Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Erinnerungskultur
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Kulturstaatsminister Weimer fordert eine dauerhafte Standortlösung für den Cranach-Triegel-Altar im Naumburger Dom, dessen Platzierung im Westchor wegen möglicher Beeinträchtigung der mittelalterlichen Stifterfiguren umstritten ist und der derzeit in Rom steht.
Zwei unbekannte Täter haben im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) ein Diamantcollier von Van Cleef & Arpels mit 673 Diamanten gestohlen, das einst Königin Nazli von Ägypten gehörte und 2015 für 4,3 Millionen Dollar versteigert wurde.
Am Tag des offenen Denkmals öffnet die Hans-Stethaimer-Schule in Burghausen am 13. September ihre Türen: Das spätgotische, kernsanierte Gebäude ist bei kostenlosen Führungen um 14 und 16 Uhr zu besichtigen.
Bamberg richtet am 13. September 2026 gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals aus, bei der über 60 Denkmale, Führungen und Schaubaustellen kostenlos zugänglich sind.
Holocaust-Forscherin Andrea Löw warnt vor der AfD als unterschätzter Bedrohung für Demokratie und Erinnerungskultur und ruft die demokratische Mehrheit der Gesellschaft auf, angesichts der bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lauter ihre Stimme zu erheben.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin wird ab September für rund 44 Millionen Euro saniert, davon 17,5 Millionen aus Bundesmitteln. Erstmals soll der obere Teil der historischen Turmruine per Fahrstuhl zugänglich gemacht werden.
Trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine pilgern rund 45.000 ultraorthodoxe Chassidim nach Uman, um am Grab von Rabbi Nachman von Breslov die Rosch-Haschana-Gebete zu verrichten – mit israelischer Polizei- und Diplomatieunterstützung.
Der jüdische Monat Elul leitet die Hohen Feiertage ein und ruft zur Selbstreflexion auf: Anlässlich des Philosophen Bachja ibn Pakudah erinnert die Autorin daran, dass jeder Mensch durch tägliches Handeln seine eigene Lebensschriftrolle gestaltet.
Im Süden Brandenburgs haben Unbekannte mehrere Stolpersteine gestohlen: zwei in Spremberg und einen in Forst, wo ein weiterer beschädigt wurde. Der Staatsschutz ermittelt.
Ein großflächiges Wandbild im Zentrum Oslos zeigt die palästinensische PFLP-Terroristin Leila Khaled als „Widerstandskämpferin", zusammen mit zwei weiteren Frauen. Das Kunstprojekt des Künstlers Flexi Aukan hängt an einem von der Stadt Oslo eingerichteten öffentlichen Ausstellungsort.
Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben zeigt gemeinsam mit dem FC Augsburg und der Universität Augsburg eine Ausstellung über jüdisches Sportleben in Schwaben und die Ausgrenzung jüdischer Sportler ab 1933.
Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben zeigt gemeinsam mit dem FC Augsburg und der Universität Augsburg eine Ausstellung über jüdisches Sportleben in Schwaben und die Ausgrenzung jüdischer Sportler durch die Nationalsozialisten ab 1933.
Dr. Claudia Ried hält am 28. Oktober 2026 im Jüdischen Museum Augsburg Schwaben einen Vortrag über die rechtlichen und sozialen Auswirkungen des bayerischen Judenedikts auf schwäbische Landjudengemeinden zwischen 1813 und 1850.
Der Verein Alpine Peace Crossing veranstaltet zum 20. Mal eine Gedenkwanderung über die Krimmler Tauern, die an den Massenexodus von über 200.000 jüdischen Überlebenden erinnert, die nach 1945 auf dieser Route über die Alpen nach Palästina flohen.
Die Herz-Jesu-Kirche in Pegnitz benötigt dringend Spendengelder, um laufende Sanierungsarbeiten finanzieren zu können – scheitert die Sammlung, droht Pfarrer Norbert Förster zufolge die Schließung der Kirche.
Am Tag des offenen Denkmals (13. September) öffnen im Landkreis Landshut mehrere Denkmäler ihre Türen, darunter Kirchen, Bauernhäuser und das Künstleranwesen Fritz Koenigs in Altdorf, mit Führungen, Ausstellungen und Gottesdiensten.
Rita Knobel-Ulrich, langjährige ARD-Autorin, kritisiert in einem offenen Brief die Entscheidung des Landesverbands Evangelische Frauen in Hessen und Nassau, Sophie von der Tann mit dem Katharina-Zell-Preis 2026 auszuzeichnen, und wirft der ehemaligen ARD-Israel-Korrespondentin einseitige Berichterstattung vor.
Erzbischof Herwig Gössl leitete erstmals als Hauptzelebrant die traditionelle Bamberger Marienprozession, die seit 1702 dokumentiert ist, und betonte in seiner Predigt Mariens Vorbildfunktion als Zeichen für gelebten Glauben als Schutz vor Extremismus.
Prominente aus Musik, Literatur, Schauspiel und Politik – darunter Bono, Nina Hagen und Markus Söder – äußern sich dazu, wer Jesus Christus für sie persönlich ist, anknüpfend an die Evangeliumsstelle Matthäus 16,13–20.
Am Tag des offenen Denkmals (13. September 2026) öffnen im Landkreis Landshut mehrere historische Stätten ihre Türen, darunter Kirchen, Bauernhäuser und Museen in Altdorf, Vilsbiburg, Neufahrn und Pfeffenhausen.
Vor 275 Jahren lieferten sich der Kurfürst der Pfalz und der Kurfürst von Sachsen einen Wettstreit um das größte Weinfass der Welt – obwohl dichte Riesenfässer damals technisch noch nicht realisierbar waren.
Eine Berliner Gedenktafel erinnert an Dora Richter, die als erste Transgender-Frau der Welt gilt und nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu ihrem Tod 1966 in Allersberg lebte.
Die Generalstaatsanwaltschaft München hat im Fall des Brandanschlags auf die Israelitische Kultusgemeinde vom 13. Februar 1970 einen Tatverdächtigen identifiziert – einen 2020 verstorbenen Antisemiten, weshalb eine abschließende rechtliche Klärung nicht mehr möglich ist.
Die Familie Jung will ein ganz normales Leben in der Siedlung neben der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg führen. Geht das? Ein Besuch.