Pressespiegel 29.05.2026
Erinnerungskultur
Die Gesellschaft setzt Zeichen in der Erinnerungsarbeit: Das Yad-Vashem-Bildungszentrum kommt nach München und Bibliotheken arbeiten an der Restitution historischer Bestände. Daneben erinnern Kirchen und Stiftungen an Verfolgte und Gefallene, die für ihre Überzeugungen starben.
Yad Vashem, die weltgrößte Holocaust-Gedenkstätte, eröffnet in München ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels sowie eine Außenstelle in Leipzig, um die jüdische Perspektive in der deutschen Erinnerungskultur zu stärken und Antisemitismus entgegenzuwirken.
Mehrere deutsche Bibliotheken haben sieben Bücher aus der Sammlung des von der Gestapo ermordeten jüdischen Historikers Marc Bloch an seine Familie zurückgegeben, nachdem seine rund 7.000 Bände umfassende Bibliothek 1941 in Paris beschlagnahmt worden war.
Yad Vashem errichtet erstmals außerhalb Israels ein Holocaust-Bildungszentrum – in München im Gebäude eines ehemaligen NSDAP-Parteigerichts, mit einer Außenstelle in Leipzig. Mehr als 200 Millionen Euro sind veranschlagt; das Zentrum soll innerhalb von drei Jahren die Arbeit aufnehmen.
Beim Katholikentag in Würzburg feierte die Premiere des Films „Tuku tae" über Pater Rudolf Lunkenbein, der vor 50 Jahren in Brasilien ermordet wurde; zugleich könnte sein Seligsprechungsprozess noch in diesem Gedenkjahr abgeschlossen werden.
Bundesbildungsministerin Karin Prien fordert bei einem Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen moderne und digitale Vermittlungsangebote zur NS-Geschichte für Jugendliche und betont die Bedeutung von Gedenkstätten für die Demokratiebildung.
Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet ihre weltweit erste Außenstelle in München. Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete die Entscheidung als Ehre für Bayern und Zeichen enger Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft.
Musik – Formate & Ensembles
Von Indie-Pop über Schlager bis Hip-Hop: Die aktuelle Musiklandschaft zeigt sich stilistisch vielfältig. Neue Alben, Tourneen und exklusive Einblicke in etablierte Künstlerinnen und Künstler prägen diese Woche.
Die Schweizer Künstlerin To Athena veröffentlicht ihr drittes Album „Have I Lost My Magic?", das englische und schweizerdeutsche Texte zu Themen wie Selbstzweifel, Identität und Hoffnung verbindet.
Helene Fischer veröffentlicht am 29. Mai ihre neue Single „Heute Nacht", die erste Auskopplung aus einem kommenden Album, das sie auch auf ihrer „360° Stadion Tour 2026" ab Juni präsentieren will.
Eine 45-minütige SWR-Dokumentation begleitet Die Fantastischen Vier während ihrer „Long Player"-Tour und beleuchtet anlässlich des 35-jährigen Bandjubiläums die Geschichte der Hip-Hop-Pioniere sowie die Frage, ob die Tour ihre letzte sein könnte.
Das Liveprogramm der Bayerischen Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern" präsentiert in Freyung eine weitere Konzertwoche mit Auftritten von Rock-'n'-Roll-Band The Hot Shakers, den Dellnhauser Musikanten, Orgelmusik und bayerisch-böhmischer Blasmusik.
Die Musik-Kolumne „Plotkes" berichtet über Doja Cats bevorstehende Deutschlandtour, Drakes Rekord von 14 Nummer-eins-Hits in den Billboard Hot 100 sowie die geplanten Deutschland-Auftritte des proisraelischen Comedians Daniel-Ryan Spaulding im Juni.
Auf seinem neuen Album MOVEMENT verbindet Ambient-Pionier Gigi Masin elektronische und analoge Klänge zu atmosphärischen Kompositionen und beweist damit künstlerische Weiterentwicklung jenseits seines bekannten sphärischen Stils.
Brauchtum & Volkskultur
Mobilfunkdaten geben Einblick in das Besucherprofil der Bergkirchweih: Sie zeigen, woher die Gäste kommen, wie weit sie anreisen und wie lange sie sich auf dem Fest aufhalten.
