifisch mit Antisemitismus im Kanon, im Arbeitsalltag und bei Boykottaufrufen umgehen können.
Charlotte Knobloch wird nach einstimmiger Wahl für weitere vier Jahre Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern bleiben – ein Amt, das die 93-jährige Holocaust-Überlebende seit 1985 innehat.
Charlotte Knobloch wurde im Alter von 93 Jahren einstimmig als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wiedergewählt und führt das Amt damit seit 1985 fort.
Charlotte Knobloch (93) ist einstimmig als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wiedergewählt worden. Sie leitet die IKG bereits seit 1985; die neue Amtszeit dauert vier Jahre.
Beim „Amberger Symposium zur Freiheit der Religionsausübung" warnte Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt vor wachsendem Druck auf religiöse Praktiken wie Schächten und Beschneidung in Europa und forderte ein Modell wechselseitiger Verpflichtung zwischen Staat und Religionsgemeinschaften.
Die Enkelin von Schindlerjuden gründete nach dem 7. Oktober 2023 die jüdische Schmuckmarke Oriya, um Sichtbarkeit zu zeigen und die Assimilation ihrer Großelterngeneration zu überwinden.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte beim Symposium zur Religionsausübung in Amberg, Religion stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie, schütze vor Ideologien und sei unverzichtbar für ein friedliches Zusammenleben.
Lili Lantos betreibt den Instagram-Kanal „Lililoveskosher", auf dem sie Rezepte der ungarisch-jüdischen Küche dokumentiert und damit über 65.000 Follower erreicht. Gemeinsam mit ihrer Mutter arbeitet sie an einem Kochbuch zur Bewahrung dieser kulinarischen Tradition.
Das Helene-Habermann-Gymnasium München verabschiedete 2024 seinen ersten Abiturjahrgang und feierte gleichzeitig sein zehnjähriges Bestehen. Elf Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Zeugnisse, darunter ein ukrainischer Geflüchteter.
Radio Sol Mansi, ein 2001 gegründeter katholischer Sender in Guinea-Bissau, beschäftigt Mitarbeiter verschiedener Religionen und gilt laut einer Befragung von 2020 als meistgehörter Radiosender des Landes.
Katharina Wagner entschuldigt sich für die zeitweilige Ausladung des jüdischen Publizisten Michel Friedman von einer Gedenkveranstaltung der Bayreuther Festspiele und nennt ein hausinternes Kommunikationsdefizit als Ursache. Die Veranstaltung soll nun am 26. Juli stattfinden.
Bayreuther Festspiel-Chefin Katharina Wagner entschuldigt sich für die kurzzeitige Ausladung des jüdischen Publizisten Michel Friedman und führt die Absage auf ein internes Kommunikationsdefizit zurück. Die Gedenkveranstaltung soll nun am 26. Juli stattfinden.
Die evangelische Nazarethkirche in München-Bogenhausen soll an eine äthiopisch-orthodoxe Gemeinde vermietet werden, was die CSU zu einem Anwohnergespräch veranlasst – von dem sie die evangelische Kirche zunächst ausschloss.
Pro Bayreuth und die Stadt Bayreuth streiten darüber, ob beim Bürgerfest kostenlos Teststreifen zur Erkennung von K.-o.-Tropfen verteilt werden dürfen. Die BMTG erklärt, ein Informationsstand sei grundsätzlich möglich.
Rund 60 Theaterleute aus ganz Deutschland haben in Augsburg die „Initiative Antisemitismuskritik & Theater" gegründet, um Antisemitismus in den darstellenden Künsten entgegenzuwirken. Geplant sind Workshops, Leitfäden und die stärkere Einbindung jüdischer und israelischer Künstler.
Rimma Fil, Geschäftsführerin des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt, äußert vor der Landtagswahl am 6. September Besorgnis über wachsenden Antisemitismus und die AfD-Umfragewerte von über 40 Prozent.
Mit Fahrrad und Wanderschuhen erkundet die gebürtige Bulgarin ihre neue Heimat rund um München. Beim Wiesn-Madl-Wettbewerb 2026 will die Gilchingerin nun mit Herzlichkeit und Authentizität punkten.
Als ehemalige Glasprinzessin repräsentierte Jenny ihre Heimat Zwiesel bereits mit Stolz – jetzt will die Marketing- und Eventmanagerin auch beim tz-Wiesn-Madl-Wettbewerb 2026 punkten. Mit Trachtenliebe, Mut und einer persönlichen Geschichte im Gepäck bewirbt sie sich um den Titel.
Der Präsident von Makkabi Deutschland beschreibt die Maccabiah in Israel als Symbol jüdischer Selbstbehauptung, die angesichts zunehmender Diskriminierung im deutschen Alltag Stärke und Zusammenhalt vermittelt.