Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
348 Artikel gefunden · Seite 2 von 15
Das Amtsgericht Tiergarten hat gegen Hudhaifa Al-Mashhadani, Leiter der Deutsch-Arabischen Schule Ibn Khaldun in Berlin-Neukölln, einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung erlassen – er soll einen Angriff an einem U-Bahnhof erfunden haben.
Die französischen Autorinnen Louisa Yousfi und Maboula Soumahoro sagen ihren geplanten Auftritt im Brüsseler Konzerthaus Bozar ab, um der BDS-Kampagne gegen ein Konzert des israelischen Dirigenten Lahav Shani mit den Münchner Philharmonikern zu folgen.
Der Leiter des Staatsarchivs München erklärt, was die Unterlagen verraten, warum sie mit Vorsicht zu lesen sind und wie man sie anfordert.
Björn Mensing, Pfarrer der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, wird am 12. Juli in den Ruhestand verabschiedet. Zu dem Gottesdienst haben sich u. a. Charlotte Knobloch, Ernst Grube und Bodo Ramelow angekündigt.
Herzogsägmühle zeigt eine Wanderausstellung über den Filmemacher Willy Zielke, der nach einem Konflikt mit Leni Riefenstahl 1937 zwangssterilisiert wurde und mehrere Jahre im NS-Zwangsfürsorgesystem verbrachte.
Kostümbildnerin Alexandra Brandner, die seit der ersten Staffel die Kostüme für „The Masked Singer" herstellte und dafür den Deutschen Fernsehpreis erhielt, wurde ohne Ankündigung oder Dank nicht für die 13. Staffel beauftragt.
Wer darf in Zukunft in der Nazarethkirche beten? Wer darf darüber mitentscheiden? Und was darf vorab auf welcher Einladung abgedruckt werden? Über diese Fragen ist in Bogenhausen ein erbitterter Polit-Streit entbrannt.
170 Athletinnen und Athleten von Makkabi Deutschland nehmen an der Maccabiah in Israel teil und verbinden Sport mit jüdischer Identität und Solidarität – die Delegation gewann bis Redaktionsschluss 96 Medaillen.
Der jüdische Künstler Alon Ishay markierte das Wiener Karl-Lueger-Denkmal mit Stickern und Sprühkreide, woraufhin die Polizei einschritt und ein Passant antisemitische Parolen rief. Der Autor fordert die Entfernung des Denkmals aus dem öffentlichen Raum.
Ministerpräsident Markus Söder hat die Bayernausstellung 2026 „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie" im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg eröffnet, die bis August 2027 Bayerns Rolle beim Aufstieg des Nationalsozialismus in den 1920er Jahren beleuchtet.
Erst soll er zum Schein erhängt werden, dann wird er nach Buchenwald deportiert und ermordet: die Geschichte von Hausmeister Leopold Goldlust aus der Münchner Herzog-Max-Straße.
Das Format „DreiMahl" bringt 40 Menschen per Bus zu kurdischen, türkischen und jüdischen Gastgebern in München, wo interreligiöse Begegnung beim gemeinsamen Essen ohne Seminarcharakter entsteht. Bis 2027 sind fünf weitere Dinner geplant.
Charlotte Knobloch wurde von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zum elften Mal als Präsidentin bestätigt; dem neu gewählten 15-köpfigen Vorstand gehören sechs Neulinge an, darunter Roy Rajber als Stimmenzweiter.
Der Ulmer Münsterpfarrer Peter Schaal-Ahlers spricht sich gegen Eintrittsgebühren für Kirchen aus, da diese soziale Hürden schaffen und die Atmosphäre von Sakralräumen verändern. Freiwillige Spenden seien eine bessere Alternative.
Rund 600 Kulturschaffende feierten beim Kulturempfang von Oberbürgermeister Dominik Krause im Gasteig HP8; Krause betonte trotz Sparkurs die Bedeutung der Kunstfreiheit und kündigte an, München müsse Kulturstadt bleiben.
Die Monacensia zeigt bis 2028 das Archiv von Rachel Salamander, Gründerin der Münchner Literaturhandlung, in der Ausstellung „Literatur & Haltung". Im Interview reflektiert Salamander über 40 Jahre jüdisches Kulturleben, wachsenden Antisemitismus und ihre Rolle als Pionierin.
In Augsburg hat sich die Initiative Antisemitismuskritik & Theater gegründet, zu der das Staatstheater Augsburg, Freie-Szene-Akteure und das Institut für Neue Soziale Plastik gehören. Mitinitiatorin Stella Leder erklärt, wie Theater spezifisch mit Antisemitismus im Kanon, im Arbeitsalltag und bei Boykottaufrufen umgehen können.
Die Jakober Vorstadt in Augsburg feiert vom 17. bis 19. Juli ihre traditionsreiche Kirchweih mit Musik, Kultur, Sport und Familienangeboten rund um Jakobsplatz, St. Jakob und Fuggerei, gefolgt von der Jakobuswoche bis 26. Juli.
Beim Katholikentag in Würzburg wurde erstmals Audiodeskription für blinde Besucher angeboten, ermöglicht durch eine Spende der Aktion Mensch. Das Katholikentag-Team diskutiert nun, ob AD bei künftigen Veranstaltungen fest etabliert werden soll.
Charlotte Knobloch wird nach einstimmiger Wahl für weitere vier Jahre Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern bleiben – ein Amt, das die 93-jährige Holocaust-Überlebende seit 1985 innehat.
Die Initiative kulturelle Integration legt den zweiten Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt auf den 21. Mai 2027 fest und ruft bundesweit zu Aktionen rund um den UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt auf.
Das Bayreuther Bürgerfest 2026 zieht ein positives Fazit: BMTG-Geschäftsführer Manuel Becher lobt Stimmung und Wetter und bezeichnet die Veranstaltung als eine der besten Ausgaben überhaupt.
Charlotte Knobloch wurde im Alter von 93 Jahren einstimmig als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wiedergewählt und führt das Amt damit seit 1985 fort.
Charlotte Knobloch (93) ist einstimmig als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wiedergewählt worden. Sie leitet die IKG bereits seit 1985; die neue Amtszeit dauert vier Jahre.