Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Diversität & Repräsentation
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Am 18. August findet in der Berliner Columbiahalle ein ausverkauftes Benefizkonzert mit 16 Acts, darunter Herbert Grönemeyer und Badmómzjay, statt – als Reaktion auf den Anschlag beim CSD; Restkarten sind über TicketSwap erhältlich, Spenden auch ohne Ticket möglich.
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Rund 1400 Menschen nehmen beim Christopher Street Day in Bayreuth teil und setzen mit bunten Kostümen und Regenbogenfarben ein Zeichen für queere Rechte und Sichtbarkeit.
Beim CSD Bayreuth gedachten rund 14.000 Teilnehmende mit einer Schweigeminute den Opfern des Berliner Anschlags vom 25. Juli. Die Absicherung des Demonstrationszugs erforderte laut Einsatzleiterin eine aufwendige Kooperation zahlreicher Akteure.
Beim CSD Bayreuth gedachten rund 14.000 Teilnehmende der Opfer des Berliner Anschlags vom 25. Juli, bei dem ein Mann mit einem Transporter in eine Menschenmenge fuhr und eine Person tötete. Die Sicherung des Bayreuther Demonstrationszugs bezeichnete die Einsatzleiterin als „Mammutaufgabe".
Eine Veranstaltung für schwarze Kinder im Berliner „Volksbad" der Volksbühne wurde nach rechter Hetze abgesagt, weil eine sichere Anreise der Gäste nicht garantiert werden konnte – der Vorfall offenbart Ignoranz gegenüber Alltagsrassismus und einen armselig gewordenen rechten Kulturkampf.
BTS-Mitglied V hat in einem Livestream erstmals öffentlich einen seit zweieinhalb Jahren bestehenden Hörverlust auf dem rechten Ohr offenbart, der nur noch 30 Prozent Hörfähigkeit aufweist – mitten in der laufenden Arirang World Tour.
Musiker Heinz Rudolf Kunze und Aktivistin Malca Goldstein-Wolf streiten öffentlich über Dieter Hallervordens Auftreten bei einer CDU-Veranstaltung: Kunze verteidigt das Recht auf eine Bühne trotz kritischer Israel-Aussagen, Goldstein-Wolf sieht darin eine Verharmlosung antisemitischer Positionen.
Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt starten Kulturinstitutionen wie die Stiftung Bauhaus Dessau unter dem Motto „Stolz auf Vielfalt" eine Kampagne für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Offenheit.
Die jüdische Aktivistin Malca Goldstein-Wolf kritisiert Musiker Heinz Rudolf Kunze in einem offenen Brief, weil er Dieter Hallervorden trotz dessen israelfeindlicher Aussagen als „Riesenvorbild" bezeichnete und die CDU Sachsen-Anhalt ihn als Wahlkampf-Testimonial einsetzt.
Die Berliner Volksbühne bietet ihren Pop-up-Pool für ein paar Stunden ausschließlich für Schwarze an. Und erntet dafür Kritik.
Die Berliner Volksbühne plante für ihr mit 300.000 Euro gefördertes „Volksbad" einen exklusiven Badetag für „schwarze Communitys", änderte die Formulierung nach Kritik, hält aber an der Sondernutzung für den Verein EOTO fest.
Ein abgebrochener Songausschnitt, in dem Shirin David das Wort „Free" singt und Datteln aus Palästina erwähnt, löst in sozialen Medien einen Shitstorm aus, obwohl die Rapperin bislang keine politische Haltung zum Israel-Palästina-Konflikt geäußert hat.
Monchi, Sänger von Feine Sahne Fischfilet, beschreibt in seinem neuen Buch „Jenseits der Brandmauer" das Leben in der AfD-starken Kleinstadt Jarmen und argumentiert, dass eine gesellschaftliche Brandmauer gegen rechts in der ostdeutschen Provinz realitätsfern ist.
Ein Panel-Talk der queeren Kunstausstellungsreihe „The (___) Gallery" diskutiert mit Künstler Rory Midhani, HIV-Aktivist Hans Berlin und Performer Gino Emnes die gesellschaftliche Bedeutung queerer Kunst und Sichtbarkeit – aufgenommen kurz nach dem Anschlag auf den CSD Berlin.
Angebliche Ähnlichkeiten im Denken hier, falsche Toleranz dort: Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD zeigten die politischen Lager schnell auf das jeweils andere. Doch wie viel Sinn ergibt diese Debatte?
Nach dem Anschlag auf den CSD Berlin organisiert Rapper Baran Kok am 18. August ein Benefizkonzert in der Columbiahalle, bei dem Künstler wie Herbert Grönemeyer und Ikkimel auftreten und alle Erlöse der Schwulenberatung Berlin zugutekommen.
Dieter Hallervorden spricht in einem Interview über seine taktische Wahlkampfhilfe für die CDU in Sachsen-Anhalt. Und über seine Haltung zu Israel.
Weniger als zwei Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD streicht das Familienministerium dem queeren Jugendnetzwerk Lambda die gesamte Bundesförderung, während auch der CSD Rathenow seine Fördermittel verliert.
Die Heinz und Inge Tschech Stiftung in Nürnberg feiert ihr 25-jähriges Bestehen; sie fördert Menschen mit Hörbehinderung mit rund 35.000 Euro jährlich und unterstützt seit 2025 auch wissenschaftliche Projekte zur Ursachenbekämpfung von Hörbehinderungen.
Der Deutsche Kulturrat zeichnet Schauspielerin Iris Berben mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 aus und würdigt damit ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Die Verleihung findet am 24. September in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.
Eine Führung im Jüdischen Museum Franken beleuchtet das Verhältnis von Judentum und Queerness: Referentin Michaela Regus zeigt, wie traditionelle Texte neu interpretiert werden, welche historischen Vorbilder existieren und warum die Öffnung jüdischer Gemeinden bis heute umstritten ist.
Beim Wacken Open Air 2026 wurden Besuchern Regenbogenflaggen und politische Patches am Einlass verboten, obwohl die Festivalleitung Weltoffenheit betont. Der Vorfall löst eine breitere Debatte über den Umgang europäischer Festivals mit politischen Symbolen aus.
Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) feierte die Veröffentlichung einer neuen Ausgabe ihres Magazins „EDA" mit einer Release Party, bei der ein vierstöckiger Gefilte-Fisch-Brunnen als Highlight diente.