Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Bildende Kunst
125 Artikel gefunden · Seite 5 von 6
Die Ausstellung „Formula 1" in der Alten Paketposthalle München zeigt bis Mitte September originale Rennautos, Trophäen und unveröffentlichtes Filmmaterial, blendet die Schattenseiten des Sports dabei weitgehend aus.
Bildhauerin und Kunsterzieherin Brigitte Friedrich aus Neuburg am Inn schafft seit einem Bronzebildhauerkurs 2017 filigrane Tierminitaturen und Schwalbenfrauen-Figuren aus Wachs und Bronze, die Themen wie Weiblichkeit, Vergänglichkeit und Naturverbundenheit verarbeiten.
Die Opelvillen in Rüsselsheim zeigen bis 13. September die Ausstellung „Unter die Haut" mit Fotografien historischer und zeitgenössischer Tätowierungen als Kunstform und Identitätsausdruck.
Der Kunst_Raum Weiherhof zeigt ab 11. Juni 2026 in Augsburg die Ausstellung „Mapping Nature" mit Papierarbeiten von Henrike Franz und Skulpturen von Hyojoo Jang – ein Vorgeschmack auf das 2027 geplante Kulturzentrum in Gessertshausen.
Die 61. Kunstbiennale Venedig steht unter dem Motto „In Minor Keys" der kurz nach der Ausrufung verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh, wird jedoch von politischen Protesten dominiert – unter anderem wegen der Wiedereinladung Russlands und des Israel-Palästina-Konflikts.
Das Zurich Art Weekend findet vom 12. bis 14. Juni in Zürich statt und bietet über 150 Veranstaltungen und 75 Ausstellungen in 70 Institutionen als Auftakt zur Art Basel.
Das Schloss auf der Pfaueninsel in Berlin ist nach siebenjähriger Sanierung für rund 7,5 Millionen Euro seit Mai 2025 wieder geöffnet; der Artikel beleuchtet zudem die Geschichte der Insel seit dem 17. Jahrhundert.
Die Berliner Galerie „Der Bilderrahmen" zeigt 23 Werke des jüdisch-marokkanischen Künstlers Charles Abecassis in der Ausstellung „Baiser de l'Ange", die Frauengesichter mit hebräischen Buchstaben und Psalmtexten verbinden; der Verkaufserlös geht an das Dialogprojekt „The Way Shalom".
Beim Internationalen Comic-Salon Erlangen wurde der Max und Moritz-Preis 2026 in acht Kategorien vergeben: Franz Suess gewann als bester deutschsprachiger Comic-Künstler, das Lebenswerk-Preis ging an die britische Künstlerin Posy Simmonds.
Beim Max und Moritz-Preis in Erlangen wurden Ulli Lust, Mikael Ross und Özge Samancı ausgezeichnet; der österreichische Zeichner Franz Suess erhielt den Preis als bester deutschsprachiger Comic-Künstler.
Georg Kolbes Tänzerinnen-Brunnen von 1922, als NS-Raubgut an die Erben des jüdischen Versicherungsdirektors Heinrich Stahl restituiert, wurde beim Auktionshaus Griesebach für knapp fünf Millionen Euro an eine US-amerikanische Privatsammlung versteigert.
Der 22. Comic Salon in Erlangen präsentiert trotz Sparmaßnahmen rund 300 Aussteller, über 200 Veranstaltungen und zehn Ausstellungen, darunter eine Werkschau zu Walter Moers; die britische Zeichnerin Posy Simmonds erhält den Max-und-Moritz-Preis für ihr Lebenswerk.
Vier Kunstschaffende aus der Schweiz – Sofía Durrieu, Pawel Ferus, Thomas Hauri und Anastasia Müller – erkunden in einer Gruppenausstellung im Palazzo Liestal das Thema „Körpersprache" mit Werken aus Malerei, Skulptur und Video.
Der Tänzerinnen-Brunnen von Georg Kolbe, ein 1922 geschaffenes NS-Raubgut, wurde im Auktionshaus Grisebach für vier Millionen Euro an eine amerikanische Privatsammlung versteigert – weit über dem Schätzwert – nachdem das Georg Kolbe Museum ihn an die Erben der Familie Stahl restituiert hatte.
Der Bielefelder Künstler Gilbert Bender zeigt ab 9. Juni 2026 an der Universität Bielefeld unveröffentlichte Skizzen zur Entstehung seiner Schaf-Figur MÖH und bietet eine Führung sowie einen Zeichen-Workshop an.
Schöne Felder präsentiert am 20. Juni 2026 im Rahmen der Langen Kunstnacht Augsburg eine Vereinsausstellung im Treppenhaus sowie Konzert und Live-Installation mit Digilogue, Jürgen Branz und Tristan Huschke.
Das Liechtensteinische PostMuseum in Vaduz zeigt bis 18. Oktober Liebesbriefe vom 19. Jahrhundert bis heute und veranschaulicht den Wandel von Gefühlen und Kommunikation.
Der Berliner Maler, Zeichner und Autor Pavel Feinstein, 1960 in Moskau geboren und Meisterschüler an der Hochschule der Künste Berlin, ist am 17. Mai nach kurzer schwerer Krankheit gestorben und auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee beigesetzt worden.
Der isländische Künstler Ragnar Kjartansson, bekannt für Videoinstallationen wie „The Visitors", arbeitet in einem bescheidenen Studio am alten Hafen von Reykjavík und zeigt ab Mai eine Ausstellung in der Kunsthalle Recklinghausen.
JRs aufblasbare Höhleninstallation „La Caverne du Pont Neuf" an der Pariser Pont Neuf wurde kurz vor der geplanten Eröffnung am 6. Juni beschädigt; die Öffnung verschiebt sich auf einen unbestimmten Zeitpunkt.
Die in Amberg lebende japanische Künstlerin Erika Wakayama wurde als Künstlerin der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet und verbindet in großformatigen Buntstiftzeichnungen sowie Objektinstallationen japanische Spiritualität mit zeitgenössischer Bildsprache.
Der niederländische Künstler Martijn Smits eröffnete im Flößermuseum Unterrodach eine Ausstellung, die das fränkische Flößerhandwerk künstlerisch aufgreift – darunter die Skulptur „Willi" aus Millionen Jahre altem Holz und einem 400 Jahre alten Schiefermännchen.
Der israelische Künstler Belu-Simion Fainaru berichtet von Ausgrenzung und Boykott auf der Venedig Biennale, obwohl er selbst regierungskritisch ist; seine Berliner Galerie Plan B strich ihn daraufhin von ihrer Künstlerliste.
Das Münchner Auktionshaus Karl & Faber versteigert am 11. Juni Joan Mirós Gemälde „Peinture" (1936) aus einer Privatsammlung in Monaco mit einem Schätzwert von 2,0 bis 2,5 Millionen Euro.