Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Film & Fotografie
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Gal Gadot verletzte sich bei den Dreharbeiten zum Action-Thriller The Runner so schwer, dass sie die Produktion auf Krücken beenden musste. Der Film, in dem sie täglich intensive Laufszenen absolvierte, erscheint am 2. September auf Prime Video.
Pawel Pawlikowskis Film „Vaterland" zeigt Thomas Manns Rückkehr nach Deutschland 1949, wobei Sandra Hüller als Tochter Erika Mann die Spannungen zwischen Exil, Familientrauma und moralisch zerstörtem Nachkriegsdeutschland verkörpert.
In Großbritannien gibt es Forderungen, Sacha Baron Cohens neuen Film „Ali G. – Who Iz I?“ nicht zu zeigen, weil er sich über Schwarze lustig mache. Warum der Boykottaufruf schiefliegt.
Große Filmfestivals erzählen immer auch etwas über das Selbstbewusstsein des Kinos. Die Filmfestspiele von Venedig bieten zu ihrem Start Anlass zur Sorge – auch wegen einer abgesagten, dann doch wieder einberufenen Pressekonferenz.
Will Forte spricht über den Hybrid-Film „Coyote vs. Acme", der nach Warner Bros.' Entscheidung, ihn für eine Steuererstattung zu begraben, nun doch ab August 2025 in die Kinos kommt, und über seine Erfahrungen beim Spielen neben animierten Looney-Tunes-Figuren.
Ruth Eichhorn, langjährige Director of Photography bei GEO und eine der einflussreichsten Bildredakteurinnen im deutschen Magazin-Fotojournalismus, ist gestorben. Sie prägte von 1994 bis 2015 die visuelle Gestaltung des Magazins und arbeitete mit international renommierten Fotografen zusammen.
Stephen Kalyn, bekannt aus der Eishockey-Serie „Off Campus", stößt zum Cast des Sequels „The Housemaid's Secret" mit Sydney Sweeney, der zu Weihnachten 2027 in die Kinos kommen soll.
Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel porträtieren in ihrem Dokumentarfilm den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg, der mehrere Konzentrationslager überstand und im hohen Alter nach Ostfriesland zurückkehrte, wo er bis zu seinem Tod im Mai 2026 lebte.
In ihrem neuen Film „Vaterland“ spielt Sandra Hüller Erika Mann, die mit ihrem Vater Thomas durch Nachkriegsdeutschland reist. Ein Gespräch über das Hadern mit der Heimat und den Trost der Kunst.
Hanns Zischler spielt Thomas Mann, Sandra Hüller seine Tochter Erika. „Vaterland“ von Paweł Pawlikowski ist einer der besten Filme des Jahres – eine Reflexion über die Kunst und über Deutschland, präzise wie ein Laserstrahl.
Das Fotomuseum Winterthur zeigt vom 24. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027 eine umfassende Retrospektive zu Helen Levitt mit über 200 Fotografien, Filmen und Archivmaterial, die ihr fünf Jahrzehnte umspannendes Werk zur New Yorker Street Photography beleuchtet.
Regisseur Mehran Djojan begleitet in seiner Langzeit-Dokumentation „Offline" drei befreundete Models aus Russland und der Ukraine, deren Träume von einer Karriere in Europa durch den Ausbruch des Krieges jäh unterbrochen werden.
Netflix-Serienchefin Eva van Leeuwen kündigt mit „Dolly" eine neue deutsche Historienserie an und erläutert, dass Netflix trotz Datenkompetenz weiterhin auf Bauchgefühl setzt und die Genres Crime, Comedy und Drama als strategische Schwerpunkte verfolgt.
Das Autoren-Trio HaRiBo (Hanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad) dreht seit August die sechsteilige Netflix-Krimiserie „Dolly", die im Berlin des Jahres 1899 spielt und vollständig in Deutschland produziert wird.
Pawel Pawlikowskis Biopic „Vaterland" über die Beziehung zwischen Thomas Mann und seiner Tochter Erika wurde in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.
Das 20. Fünf Seen Filmfestival zeigt vom 3. bis 13. September in Starnberg und Umgebung über 100 Filme mit aktuellem Autorenkino, internationalen Gästen und Filmpreisen.
Gal Gadot brach sich bei Dreharbeiten zu ihrem Amazon-Film "The Runner" beide Füße und musste die laufintensiven Szenen teilweise auf Krücken beenden. Der Film startet am 2. September bei Prime Video.
Jean-François Leroy, Gründer und Direktor des Fotojournalismus-Festivals Visa pour l'Image in Perpignan, ist am 31. August 2026 im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben. Das Festival führt seine Arbeit unter Generaldirektorin Delphine Lelu fort.
Der Film „Vaterland" von Pawel Pawlikowski zeigt Thomas Manns Rückkehr aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland im Jahr 1949 und feiert am 3. September Premiere, unter anderem im Passauer Schrafrichter-Kino.
Der Doku-Fiktion-Film „Wer weiß schon, was ein Leben ist?" von Annelie Boroș und Vera Brückner über Paula Modersohn-Becker startet zum 150. Geburtstag der Künstlerin bundesweit im Kino, mit München-Premiere am 3. September im Rio Filmpalast.
Die Imaging World findet vom 2. bis 4. Oktober 2026 im Messezentrum Nürnberg statt und vereint über 120 Marken, 60 Workshops, die TIPA Awards, eine Neurapix Conference sowie eine Australien-Multivisionsshow unter einem Dach.
Jaqueline Louan zeigt mit „ORGANON" bei Chaussee 36 Photography in Berlin Fotografien, die Körper, Weiblichkeit und Verbindung ins Zentrum stellen. Die Ausstellung läuft bis 13. September 2026 und wird durch Performance und Atemarbeit-Workshops ergänzt.
Rolling Stone veröffentlicht ein Ranking aller Filme von Ridley Scott, das dessen rund fünf Jahrzehnte umspannende Karriere von Meisterwerken bis zu Totalausfällen bewertet.
Die Filmfestspiele Venedig streichen erstmals die traditionelle Jury-Pressekonferenz, offiziell wegen eines Terminkonflikts. Branchenexperten vermuten, die Absage solle politische Debatten wie jene über den Gaza-Krieg bei der Berlinale 2025 verhindern.