Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bildende Kunst
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Bald wird der Teppich von Bayeux nach gut 950 Jahren wieder in England zu sehen sein, auf der Website des British Museum hängen die Ticketkäufer neun Stunden in der Warteschleife. Reichlich Zeit, um über kriegerische Geschichte nachzudenken.
Konzeptkünstlerin Swaantje Güntzel eröffnet ab 19. Juli auf Schloss Agathenburg ihre erste große Einzelausstellung in Niedersachsen mit einer Aktion, bei der sie historische Grönland-Sammelteller zerschießt – als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel in der Arktis.
Die Ausstellung von Kerry James Marshall zeigt großformatige Werke über Geschichte und Alltag schwarzer Menschen und verbindet Kunstgeschichte mit Fragen zu Identität und Sichtbarkeit. Sie ist bis 16. August 2026 in Zürich zu sehen.
Der Bildband „In Uniform" zeigt Porträts von Staatsbediensteten in privaten Räumen und hinterfragt dabei Identität, Stereotype sowie das Verhältnis zwischen Mensch, Uniform und Staat.
Das Münchner Kollektiv Graphism hat am 24. Juni 2026 auf einer Brachfläche an der Ganghoferstraße 49 die legale Graffiti-Hall-of-Fame „The Pit" eröffnet, für die rund 30 Street-Art-Künstler:innen – darunter Loomit und die MunichWallFlowers – eine 60 Meter lange Wand gestalteten.
Tao Schirrmacher taucht seit Jahren Fundstücke aus dem Münchner Eisbach und zeigt seine Sammlung „Eisbach Treasures" bis Februar 2027 im Haus der Kunst.
In der Burggalerie Waischenfeld eröffnet eine Dauerausstellung, die anhand von Fotos, Geschichten und Traditionen die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen dokumentiert.
Die Ausstellung von Luzia Hürzeler in Solothurn (bis 4. Oktober) hinterfragt mit Fotos, Videos und Installationen die Darstellung von Tieren in Kunst und Museen und eröffnet neue Perspektiven auf Naturbilder.
Im Naumburger Dom hat Markus Lüpertz, der Alt-Star der Neuen Wilden, wieder einmal ein Kirchenfenster gestaltet. Das Thema: Verdammnis und Erlösung.
Die Ausstellung „Haar – Macht – Lust", kuratiert von Juliane Au und Roger Diederen, beleuchtet anhand von Kunst- und Kulturgeschichte die vielfältige Bedeutung von Haaren als Symbol für Macht, Schönheit, Identität und politischen Protest.
Das Kunstmagazin WELTKUNST stellt fünf empfehlenswerte Ausstellungen im Juli vor, darunter eine Würdigung vergessener Künstlerinnen im Museum Werdenfels, eine Retrospektive Walter Schels im C/O Berlin sowie Werke von Emil Nolde, Marcel van Eeden und den Fotosommer Stuttgart.
Trotz vervierfachtem Umsatz in der deutschen Manga-Branche seit 2011 sind die Honorare für Zeichner und Übersetzer kaum gestiegen. Eine MDR-Dokumentation beleuchtet die prekären Arbeitsbedingungen mit Schlafmangel, Burnout und finanzieller Not.
Die Dokumentation „Hairy Tales – Das Haar in der Kunst" beleuchtet das Haar als kulturelles Symbol für Macht, Identität und Rebellion – von Dürer und Botticelli bis zu zeitgenössischen Künstlerinnen wie Frida Kahlo und Laetitia Ky.
Die Dokumentarserie „Art Crimes" rekonstruiert in sechs Episoden die spektakulärsten Kunstdiebstähle der vergangenen Jahrzehnte, darunter Werke von van Gogh, Munch, Caravaggio und Raffael, mit Aussagen von Tätern und Ermittlern.
Der Kulturförderverein Prien am Chiemsee zeigt in der Galerie im Alten Rathaus eine Ausstellung des Künstlers NILS-UDO mit Fotografien, Malerei und Installationen zum Thema „Art in Nature"; die Vernissage findet am 10. Juli um 19 Uhr statt.
Die Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg blickt hinter die Fassaden der Berühmtheiten.
Mariana Castillo Deball zeigt im Neuen Museum Nürnberg eine Soloausstellung mit Werken aus 15 Jahren, die koloniale Deutungsgeschichten verfolgt – von der ersten europäischen Karte Tenochtitlans bis zur Nahua-Gottheit Coatlicue.
Pablo Picasso begann seine Karriere als armer, unbekannter Künstler mit seiner ersten Ausstellung in Paris, bevor er als Erfinder des Kubismus und bedeutendster Wegbereiter der Avantgarde weltberühmt wurde.
Ein Überblick über die wichtigsten Kunstveranstaltungen in München im Sommer 2026, darunter die Wiedereröffnung der Villa Stuck, Ausstellungen im Haus der Kunst und Lenbachhaus sowie Projekte in Galerien und im öffentlichen Raum.
Das Haus der Kunst zeigt eine neue Ausstellung mit Tao Schirrmachers Sammlung „Eisbach Treasures" sowie Schriftbildern und Wand-Plastiken von Maria VMier.
Die Künstlerin Susan Hefuna zeigt im Bündner Kunstmuseum Chur eine Einzelausstellung, die anhand von Videos, Zeichnungen und Installationen kulturelle Kreuzungspunkte zwischen Ägypten, Europa und der islamischen Architekturtradition verbindet.
Grausam gestorben, bestens gekleidet: Francisco de Zurbarán war der Maler der Märtyrer – und zugleich Textilhändler. Jetzt wird der barocke Spanier mit einer grandiosen Schau in London gefeiert
Die Berliner Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" in der Alten Nationalgalerie würdigt zum 100. Todestag den Kunsthändler Paul Cassirer, der um 1900 maßgeblich den Impressionismus in Deutschland etablierte.
Annerose Kopp und Diana Handler zeigen ab 11. Juli unter dem Titel „Natur Pur – Malerei" gemeinsam Werke im Haus des Gastes in Gstadt, die von gegenständlichen Naturmotiven bis zur abstrakten Darstellung reichen.