Mobilfunkdaten zeigen, dass die Erlanger Bergkirchweih über 640.000 Besucher in der ersten Festhälfte anzog, davon zwei Drittel aus Erlangen und der Region Nürnberg, während Auslandsgäste mit 4,5 Prozent deutlich seltener kommen als beim Oktoberfest.
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Film – Formate & Formen
Von Künstler-Biopics über Musikdokus bis zu experimentellen Formaten: Diese Woche zeigen Kino und Streaming die Vielfalt filmischer Erzählweisen. Dabei stehen persönliche Geschichten und innovative Ansätze gleichermaßen im Fokus.
John Travolta gibt sein Regiedebüt mit „Nachtflug nach L.A.", einem nostalgischen Film über einen Achtjährigen auf seiner ersten Flugreise, basierend auf einem Buch, das Travolta für seinen Sohn schrieb.
Der vollständig per KI produzierte Spielfilm „Dreams of Violets" der Regisseure Ash und Pooya Koosha feiert beim Tribeca Film Festival in New York seine Weltpremiere – als erster KI-generierter Live-Action-Langfilm im offiziellen Festivalprogramm.
Die ARD-Dokumentation „BONEY M. – Disco. Macht. Legende." beleuchtet Aufstieg und Hintergründe der Disco-Gruppe Boney M., darunter die dominierende Rolle Produzent Frank Farians sowie Alltagsrassismus-Erfahrungen der Sängerinnen Liz Mitchell und Marcia Barrett im Deutschland der 1970er Jahre.
Die ARD-Doku „Mit dem Herz in der Hand" begleitet die Sportfreunde Stiller durch 30 Jahre Bandgeschichte und gibt private Einblicke in Freundschaft, Zweifel und neue Musik, darunter drei Songs ihres kommenden Albums „Happy Birthday!".
Das Biopic "Verflucht normal" erzählt die Geschichte des schottischen Tourette-Aktivisten John Davidson, gespielt von Robert Aramayo, mit Humor und emotionaler Tiefe. Der BAFTA-Vorfall um Davidson verleiht dem ab 28. Mai laufenden Film zusätzliche gesellschaftliche Relevanz.
Bildende Kunst – Formen & Orte
Künstlerische Praktiken, Materialexperimente und kuratorische Perspektiven zeigen, wie Design und bildende Kunst Räume, Objekte und Konzepte neu verhandeln. Von institutionellen Schausammlungen bis zu zeitgenössischen Positionen entstehen Orte der gestalterischen Kritik und des Dialogs.
Ordnungssystem, Designklassiker, Unternehmensikone: Seit Jahrzehnten steht das Möbelsystem USM Haller für Struktur, Funktionalität und modernen Rationalismus. Die Ausstellung wird nun zum Ausgangspunkt künstlerischer und gestalterischer Kritik.
Mit der Neupräsentation der Schausammlung Textilien und Teppiche eröffnet das MAK, Wien, einen Blick auf kostbare Objekte von der Spätantike bis zur Gegenwart – von europäischen bis zu ostasiatischen Meisterwerken.
Designerin Mareike Lienau entwickelt spannende textile Raumobjekte für Architektur und Hospitality. Dabei verbindet sie gestalterische Autorenschaft mit handwerklicher Fertigung unter fairen Bedingungen und verknüpft lokale Orte mit globaler Vernetzung.
Im Rahmen der diesjährigen Bauhaus Study Rooms beschäftigen sich Designer*innen und Forscher*innen mit Prozessen des Wandels in Regionen, die durch industrielle und postindustrielle Veränderungen geprägt sind.
Kulturjournalistin Bianca Hauda stellt in der Videoreihe „Die Hauda & die Kunst" bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Caspar David Friedrich, Franz Marc und Albrecht Dürer in kurzen Porträts kompakt vor.
Bau, Sanierung & Großprojekte
Zwischen Brandschäden an historischen Bauten und Debatten um Abriss versus Denkmalschutz zeigt sich der schwierige Umgang mit kulturellem Erbe. Zwei Fälle aus dem Norden und Süden exemplifizieren aktuelle Herausforderungen bei Erhalt und Erneuerung.
Nach einem Brand im Ostaufgang der evangelischen Johanneskirche in München-Haidhausen muss die Steinmeyer-Orgel auf Schäden geprüft und ein Treppenaufgang neu gestrichen werden. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.
Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern stellt Teile des maroden Volkstheaters Rostock unter Denkmalschutz und blockiert damit die Abriss- und Wohnbaupläne der Stadt, die den Erlös für den bereits begonnenen Theaterneubau einkalkuliert hatte.
Zivilgesellschaft
Wallfahrten, Demonstrationen und Feierlichkeiten: Zivilgesellschaftliches Leben in Bayern zeigt sich in vielfältigen Formen. Von traditionellen religiösen Veranstaltungen bis zu modernen Protestbewegungen wirken sich gesellschaftliche Debatten auf den öffentlichen Raum aus.
Bayern eröffnet die CSD-Saison mit 42 Veranstaltungen bis September – mehr als jedes andere Bundesland. Der LSVD+ kritisiert jedoch fehlende queerpolitische Maßnahmen der Staatsregierung und warnt vor zunehmender queerfeindlicher Hasskriminalität.
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Die traditionelle Wallfahrt der Pfarrei Kirchröttenbach nach Gößweinstein verzeichnete mit über 230 Teilnehmern erneut die höchste Beteiligung im Seelsorgebereich Pegnitztal. Zugleich wurde Margit Dürler, bekannt als „Mama Wallfahrt", verabschiedet.
Teilhabe & Repräsentation
Grenzverletzungen und verbale Gewalt prägen auch die Kulturbereiche: Ein Blick auf Machtmissbräuche in der Klassik-Szene und aggressive Übergriffe gegen Künstler im öffentlichen Raum.
Eine SWR-Reportage beleuchtet Machtmissbrauch an Musikhochschulen, wo Betroffene sexuelle, verbale und diskriminierende Gewalt durch Lehrende erfahren haben, während Täter trotz Meldungen weiter in der Klassik-Szene gefeiert werden.
Ein israelfeindlicher Mann hat Helen Mirren in London auf offener Straße als „böse zionistische Schlampe" beschimpft, nachdem er die 80-jährige Schauspielerin erkannt hatte. Mirren hatte sich wiederholt öffentlich mit Israel solidarisiert.
Organisationen
Würdigungen und Veränderungen in Kulturinstitutionen: Der Komponist Philip Glass wird in die Königlich Schwedische Musikakademie aufgenommen, der Kunsttheoretiker Bazon Brock feiert seinen 90. Geburtstag, und Hans-Georg Stocker spricht über die Zukunft des Backstage in München.
Philip Glass wird als einer von fünf ausländischen Musikschaffenden in die Königlich Schwedische Musikakademie aufgenommen, wie der Schwedische Rundfunk berichtet.
Der Philosoph und Ästhetik-Professor Bazon Brock feiert am 2. Juni seinen 90. Geburtstag. Der Weggefährte von Joseph Beuys prägte als Kunstvermittler und „Denk-Artist" die deutsche Kulturszene maßgeblich.
Hans-Georg Stocker erklärt im Interview, wie er das Münchner Backstage durch Bauanträge, eine neue multifunktionale Halle und Gespräche mit Investor Büschl langfristig sichern will. Der Münchner Stadtrat hat den Bestand des Clubs im Zuge des PaketPost-Areal-Bebauungsplans inzwischen offiziell gesichert.
Theater – Formen & Rollen
Dramatische Wendepunkte in Klassikern und Kabarett: Ein Überblick über aktuelle Inszenierungen und Performances, in denen es um Leben, Lachen und menschliche Beziehungen geht.
Peter Eidenberger bespricht drei Münchner Theaterproduktionen: „Timm Thaler" in der Schauburg, Robert Ickes „Ödipus" am Residenztheater und Maria Lazars „Der blinde Passagier" am Volkstheater – alle drei behandeln Lebenszäsuren und erhalten Publikumsbeifall.
Das Kabarettduo Die Kernölamazonen tritt am 11. Juni in der Lach und Schieß im Fat Cat auf und verbindet Musik mit humoristischen Beobachtungen über Männer und Liebe.
Tanz – Stile & Formen
Neue Impulse im Ballettschaffen: Von der legendären Choreografin Germaine Acogny über Karrieresprünge in Stuttgart bis zu modernen Choreografien, die klassisches Ballett mit zeitgenössischen Formen verbinden.
Das Radialsystem Berlin eröffnet die Veranstaltungsreihe „Unexpected Lessons: Knowledges of Body and Sound" mit der Berliner Premiere von Germaine Acognys autobiografischem Solostück „Somewhere at the Beginning"; die Reihe bringt bis Februar 2027 insgesamt 41 Künstlerinnen und Künstler aus nicht-eurozentrischen Gemeinschaften zusammen.
