Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
319 Artikel gefunden · Seite 12 von 14
Behandelt in 2 Quellen
Zum 140. Jahrestag des Todes von König Ludwig II. wird am Starnberger See gedacht. Medien beleuchten den bis heute anhaltenden Kult um den bayerischen Märchenkönig, seinen geheimnisvollen Tod und sein weltbekanntes Schlosserbe.
- 140 Jahre nach dem Tod: Hype um Märchenkönig Ludwig II.ansehen ↗Antenne Bayern07.06.2026
Zum 140. Todestag von König Ludwig II. am 13. Juni hält der Kult um den bayerischen Märchenkönig an: Seine Schlösser ziehen Millionen Besucher an, sein rätselhafter Tod im Starnberger See bleibt bis heute ungeklärt.
- Zum 140. Todestag: Gedenken an König Ludwig II. am Starnberger Seeansehen ↗DieBayern.de07.06.2026
Zum 140. Todestag von König Ludwig II. gedenken Wittelsbacher und König-Ludwig-Vereine an der Votivkapelle in Berg am Starnberger See; der „Märchenkönig" gilt bis heute als zentrale Identitätsfigur Bayerns.
Die evangelische Kirchengemeinde Nähermemmingen feiert das 600. Weihejubiläum der Marienkirche mit einem ökumenischen Gottesdienst, an dem Landesbischof Christian Kopp und Bischof Bertram Meier teilnehmen, sowie einem Festwochenende mit Konzerten und Führungen.
Die Beratungsstelle Strong! hat für 2025 in Bayern 413 queerfeindliche Vorfälle registriert – ein deutlicher Anstieg gegenüber 289 im Vorjahr. Der CSD München (26.–28. Juni) soll mit rund 300.000 Teilnehmenden ein politisches Gegenzeichen setzen.
In Köln hat sich der „Verband der jüdischen Lehrkräfte und in Bildung und Erziehung Tätiger in Deutschland" gegründet, um jüdische Fachkräfte bundesweit zu vernetzen, jüdische Perspektiven im Bildungswesen zu stärken und Unterstützung gegen Antisemitismus zu leisten.
Der Lernort Obersalzberg zeigt ab 12. Juni die Wanderausstellung „Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis heute" des Memorium Nürnberger Prozesse, die historische und aktuelle Formen rechtsterroristischer Gewalt beleuchtet und Opferperspektiven in den Mittelpunkt stellt.
Die Jesus-Biker starten am 12. Juni mit 60 Teilnehmenden ihre dritte Friedensfahrt von Schaafheim nach Wien, wo sie am 15. Juni Arnold Schwarzenegger beim „Austrian World Summit" treffen wollen.
Der Lions Club Kronach Festung Rosenberg hat Kinder bis 14 Jahre eingeladen, Friedensplakate zu gestalten, um zu erkunden, was Frieden für Kinder und Jugendliche bedeutet.
Die Kronacher Schwedenprozession erinnert jährlich an die erfolgreiche Abwehr der schwedischen Belagerung 1634, als Frauen die Stadt mit Pflastersteinen und kochendem Wasser verteidigten, während die Männer aufgeben wollten.
Der belarusische Schriftsteller Alhierd Bacharevič warnt vor einem Dritten Weltkrieg und kritisiert, dass der Westen Russlands imperiale Expansionspolitik zu lange ignoriert habe.
Mexikos Kulturministerium fordert einen Stopp der Versteigerung von 80 mexikanischen Artefakten in Colorado, da diese nach mexikanischem Recht Staatseigentum sind und deren Ausfuhr seit 1827 verboten ist.
Die Autorin Sarah Maria Sander argumentiert, dass sich klassischer Antisemitismus heute hinter Israel-Kritik und palästinensischer Symbolik verbirgt und nennt Vorfälle bei der Biennale Venedig, dem Eurovision Song Contest und einem jüdischen Benefizkonzert als Belege.
Ein kalifornischer Richter hat Marilyn Mansons Antrag abgelehnt, die Sexualstrafklage seiner ehemaligen Assistentin Ashley Walters abzuweisen, und lässt den Fall auf Grundlage des neuen Gesetzes AB 250 weiter verfolgen.
Im Alten Gasteig München feiert das Jugend-Kunstprojekt „Und dennoch morgen" Premiere: Es verbindet NS-zeitliche Zeugnisse, ein neues Werk von Komponist Mathias Rehfeldt und Jugendliche der Janusz Korczak Akademie zu einer Inszenierung gegen Antisemitismus.
Ein russisches Gericht in Moskau hat einen Revisionsprozess gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly angesetzt, der im April in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden war.
Nach einem Gerichtsurteil muss das Kennedy Center in Washington Trumps Namen aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen, Schildern und der Fassade entfernen. Das Gericht untersagte zudem die geplante zweijährige Schließung wegen Renovierungsarbeiten.
Die ungarische Staatsanwaltschaft lässt die Anklage gegen Budapests Bürgermeister Gergely Karacsony fallen, der die Pride-Parade 2025 trotz staatlichem Verbot zugelassen hatte. Ein EuGH-Urteil vom April machte die vorgeworfenen Handlungen straflos.
Das Georg Kolbe Museum restituierte den „Tänzerinnen-Brunnen" (1922) an die Erben des jüdischen Unternehmers Heinrich Stahl, der das Werk in der NS-Zeit unter Zwang verkaufen musste. Bei der anschließenden Auktion bei Grisebach Berlin erzielte die Skulptur einen Weltrekordpreis von 4,98 Millionen Euro.
Eine NP-Leserumfrage zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer dafür ausspricht, dass Veranstalter auf Volksfesten wie dem Coburger Vogelschießen bei der Musikauswahl Grenzen ziehen sollten.
Im Landkreis Kronach ist wegen anhaltender Trockenheit unklar, ob Sonnwend- und Johannisfeuer rund um den 21. Juni genehmigt werden. Die Waldbrandgefahr spielt bei der Entscheidung eine entscheidende Rolle.
Metallicas Blutspendeaktion „Bleeding Me" in Frankfurt und Berlin mobilisierte knapp 10.000 Fans zur Spende beim DRK und verdoppelte damit die Zahl der Erstspender in Deutschland.
Am 6. Juni 2026 findet ab 15 Uhr das Weinfest im Weinkeller im Schwäbischen Himmelreich in Hainhofen (Neusäß) statt; bei schlechtem Wetter verschiebt es sich auf den 13./14. Juni ab 17 Uhr.
Regensburg richtet den bundesweiten Welterbetag aus und feiert das 20-jährige Jubiläum seiner Altstadt als Unesco-Welterbestätte. Bayern besitzt insgesamt zehn Welterbestätten, darunter seit 2025 die Königsschlösser Ludwigs II.
Regensburg richtet den bundesweiten Welterbetag aus und feiert gleichzeitig das 20-jährige Jubiläum seiner UNESCO-Altstadt mit Führungen und Präsentationen aller bayerischen Welterbestätten.