Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Beim Bayerisch-Böhmischen Freundschaftstag in Freyung zählte die Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern" mit 970 Besucherinnen und Besuchern einen ihrer stärksten Besuchstage, begünstigt durch freien Eintritt und ein grenzüberschreitendes Rahmenprogramm mit Gruppen aus dem Kreis Pilsen.
Papst Leo XIV. hat die US-amerikanische Punk-Ikone und Lyrikerin Patti Smith in Privataudienz empfangen. Die 79-Jährige ist seit Jahren mit dem Vatikan verbunden und sang für dessen Biennalepavillon in Venedig ein Mariengebet ein.
Nach einem tödlichen Angriff auf den Berliner Christopher Street Day ruft die Gewerkschaft Verdi, Bezirk Oberfranken-Ost, zu einer Gedenkveranstaltung am 3. August um 18 Uhr am Neptunbrunnen in Bayreuth auf.
Das 65. Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr verbindet seit 1957 US-Soldaten und Einheimische; rund 100.000 Besucher werden beim traditionellen Treffen am ersten Augustwochenende erwartet.
Der Landkreis Bayreuth hat beim Empfang im Landratsamt seinen Kulturpreis verliehen, den Hauptpreis mit 3.000 Euro gewann die Bindlacherin Doris Bocka. Rund 200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur nahmen an dem Festabend teil.
Kabarettist Kay Ray spricht im Interview über den islamistischen Anschlag auf den CSD und kritisiert, dass Teile der queeren Community Homophobie unter Muslimen nicht offen benennen, weil solche Kritik als rechtsradikal diffamiert werde.
Pfarrer Thomas Zeitler von der Neustädter Kirche Erlangen veranstaltete nach dem Anschlag auf den Berliner CSD eine „Zeitungsandacht" und kritisierte das Schweigen der Landeskirche sowie die Mitverantwortung abrahamitischer Religionen für Queerfeindlichkeit.
Seit dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurde viel gemeint und noch mehr gefordert – immer streng entlang gewohnter Storys und Gewissheiten. An der Realität gefährdeter Menschen ändert all das: nichts.
Ein breites Bündnis aus jüdischen Organisationen und Parteien ruft für den 30. August 2026 zu einer Großdemonstration gegen Antisemitismus auf dem Frankfurter Römerberg auf, als Reaktion auf eine israelfeindliche Kundgebung und zunehmende Gewalt gegen Juden.
1885 erkundete Maximilian II. Bayern auf abenteuerliche Weise von Lindau bis nach Berchtesgaden. Nicht überall wurde er erkannt.
Für das Oktoberfest 2025 setzt München auf KI-gestützte Kameras, eine neue Koordinierungsstelle und frühere Blasmusik, um die Sicherheit zu erhöhen und Besucherströme zu entzerren. Zudem kommen drei neue Fahrgeschäfte und ein neues Festzelt hinzu.
Bei der Generalsanierung des Regensburger Gesandtenfriedhofs haben Archäologen erstmals die barocken Grabkammern freigelegt und dabei historische Funde wie Keramiken, Tonpfeifen und eine Münze von 1793 entdeckt. Unter den 32 Grabplatten ruhen 110 Verstorbene, überwiegend Gesandte des Immerwährenden Reichstags.
In Erpfting hat das Seniorenmanagement Landsberg am Lech gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe WIR einen Gemeinschaftsraum in der Alten Schule eröffnet, dessen Renovierung eine Spende von Prinzessin Sophie von Bayern ermöglichte.
Nach dem Anschlag beim Berliner CSD, bei dem ein Toter und rund 30 Verletzte zu beklagen sind, fordert Grünen-Abgeordneter Max Lucks die katholische Kirche auf, sich queeren Gläubigen weiter zu öffnen.
Das Bardentreffen in Nürnberg feiert sein 50. Jubiläum mit rund 400 Künstlern auf acht Bühnen und bleibt kostenlos – finanziert durch städtische Mittel (45 %), Sponsoren, Merchandise und Crowdfunding bei einem Gesamtbudget von 650.000 Euro.
Während Axel Hacke im Krankenhaus von Ukrainern, Indern und Tunesierinnen aufgepäppelt wird, liest er ein AfD-Parteiprogramm. Ein paar Gedanken zu überraschenden Rückkehrfantasien, vergessenen Gedichten und dem Kulturgut Feuerwerk.
Seit „The Zone of Interest“ kennt die Welt die Villa des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß. Eine NGO aus New York hat das Haus nun gekauft. Was sie nicht interessiert: Rudolf Höß. Ein Besuch.
Die Evangelische Jugend Bayern und das Dekanat Pappenheim veranstalten am 9. August an der Weidenkirche Pappenheim die Aktion „Segen2Ride", bei der Radfahrer und Wanderer am Altmühl-Rad- und Wanderweg Segen, Erfrischungen und Stärkungen erhalten.
Ein Mann hat im Juli am Berliner Wannsee Mitarbeiter und Gäste des jüdischen Kulturschiffs MS Goldberg vom Motorboot aus antisemitisch beschimpft und danach gleichlautende Nachrichten per E-Mail und Facebook verschickt. Die Crew erstattete Meldung bei RIAS.
Pavel Lyubarsky, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Kahal Adass Jisroel in Berlin-Mitte, wurde auf dem Weg zum Schabbatgottesdienst antisemitisch bedroht; ein Tatverdächtiger zeigte den Hitlergruß und wurde von der Polizei festgenommen.
Straßennamen wie „Judenplan", „Judenhof" und „Judenbühlweg" in Würzburg-Heidingsfeld verweisen auf die jahrhundertelange Geschichte einer großen jüdischen Gemeinde, die dort ab 1431 unter königlichem Schutz stand und zeitweise 16–18 Prozent der Bevölkerung ausmachte.
Lorin Nezer, Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München, gründete mit den „FCB Chaverim" Deutschlands ersten jüdischen FC-Bayern-Fanklub, der an die jüdische Geschichte des Vereins und Präsident Kurt Landauer erinnern soll.
In der BBC-Dokumentation „Jared Leto: Hollywood's Dark Secret" erheben zehn Frauen Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den Schauspieler und Sänger, darunter Vorfälle mit Minderjährigen aus den Jahren 2002 bis 2016. Leto weist alle Anschuldigungen zurück.
Mit einem Budget von 65.000 Euro bauen die Zaiseringer das alte Feuerwehrhaus zu einem Dorfheim um – überwiegend in Eigenleistung und durch Spenden.