Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Film & Fotografie
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Der Film „Sommer auf Asphalt" zeigt die Fahrradkurierin Les, deren ungebundenes Leben durch das Auftauchen ihres Vaters und eine ungeplante Schwangerschaft ins Wanken gerät. Ab 4. Juni 2026 in deutschen Kinos.
Die 20. Ausgabe der Sony World Photography Awards ist ab 1. Juni 2026 kostenlos für Einreichungen geöffnet, mit neuen Wettbewerbskategorien „Series" und „Single Image" statt der bisherigen Rubriken „Professional" und „Open".
Marco Ferreris italienische Farce „Carne" (1991) über einen Barpianisten, der in sexuellen Wahn verfällt, nutzt Queens „Innuendo" als musikalischen Kommentar – und gilt damit als ungewöhnlichster Film, in dem je ein Queen-Song zu hören war.
Kilian Armando Friedrichs Debütfilm „Ich verstehe Ihren Unmut" zeigt als rohes Sozialdrama die Ausbeutung und den moralischen Verfall im Niedriglohnsektor.
Die HBO-Serie „Euphoria" endet in Staffel drei mit dem Drogentod der Hauptfigur Rue Bennett, einem Finale, das Fans enttäuscht, aber dem chaotischen Erbe der Serie entspricht.
Kevin Costners Western „Der mit dem Wolf tanzt" (1990) belebte das totgesagte Genre neu, gewann sieben Oscars und spielte weltweit knapp 200 Millionen Dollar ein – trotz Kritik an seiner Darstellung der Sioux als hilfsbedürftiges Volk.
Rolling Stone stuft Martin Scorseses „Cape Fear" (1991) als überschätzt ein: Das Remake wirke wie ein Cartoon, De Niros maßlos überzeichnete Darstellung des Bösewichts Max Cady sei auf Oscar-Effekt getrimmt, verfehle aber die Klasse von Anthony Hopkins' Hannibal Lecter.
Das Cineplex Freyung zeigt im Juni unter anderem die Neuverfilmung „Masters of the Universe" mit Nicholas Galitzine sowie weitere Starts wie „Disclosure Day", „Star Wars: The Mandalorian and Grogu", „Ein Münchner im Himmel" und „Der Teufel trägt Prada 2".
Rolling Stone stuft Spielbergs „Unheimliche Begegnung der Dritten Art" (1977) als überschätzt ein: Der Film belohne die blinde, egozentrische Sucht seiner Hauptfigur unkritisch und liefere im entscheidenden Schlussakt kein einlösendes Erlebnis.
Hollywood inszenierte Marilyn Monroe als naive Verführerin, doch sie war zugleich charismatisch, perfektionistisch und talentiert. Als Pionierin des Feminismus und Opferfigur stilisiert, lässt ihr früher Tod bis heute Raum für Deutungen.
Vertical-Drama-Apps wie ReelShort und DramaBox dominieren mit klischeebeladenen Kurzserien nach chinesischen Erzählmustern den Markt, während westliche Anbieter wie aTwist und Issa Raes „Screen Time" das Format in eine anspruchsvollere Richtung entwickeln wollen.
Die Indie-Horrorfilme "Backrooms" (81,4 Mio. Dollar) und "Obsession" (27,4 Mio. Dollar) übertrafen an den nordamerikanischen Kinokassen den Blockbuster "Star Wars: The Mandalorian and Grogu", obwohl ihre Produktionskosten einen Bruchteil der Hollywood-Budgets betrugen.
Der animierte „Masters of the Universe"-Film von Regisseur Travis Knight funktioniert laut Analyse durch liebevollen Meta-Humor und bewusste Selbstdemontage des Franchise, statt auf bloße Coolness zu setzen.
Die Netflix-Verfilmung „Masters of the Universe" (Regie: Travis Knight) scheitert daran, den Macho-Archetyp He-Man zeitgemäß neu zu interpretieren, und bleibt zwischen moderner Sensibilität und Mattel-Nostalgie unentschlossen.
Im Juni starten drei Blockbuster: die He-Man-Realverfilmung "Masters of the Universe" (4.6.), Hugh Jackmans Alterswestern "The Death of Robin Hood" (18.6.) sowie Milly Alcocks Solo-Debüt als "Supergirl".
Rolling Stone stuft „The Omen" (1976) als überschätzten Horrorfilm ein: Richard Donners Werk sei keine tiefgründige Meisterleistung, sondern eine Abfolge blutiger Schockmomente mit einem fehl am Platz wirkenden Gregory Peck in der Hauptrolle.
Die Actionfilme „Rocky IV" und „Rambo II" aus dem Jahr 1985 fungierten als Propagandawerke des Kalten Kriegs, in denen Sylvester Stallone als amerikanischer Held sowjetische bzw. vietnamesische Feinde besiegt und beide Filme zu den erfolgreichsten des Jahres wurden.
Das Finale der Hbo-Serie „Euphoria" spaltet Fans: Hauptfigur Rue (Zendaya) stirbt an einer Überdosis, was viele emotional traf, während andere das Ende wegen offener Handlungsfäden und Showrunner Sam Levinson als enttäuschend kritisieren.
Die HBO-Serie „Euphoria" endete nach Staffel drei mit dem Tod der Hauptfigur Rue, ohne dass Creator Sam Levinson und HBO dies vorab ankündigten – das Finale hinterlässt zahlreiche offene Handlungsstränge und unbeantwortete Fragen zu zentralen Figuren.
Alexa Demie beschreibt in einem Interview, wie eng sie mit ihrer „Euphoria"-Rolle Maddy Perez verschmolz und sich nach der zweiten Staffel komplett von Hollywood zurückzog, um sich neu zu finden.
Viola Funk und Dinah Rothenberg, früher bei ACB Stories tätig, gründen die Produktionsfirma Slowly Media und wollen dokumentarische Audio- und Filmformate mit investigativem und traumasensiblem Ansatz produzieren. Eine erste englischsprachige Podcast-Reportage ist bereits beim US-Investigativpodcast „Reveal" erschienen.
Der Dokumentarfilm „Wim Wenders: Desperado" von Eric Friedler und Campino porträtiert den Regisseur Wim Wenders, der am 14. August 2025 seinen 80. Geburtstag feiert, als Künstler und Mensch mit Einblicken in sein filmisches Werk.
Vertikal gefilmte Kurzserien mit Episoden von ein bis zwei Minuten, ursprünglich aus China, erobern über Apps wie ReelShort und DramaBox auch westliche Märkte – mit wachsendem Interesse von US-Playern wie Disney, Fox und Hollywood-Prominenten.
Taylor Swift steuert mit „I Knew It, I Knew You" einen Originalsong zum Pixar-Film „Toy Story 5" bei, der am 5. Juni erscheint und eine Rückkehr zu ihren Country-Wurzeln markiert.