Abigail Willson-Heisel wird ab der Spielzeit 2026/27 Erste Solistin beim Stuttgarter Ballett, nachdem Ballettintendant Tamas Detrich sie nach ihrem Debüt als Aurora in „Dornröschen" beförderte.
„Les Ballets Actuels" zeigt drei moderne Choreografien, die klassisches Ballett mit zeitgenössischer Musik verbinden – noch bis 1. Juli 2026 in Nürnberg.
Sonstiges
Die Wanderausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise" zeigt bis 10. Juni im Pfalzmuseum Forchheim rund 80 individuell gepackte Koffer, die Menschen mit persönlich bedeutsamen Gegenständen gefüllt haben – anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Hospizvereins Forchheim.
Die Flex-Fernschule des Don Bosco Jugendwerks in Bamberg ermöglicht seit 15 Jahren Jugendlichen mit psychischen oder physischen Erkrankungen durch individuell zugesandte Aufgaben einen Haupt- oder Realschulabschluss — als einzige Einrichtung dieser Art in Bayern.
Die Rezension von Madsens zehntem Album „SMILE" fällt vernichtend aus: Der Kritiker attestiert der Band gefälligen, innovations- und risikolosen Indie-Rock, der zwar radiotauglich und kommerziell erfolgreich sei, aber keinerlei künstlerische Substanz aufweise.
Robert Görl und DJ/Produzentin Sylvie Marks veröffentlichen mit DARK SILVER MOON LIGHT ein Album, das die Elektropunk-Ästhetik von DAF mit minimalistischen Synthie-Strukturen und surrealen Texten neu interpretiert.
Paul McCartneys neues Album „THE BOYS OF DUNGEON LANE" verbindet nostalgische Liverpool-Referenzen mit überwiegend temporeichem Rock, auf dem der 83-Jährige die meisten Instrumente selbst einspielt und Beatle-Kollege Ringo Starr als Schlagzeuger und Duettpartner mitwirkt.
Im Sommer 2026 bespielen nationale und internationale Acts wie Metallica, Linkin Park, Helene Fischer, Foo Fighters und Die Toten Hosen die großen deutschen Stadien, darunter die Allianz Arena München, das Berliner Olympiastadion und den Deutsche Bank Park Frankfurt.
Tom Morello veranstaltet am 3. Oktober im Merriweather Post Pavilion in Maryland das eintägige Power to the People Festival mit Bruce Springsteen, Foo Fighters, Joan Baez und weiteren Künstlern, das Aktivismus und Musik verbindet.
Yad Vashem errichtet erstmals ein Bildungszentrum außerhalb Israels in München, im Gebäude des ehemaligen NSDAP-Parteigerichts am Karolinenplatz, sowie eine Außenstelle in Leipzig. Die Einrichtung soll Schüler, Pädagogen und weitere gesellschaftliche Gruppen über den Holocaust aufklären.
Linkin Park verschenkt zu ihren Hamburger Konzerten am 1. und 3. Juni täglich 100 Fischbrötchen an einem Pop-up-Store sowie am 2. Juni 100 Gratis-Pizzen beim Karaoke-Event – Teil eines neuen lokalen Konzepts der „From Zero Tour".
Gracie Abrams tritt im Mai 2027 an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in der Berliner Uber Arena auf, mit Jake Minch als Support. Tickets sind ab dem 5. Juni 2026 im allgemeinen Vorverkauf erhältlich.
Die Gamefabrik-Sendung auf M94.5 stellt die Spiele Outbound und PRAGMATA vor und gibt zudem Tipps zu analogen Spielorten in München sowie zu Pokémon Champions.
Der Kirchenchor Sankt Paul gibt sein Sommerkonzert „Wenn der Regen tanzt" am 11. Juli 2026 in der Kirche Sankt Paul in Pfersee und am 12. Juli als Benefizkonzert für das St. Vinzenz-Hospiz Augsburg in der Kirche St. Martin.
Regisseur Steven Spielberg lehnt den Einsatz von KI in seiner Filmarbeit grundsätzlich ab und warnt, KI könne kreative Ideen aus der Vergangenheit stehlen, um Imitationen zu erzeugen.
