Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Diversität & Repräsentation
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Am 18. August findet in der Berliner Columbiahalle ein ausverkauftes Benefizkonzert mit 16 Acts, darunter Herbert Grönemeyer und Badmómzjay, statt – als Reaktion auf den Anschlag beim CSD; Restkarten sind über TicketSwap erhältlich, Spenden auch ohne Ticket möglich.
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Dieter Hallervorden spricht in einem Interview über seine taktische Wahlkampfhilfe für die CDU in Sachsen-Anhalt. Und über seine Haltung zu Israel.
Weniger als zwei Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD streicht das Familienministerium dem queeren Jugendnetzwerk Lambda die gesamte Bundesförderung, während auch der CSD Rathenow seine Fördermittel verliert.
Die Heinz und Inge Tschech Stiftung in Nürnberg feiert ihr 25-jähriges Bestehen; sie fördert Menschen mit Hörbehinderung mit rund 35.000 Euro jährlich und unterstützt seit 2025 auch wissenschaftliche Projekte zur Ursachenbekämpfung von Hörbehinderungen.
Der Deutsche Kulturrat zeichnet Schauspielerin Iris Berben mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 aus und würdigt damit ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Die Verleihung findet am 24. September in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.
Eine Führung im Jüdischen Museum Franken beleuchtet das Verhältnis von Judentum und Queerness: Referentin Michaela Regus zeigt, wie traditionelle Texte neu interpretiert werden, welche historischen Vorbilder existieren und warum die Öffnung jüdischer Gemeinden bis heute umstritten ist.
Beim Wacken Open Air 2026 wurden Besuchern Regenbogenflaggen und politische Patches am Einlass verboten, obwohl die Festivalleitung Weltoffenheit betont. Der Vorfall löst eine breitere Debatte über den Umgang europäischer Festivals mit politischen Symbolen aus.
Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) feierte die Veröffentlichung einer neuen Ausgabe ihres Magazins „EDA" mit einer Release Party, bei der ein vierstöckiger Gefilte-Fisch-Brunnen als Highlight diente.
Das Wacken Open Air distanziert sich von Vorfällen, bei denen Sicherheitspersonal Fans mit Regenbogenflaggen und „FCK AFD"-Aufnähern den Einlass verweigerte, und betont seine Haltung für Weltoffenheit und gegen Rechtsextremismus.
Rund 70 Menschen gedachten in Bayreuth mit einer Mahnwache am Neptunbrunnen den Opfern des Anschlags auf den Berliner CSD und setzten damit ein Zeichen für Vielfalt – zugleich Auftakt der Bayreuther Pride Weeks.
Massive Attack wurden nach einem Konzert in Singapur am 29. Juli 2026 festgenommen und verhört, weil sie eine Palästina-Flagge gezeigt hatten. Die Band erhielt daraufhin ein dauerhaftes Einreiseverbot, da das öffentliche Zeigen ausländischer politischer Symbole in Singapur verboten ist.
Das Kölnische Stadtmuseum widmet der expressionistischen Malerin Olga Oppenheimer eine Ausstellung, die an ihre Rolle als Wegbereiterin der Moderne in Köln und ihr Schicksal als jüdische Psychiatrie-Patientin erinnert, die 1941 ermordet wurde.
Die Gründungsmitglieder von Massive Attack, Robert Del Naja und Grant Marshall, erhielten nach dem Zeigen einer palästinensischen Flagge bei einem Konzert in Singapur ein dauerhaftes Einreiseverbot und schildern Verhöre sowie Hotelzimmerdurchsuchungen nach dem Auftritt.
Wegen propalästinensischer Äußerungen bei einem Konzert in Singapur verbietet der Stadtstaat den Musikern auch künftige Einreisen.
Rund 250 Pilger folgten der gemeinsamen Einladung der Katholischen Landvolkbewegung Bamberg, der Behindertenseelsorge Bamberg und des Katholischen Deutschen Frauenbundes Bamberg zur inklusiven Wallfahrt nach Vierzehnheiligen unter dem Leitwort „Kleines Senfkorn".
Nach einem tödlichen Angriff auf den Berliner Christopher Street Day ruft die Gewerkschaft Verdi, Bezirk Oberfranken-Ost, zu einer Gedenkveranstaltung am 3. August um 18 Uhr am Neptunbrunnen in Bayreuth auf.
Kabarettist Kay Ray spricht im Interview über den islamistischen Anschlag auf den CSD und kritisiert, dass Teile der queeren Community Homophobie unter Muslimen nicht offen benennen, weil solche Kritik als rechtsradikal diffamiert werde.
Pfarrer Thomas Zeitler von der Neustädter Kirche Erlangen veranstaltete nach dem Anschlag auf den Berliner CSD eine „Zeitungsandacht" und kritisierte das Schweigen der Landeskirche sowie die Mitverantwortung abrahamitischer Religionen für Queerfeindlichkeit.
Seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurde viel gemeint und noch mehr gefordert – immer streng entlang gewohnter Storys und Gewissheiten. An der Realität gefährdeter Menschen ändert all das: nichts.
Für das Oktoberfest 2025 setzt München auf KI-gestützte Kameras, eine neue Koordinierungsstelle und frühere Blasmusik, um die Sicherheit zu erhöhen und Besucherströme zu entzerren. Zudem kommen drei neue Fahrgeschäfte und ein neues Festzelt hinzu.
Nach dem Anschlag beim Berliner CSD, bei dem ein Toter und rund 30 Verletzte zu beklagen sind, fordert Grünen-Abgeordneter Max Lucks die katholische Kirche auf, sich queeren Gläubigen weiter zu öffnen.
Während Axel Hacke im Krankenhaus von Ukrainern, Indern und Tunesierinnen aufgepäppelt wird, liest er ein AfD-Parteiprogramm. Ein paar Gedanken zu überraschenden Rückkehrfantasien, vergessenen Gedichten und dem Kulturgut Feuerwerk.
Lorin Nezer, Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München, gründete mit den „FCB Chaverim" Deutschlands ersten jüdischen FC-Bayern-Fanklub, der an die jüdische Geschichte des Vereins und Präsident Kurt Landauer erinnern soll.