Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Ein Richter in Los Angeles hat entschieden, dass der Musiker D4vd (David Anthony Burke) wegen Mordes an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez vor Gericht gestellt wird; das Arraignment ist für den 31. August angesetzt.
Berliner Behörden wussten, wie gefährlich Abdul B. ist. Trotzdem reduzierten sie die Überwachung – mit womöglich tödlichen Folgen beim CSD-Anschlag.
Das Bistum Würzburg hat mit zwei Gedenkgottesdiensten in Würzburg und Hausen an den 50. Todestag von Julius Kardinal Döpfner erinnert. Bischof Franz Jung würdigte seinen Vor-Vor-Vor-Vorgänger als prägenden Kirchenführer, der das Zweite Vatikanische Konzil und die Würzburger Synode maßgeblich mitgestaltete.
Trotz des Anschlags in Berlin halten die Veranstalter am CSD in Nürnberg fest. Herrmann kündigte derweil an, die Sicherheitskonzepte prüfen zu lassen.
Der ARD-Spielfilm „Blutspur Antwerpen" transportiert laut Analyse antisemitische Stereotype, indem er einen jüdischen Diamantenhändler als Sinnbild für Israel und Netanjahu konstruiert und damit israelbezogenen sowie postkolonialen Antisemitismus reproduziert.
Die Kirche St. Sebastian in Gauaschach erhält zwei neue Bronze-Glocken der Passauer Glockengießerei Perner sowie einen neuen Eichenholz-Glockenstuhl; die Gesamtkosten betragen rund 170.000 Euro, eine Glocke finanziert die örtliche Waldgenossenschaft.
Nach dem Terroranschlag beim Berliner CSD versammelten sich rund 4.000 Menschen zu einer Mahnwache in München. Oberbürgermeister Dominik Krause ließ Regenbogenflaggen vor dem Rathaus hissen und bezeichnete die Tat als Angriff auf die LGBTIQ+-Community und die demokratische Gesellschaft.
Bei der Veranstaltung „Verstummte Stimmen" zu den 150-Jahr-Feiern der Bayreuther Festspiele erinnerte Michel Friedman im voll besetzten Festspielhaus an von den Nazis ermordete jüdische Künstler und mahnte zum demokratischen Widerstand, begleitet von Musik jüdischer Komponisten.
Das dritte „Fest der Demokratie" am Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg zog über 11.000 Besucher an; besonderer Publikumsmagnet war die Ausstellung „Brennpunkt Bayern: Hitler und der Kampf um die Demokratie".
Bundeskanzler Merz kündigt nach dem islamistischen Messeranschlag am Rande des Berliner CSD politische Konsequenzen an. Das Todesopfer ist eine polnische Staatsangehörige; der Tatverdächtige Abdul B. wurde bei einem Polizeieinsatz in Berlin-Spandau getötet.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem eine Frau starb, kommentiert Stefanie Hollweck, warum queere Sichtbarkeit und CSDs unverzichtbar sind – auch angesichts von Hasskommentaren, die den Täter bejubelten.
Am 31. Juli verwandelt Bodenmais sein Ortszentrum ab 18.30 Uhr beim KulturBummel in eine Erlebnismeile mit Live-Musik, Latino-Party, Kunstausstellungen, Kinderprogramm und Shopping bis 23 Uhr.
Beim Memminger Fischertag sprangen neun Mitglieder der „Captain Paul Watson Foundation" in den Bach, um gegen die Veranstaltung zu protestieren. Nach Rangeleien mit Fischern ermittelt die Polizei nun auf Basis von Videoaufnahmen.
Nach einem tödlichen Anschlag am Rande des Berliner CSD fordert die Clubcommission dauerhaften Schutz queerer Kulturräume und Veranstaltungsorte. Bei der Attacke wurde eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt; die Behörden ermitteln wegen islamistisch motivierten Terrorismus.
Beim Anschlag auf den CSD Berlin am 25. Juli, bei dem ein Autofahrer in eine Menschenmenge fuhr und eine Person starb, schildern Künstler:innen wie wavvyboi, Carli, Baran Kok und Siovo ihre Erlebnisse von Panik und Evakuierung in sozialen Medien.
Vier Künstler:innen – Wavvyboi, Siovo, Carli und Baran Kok – schildern auf Instagram, wie sie den Anschlag beim CSD Berlin am 25. Juli erlebten, bei dem ein Autofahrer in die Menge fuhr und eine Person tötete.
Rapper Finch kritisiert auf Instagram, dass Gruppen, die LGBTQ-Veranstaltungen sonst ablehnen, den CSD-Anschlag in Berlin mit einer getöteten und 29 verletzten Personen nun nutzen, um Ausländerfeindlichkeit zu schüren.
Michael Lehmler verarbeitet den mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD in einem kurzen geistlichen Impuls, der Erschütterung und Sprachlosigkeit aufgreift und mit einer Bitte um Trost und neues Leben endet.
Trotz des Anschlags in Berlin halten die Veranstalter am CSD in Nürnberg fest. Sicherheit hat dabei höchste Priorität, das Motto in diesem Jahr: „Nürnberg liebt“.
Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD verurteilen evangelische, katholische, muslimische und jüdische Vertreter die Tat und bekunden Solidarität mit queeren Menschen; besonders deutliche Worte gegen religiösen Extremismus kommen von Bischof Stäblein und Imamin Seyran Ateş.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem eine Frau starb und 29 Menschen verletzt wurden, trauerten Hunderte bei einer ökumenischen Andacht in der Marienkirche. Bundeskanzler Merz und weitere Spitzenpolitiker nahmen teil; anschließend zog ein Trauerzug zum Brandenburger Tor.
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD laufen die Ermittlungen. Zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Bilder rund um den Vorfall.
Die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin wurde beim zweiten Anlauf als Erweiterung der UNESCO-Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne" anerkannt. Die sogenannte „Papageiensiedlung" entstand zwischen 1926 und 1932.
Die Unesco hat das palästinensische Dorf Sebastia im Westjordanland im Eilverfahren zum Weltkulturerbe und gleichzeitig zum bedrohten Welterbe erklärt, da israelische Behörden Enteignungen und eine Umgestaltung der archäologischen Stätte ankündigen.