Der Kirchenchor Sankt Paul lädt am 11. Juli 2026 zum Sommerkonzert „Wenn der Regen tanzt" in die Kirche Sankt Paul in Augsburg-Pfersee ein; am 12. Juli folgt eine Benefizvorstellung für das St. Vinzenz-Hospiz in Augsburg-Oberhausen.
Schlagersängerin Anna-Maria Zimmermann legt eine mehrmonatige Pause von ihren Mallorca-Auftritten ein, weil sie ihr Publikum im Sommer eher bei jüngeren Künstlern sieht und ihre Musik dort Frühjahr und Herbst besser ankomme.
Yad Vashem eröffnet innerhalb von drei Jahren seine ersten Außenstellen außerhalb Israels: ein Bildungszentrum in München als Hauptstandort und eine kleinere Einrichtung in Leipzig, angegliedert an das Ariowitsch-Haus.
Joan Baez appelliert im Podcast von Julia Louis-Dreyfus an heutige Popstars, ihre Reichweite für politisches Engagement zu nutzen, und lobt Brandi Carlile sowie Maggie Rogers als positive Beispiele.
MUCBOOK stellt zehn Festivals in und um München vor, darunter das StuStaCulum, Schall im Schilf, Greenfields und SUPERBLOOM, die von Juni bis September 2026 stattfinden – von kostenlos bis kostenpflichtig, von Electronic bis Jazz.
Die Evangelische Jugend in Bayern startet ab Juni 2026 eine neu konzipierte Jugendsammlung mit dem Ziel, mindestens 125.000 Euro für lokale Jugendgruppen, Konficamps und Ehrenamtliche zu sammeln.
Der German-Blues-Award-Gewinner Ignaz Netzer tritt am 11. Juli 2026 im Club 20 in Friedberg auf und präsentiert klassischen Blues, Gospel und Folk mit virtuosem Gitarrenspiel und Geschichten aus über 2600 Konzerten.
Volker Klüpfel liest am 3. Juli 2026 im Club 20 in Friedberg aus seinem Solo-Debüt „Wenn Ende gut, dann alles", in dem das Ermittlerduo Tommi und Svetlana einen turbulenten Fall rund um ein verlassenes Kind löst.
Die Isar-Floßfahrt führt von Wolfratshausen nach München-Thalkirchen auf rund 30 Kilometern mit Blasmusik, Brotzeit und Floßrutschen. Mehrere Anbieter ermöglichen Buchungen ab etwa 189 Euro pro Person für die Saison Mai bis September.
Die Berliner Philharmoniker haben unter Gastdirigent Semyon Bychkov rund 1.000 Ehrenamtliche mit einer Generalprobe geehrt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war als Schirmherr der Initiative „Der Ehrentag" dabei.
Die Camerata Augsburg gibt am 31. Mai 2026 ein Kammerkonzert im Herrenhaus auf Gut Bannacker bei Augsburg mit Werken von Ernst von Dohnányi und Zdeněk Fibich für Klarinette, Horn, Streicher und Klavier.
Das Noisehausen Festival findet am 24. und 25. Juni 2026 in Schrobenhausen statt; im Line-up stehen u.a. Das Lumpenpack, Cari Cari, Adam Angst und Fjørt.
Das Schweizer Theatertreffen 2026 findet in Yverdon-les-Bains statt und bringt fünf Inszenierungen aus allen Sprachregionen zusammen, darunter freie Produktionen und Stadttheaterarbeiten, um den sprachregionalen Austausch und die Vernetzung des Schweizer Theaterbetriebs zu fördern.
Die evangelische Kirche in Oberfranken setzt mit mehreren Projekten gegen Einsamkeit an: Der ANKER-Sonntag für Witwen und Witwer in Bad Alexandersbad, Gemeinschaftsmittagessen der Diakonie Thurnau-Hutschdorf und das Jugendprojekt YouLo in Hof richten sich an verschiedene Altersgruppen.
Der Stiftungsrat der Fondation Hindemith hat Prof. Christian Höppner einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Tabea Zimmermann an, die ihr Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat.
Pläne, die Landesmedienanstalten zu Aufsichtsbehörden über soziale Medien auszubauen und Inhalte nach staatlich bewertetem „Public Value" sichtbar oder unsichtbar zu machen, werden als verfassungswidrige Zensur und Bedrohung der Meinungsfreiheit kritisiert.