Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Erinnerungskultur
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Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn ist nach einem rund 20 Millionen Euro teuren Umbau offiziell als Polizeizentrum in Betrieb gegangen, um den Ort für Neonazis unattraktiv zu machen.
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Bayreuth ergänzt die Straßenschilder der Richard-Wagner-Straße und der Cosima-Wagner-Straße mit dem Zusatzhinweis „Umstrittene Persönlichkeit aufgrund seiner antisemitischen Haltung", um die Namensträger historisch einzuordnen, ohne die Straßen umzubenennen.
München gedachte mit einer Feier der neun Opfer des rassistischen OEZ-Anschlags vom 22. Juli 2016, zehn Jahre nach der Tat. Bundespräsident Steinmeier betonte die gesamtgesellschaftliche Bedeutung, während Hinterbliebene Aufklärung und einen Untersuchungsausschuss forderten.
Nach dem Tod von Bonnie Tyler plant ihre Familie eine öffentliche Gedenkfeier in Wales – mit Trauerzug, der an Prinzessin Diana erinnert.
Am 22. Juli 2016 ermordete ein rechtsextremer Täter am Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen. Zehn Jahre nach der Tat erinnerten Angehörige an die Opfer und an das Geschehene. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt eine Rede.
Beim Gedenkakt zum zehnten Jahrestag des OEZ-Anschlags in München forderte Bundespräsident Steinmeier mehr Entschlossenheit gegen Rassismus; Angehörige der neun Opfer verlangten einen Untersuchungsausschuss zur vollständigen Aufklärung der rechtsterroristischen Tat.
Bundespräsident Steinmeier erinnert beim Gedenkakt zum zehnten Jahrestag des rassistischen OEZ-Attentats in München an die neun Todesopfer und betont, Deutschland sei ein Land mit Migrationshintergrund, in dem Rassismus und Antisemitismus keinen Platz hätten.
Bundespräsident Steinmeier hat beim Gedenkakt zum zehnten Jahrestag des rassistischen OEZ-Attentats in München an die neun Todesopfer erinnert und sich klar gegen Rassismus und Antisemitismus ausgesprochen.
Am 13. August 2026 finden in Groß Thurow und Schlagsdorf Veranstaltungen zum 65. Jahrestag des Mauerbaus statt: eine Gedenkstele-Einweihung für Harry Krause sowie eine Podiumsdiskussion zum Grünen Band mit App-Präsentation des berlinHistory e.V.
Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn feiert am 26. August 2026 ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest, das Zeitzeugengespräche, Projektpräsentationen und Konzerte – u. a. mit Stephan Krawczyk und KEIMZEIT – umfasst.
Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn ist für 20 Millionen Euro zur Polizeistation umgebaut worden, um den Ort als Neonazi-Wallfahrtsstätte zu entwerten. Das Gebäude wurde dabei architektonisch stark verändert.
Bill Kaulitz schildert in der dritten Netflix-Staffel „Kaulitz & Kaulitz" queerfeindliche Übergriffe und rechte Gewalt während seiner Kindheit in Sachsen-Anhalt, über die er lange aus Scham geschwiegen hat.
Der Veranstaltungsüberblick listet jüdisch-kulturelle Termine in Berlin, Karlsruhe, Köln, Leipzig und Stuttgart sowie TV- und Radiotipps, darunter Führungen, Konzerte, Theateraufführungen und Filmsendungen mit jüdisch-historischen Themen.
Bayreuth ist dank Richard Wagner international bekannt. Das Problem: Der Komponist war Antisemit. Darauf weist die Stadt jetzt hin.
Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn beherbergt nach einem rund 20 Millionen Euro teuren Umbau eine österreichische Polizeistation, um Neonazis vom Ort fernzuhalten und rechtsextreme Wallfahrten zu unterbinden.
Der Artikel beleuchtet drei Münchner Legenden – den Teufelstritt in der Frauenkirche, den Wolpertinger und den Münchner Lindwurm – und prüft jeweils, welcher historische Kern hinter den Überlieferungen steckt.
Papst Leo XIV. stattete der Benediktinerabtei Montecassino einen überraschenden Privatbesuch ab, betete am Grab des heiligen Benedikt und entzündete die Friedenslampe – als symbolisches Zeichen für den Frieden angesichts aktueller weltweiter Konflikte.
Autorin Kristina Schilke schildert im Essay zum 650. Stadtjubiläum ihre Kindheit in Grafenau, wohin sie 1993 als Russlanddeutsche aus Tscheljabinsk einwanderte, und beschreibt ihre gewandelte Wahrnehmung der Kleinstadt im Bayerischen Wald.
Statt Rechtsradikalen, gehen jetzt Polizisten ein und aus. Im sogenannten „Hitlerhaus“ in Braunau. Hier wird heute (22.7.26) ein neues Polizeizentrum eröffnet. Drei Jahre lang ist das Geburtshaus von Adolf Hitler saniert worden. Die Kosten liegen bei rund 20 Millionen Euro. Mit dem Umbau will Braunau auch unerwünschte Besucher abschrecken. Lange ist die Stadt nämlich eine […]
München gedenkt am zehnten Jahrestag des rassistischen Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum der neun Todesopfer. Bundespräsident Steinmeier spricht am Tatort-Denkmal; Hinterbliebene fordern einen Untersuchungsausschuss zur möglichen Verhinderung der Tat.
Sinntal-Sterbfritz plant eine gemeinsame Gedenkstätte für 90 im Zweiten Weltkrieg gefallene Soldaten und 32 im Holocaust ermordete jüdische Mitbürger, da bisher kein Denkmal an sie erinnert. Der Dorfverein muss die Kosten von 135.000 Euro durch Spenden finanzieren.
München gedenkt mit einem zentralen Festakt des zehnten Jahrestags des OEZ-Anschlags, bei dem ein 18-Jähriger 2016 aus rassistischen Motiven neun Menschen erschoss. Bundespräsident Steinmeier, Landtagspräsidentin Aigner und OB Krause sprechen bei der Veranstaltung.
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele debattiert Deutschland erneut über Richard Wagners Antisemitismus und die enge Verflechtung der Festspiele mit dem Nationalsozialismus – eine geplante Gedenkrede des jüdischen Publizisten Michel Friedman wurde kurzfristig abgesagt und nach Protesten wiedereingesetzt.