Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Film & Fotografie
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Im poetischen ARD-Drama „Meeresleuchten“ von 2021 gibt Ulrich Tukur einen trauernden Vater, dessen Tochter bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Ein Film, der viele Erwartungen an einen solchen Stoff konterkariert - und ihn so zu einem recht ungewöhnlichen Erlebnis macht.
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„Akte X"-Star David Duchovny erhält beim Filmfest München den CineMerit Award und hält in seiner Dankesrede eine Gegenrede zu Donald Trumps Gewinner-Mythos, indem er gemeinsames Verlieren als verbindendes Menschheitserlebnis bezeichnet.
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Die deutsch-österreichische Krimireihe „Der Geier“ lässt TV-Star Philipp Hochmair („Blind ermittelt“) als ehemaligen Bullen, der für Zeugenschutzprogramme zuständig war, eine freiwillige Musikerrente in den Bergen genießen. Bis eine Frau ermordet wird, die seine Telefonnummer groß auf dem Arm geschrieben trägt.
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Zum 20. Todestag erinnert ein Porträt an den niederländischen Entertainer Rudi Carrell, dessen Samstagabendshow „Am laufenden Band" bis zu 30 Millionen Zuschauer erreichte und der das deutsche Fernsehen nachhaltig prägte.
Sechs Streaming-Empfehlungen für den Sommer umfassen Titel wie die Hebammen-Serie „Push", den True-Crime-Fall „Good American Family" und die Gesellschaftssatire „Ladies First" – verfügbar auf Netflix, Disney+, Prime Video und ZDFmediathek.
Der Dokumentarfilm von Andreas Veiel und Sandra Maischberger wertet erstmals 700 Kisten aus Leni Riefenstahls Nachlass aus und zeigt, dass ihre Leugnung jeder NS-Verstrickung bewusste Selbststilisierung war.
Eine ARD-Dokumentation porträtiert Dieter Hallervorden zu seinem 90. Geburtstag als Familienmensch, Provokateur und Charakterdarsteller – mit privaten Einblicken, Archivmaterial und Aussagen seiner Familie und Weggefährten.
Der SWR veröffentlicht passend zur finalen Staffel von „Babylon Berlin" das kostenfreie narrative Rollenspiel „Eine Nacht im Moka Efti", das Spielende in die Welt der Weimarer Republik eintauchen lässt. Voranmeldungen sind bereits auf Steam möglich.
Moritz de Hadeln war über zwanzig wilde Jahre Chef der Berlinale, leitete außerdem die Filmfestivals in Locarno und Venedig. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.
Peter Beards Fotobuch „The End of the Game", das das Massensterben ostafrikanischer Wildtiere dokumentiert, erscheint in einer Neuauflage. Die Collage aus Fotografien, Tagebucheinträgen und historischen Dokumenten zeigt, wie menschliche Eingriffe – darunter gut gemeinte Schutzmaßnahmen – das Artensterben beschleunigten.
George Clooney erhält bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk, wie die Biennale di Venezia bekanntgab. Der 65-jährige Schauspieler und Regisseur ist dem Festival seit seinem Auftritt 1998 eng verbunden.
Brad Pitt setzte durch, dass eine Szene in „Once Upon A Time … In Hollywood" geändert wurde, in der sein Charakter Cliff Booth ursprünglich Bruce Lee klar besiegt hätte – ihm und Crewmitgliedern erschien das unrealistisch und respektlos.
Laut einer Pornhub-Auswertung sank der Website-Traffic in den USA während der Premiere von „Game Of Thrones" Staffel 6 um vier Prozent und normalisierte sich erst nach Mitternacht wieder.
Der italienische Film „Tienimi Presente" von Regisseur Alberto Palmiero, der 2025 beim Rome Film Festival als bestes Debüt ausgezeichnet wurde, feiert beim Filmfest München 2026 seine internationale Premiere.
Das Filmfest München endete mit rund 95.000 Besuchern und Preisverleihungen, darunter der CineMerit Award an David Duchovny, der seine Dankesrede für einen Seitenhieb gegen Donald Trump nutzte.
Rob Reiner verkörperte posthum George Washington in Larry Davids HBO-Show „Life, Larry, and the Pursuit of Unhappiness" und nutzte die Rolle für Seitenhiebe gegen Donald Trump. Reiner war im Dezember 2025 ums Leben gekommen; die Folge wurde am 3. Juli ausgestrahlt.
Das Filmfest München verzeichnete rund 95.000 Besucher und vergab Preise an Filme wie „Strange River" und „Lieblingsmenschen". David Duchovny erhielt den CineMerit Award und nutzte seine Dankesrede für einen Seitenhieb gegen Donald Trump.
Christoph Ottos Debütfilm „Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag" begleitet in einer einzigen Nacht verschiedene Gespräche an Kölner Kneipen und Bars und wurde beim 43. FILMFEST MÜNCHEN 2026 mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.
Oasis veröffentlichen den ersten Teaser zur Dokumentation „Don't Look Back in Anger" über ihr Comeback, produziert von Steven Knight. Der Film kommt im September in die Kinos und danach auf Disney+ und Hulu.
Alexandre Koberidzes minimalistischer Film „Dry Leaf" folgt einem Lehrer und dem Freund seiner Tochter auf einem Roadtrip durch das ländliche Georgien, gedreht mit einer veralteten Digitalkamera, die bewusst verschwommene Bilder erzeugt.
Markus Gollers Spielfilm „23 000 Leben" über die Seenotrettungsorganisation „Jugend Rettet" ist trotz starker Besetzung mit Corinna Harfouch, Ulrich Matthes und Franka Potente ein gefühliges Agitprop-Stück, das eine gesellschaftspolitisch bedeutsame Geschichte auf persönliche Bewährungsproben reduziert.