Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Diversität & Repräsentation
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Ein 20-jähriger Syrer, der nahe Würzburg ein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft wegen eines Israel-Ansteckers schwer verletzt haben soll, wurde aus der Untersuchungshaft in ein Bezirkskrankenhaus verlegt.
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Eine mutmaßlich linksextremistische Antifa-Gruppe hat das Alpha Gym von Rapper Kollegah in Solingen mit Parolen beschmiert und Buttersäure verteilt; der Staatsschutz ermittelt wegen eines politisch motivierten Hintergrunds.
Charlotte Knobloch hat einmal geglaubt, die jüdischen Gemeinden seien im neuen Deutschland angekommen. In ihrem Buch „Trotzdem weiter“ berichtet sie, warum diese Zuversicht schwindet.
Ricky Schroder nutzte seinen Instagram-Nachruf auf die verstorbene Dolly Parton, um ihre Haltung zu Trans-Rechten und Covid-Impfungen zu kritisieren, was prominente Kollegen wie Katie Couric und Boy George mit scharfen Kommentaren quittierten.
Der CSD im Woid findet am 30. August 2026 in Regen statt und versammelt unter dem Motto „Sichtbarkeit statt Schweigen" queere Menschen und Unterstützende zu Parade, Bühnenprogramm und Podiumsdiskussion mit Bundesbeauftragter Sophie Koch.
Nach einem Bericht des „Rolling Stone" über Reggie Watts' Drogenkonsum in früheren Beziehungen haben mehrere Festivals in Großbritannien und Irland ihn aus ihren Programmen gestrichen; zudem fehlt sein Titelsong in der aktuellen Folge des Podcasts „Comedy Bang! Bang!".
Musiker Yves Tumor weist öffentlich erhobene Vorwürfe sexueller Übergriffe als unwahr zurück und kündigt rechtliche Schritte an. Musikerinnen Angel Money und Kidä erheben ebenfalls Anschuldigungen wegen grenzüberschreitenden Verhaltens.
Beim fünften Christopher Street Day in Haßfurt zogen über 160 Teilnehmer unter dem Motto „Dunkle Zeiten brauchen leuchtende Farben" durch die Innenstadt – rund ein Drittel mehr als im Vorjahr.
Ehemalige Tänzerinnen und Tänzer des Saarländischen Staatstheaters erheben fast 20 dokumentierte Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den französischen Gastchoreografen Abou Lagraa, die sich 2023 während der Proben zu „Orfeo ed Euridice" ereignet haben sollen.
Betroffene sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche kritisieren, dass die neue bundesweite Anerkennungsrichtlinie uneinheitlich umgesetzt wird: Zwei Kommissionen fehlen, die 15.000-Euro-Pauschale wird regional unterschiedlich berechnet, und ein Orientierungskatalog steht weiterhin aus.
Die EU-Abgeordnete Rima Hassan rief zum Boykott der jüdischen Influencer-Agentin Gisèle Journo auf, was antisemitische Hassnachrichten und Morddrohungen auslöste; die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt, während viele Influencer Journo öffentlich isolierten.
Die iranische Sängerin Hiwa Sefisadeh wurde nach einem Konzertauftritt in Teheran zu vier Jahren Haft verurteilt, offiziell wegen „Aufforderung zu Korruption und Prostitution". Sie will das Urteil anfechten.
Unser Leser arbeitet in einem Konzerthaus. Die Schlangen vor den Toiletten sind oft lang, deshalb weichen Gäste ohne Behinderung auf das barrierefreie WC aus. Wie soll er damit umgehen?
Chabad Berlin feiert am 30. August mit einem Straßenfest sein 30-jähriges Bestehen, bei dem auch das Projekt „Tora für Deutschland" gestartet wird, bei dem eine vollständige Tora in Deutschland handgeschrieben werden soll.
Charlotte Knobloch fordert in ihrem Buch „Trotzdem weiter" ein AfD-Verbot und warnt vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland – die bald 94-jährige Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern bleibt dabei optimistisch.
Dr. Abou Jonathan Sama aus Togo, der einst in Bayreuth studierte, besuchte die Stadt erneut und führt ein bewegtes Leben zwischen islamischer und christlicher Tradition.
Herbert Grönemeyer, Badmómzjay und weitere Künstler:innen traten drei Wochen nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD bei einem ausverkauften Benefizkonzert in der Columbiahalle auf; die Einnahmen fließen in queere Beratungsangebote.
Die NDR-Dokumentation „Panorama" beleuchtet das mutmaßliche Rekrutierungssystem rund um Rammstein-Sänger Till Lindemann, der sexuelle Übergriffe auf Frauen in der sogenannten „Row Zero" vorgeworfen werden; Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft wurden mangels Aussagen eingestellt.
Die Münchner Scheitelmacherin Chapoval erklärt, warum koschere Perücken für orthodoxe jüdische Frauen teurer geworden sind: Ein Scheitel kostet heute 1500 bis 3000 Euro, da zertifiziertes Echthaar und aufwendige Handarbeit den Preis treiben.
Der Interreligiöse Gesprächskreis Weiden lädt am 24. September zum „Abend der Religionen" in die Michaelskirche ein, bei dem Vertreter muslimischer, christlicher und jüdischer Gemeinden gemeinsam für Frieden und interreligiösen Dialog eintreten.
Der Artikel erklärt, dass Europäer sich erst durch den Kontakt mit Afrika und Amerika als „weiß" begriffen und Hautfarbe zum Identitätsmerkmal wurde – anlass ist die Debatte um einen Schwarzen-Badetag im Berliner „Volksbad".
Die Einschüchterungsmaschine: AfD und rechte Medien inszenieren einen Skandal um das Pop-up-Freibad der Berliner Volksbühne.
Die afroamerikanische Publizistin und Kabarettistin Dudley beschreibt im Interview die historische Allianz zwischen Schwarzen und Juden und kritisiert linke Medien für die Verharmlosung von Hamas-Gräueltaten sowie den wachsenden Antisemitismus in Deutschland.