Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Mehr als 600 NS-zeitliche Dokumente, die aus einer abgesagten Auktion in Neuss stammen, wurden zehn deutschen Gedenkstätten übergeben, darunter Dachau, Buchenwald und Bergen Belsen. Den Ankauf ermöglichten Spendengelder; treuhänderisch hatte die Stiftung Auschwitz-Birkenau die Objekte verwahrt.
Die Israelitische Kultusgemeinde München hat ihren neuen 15-köpfigen Vorstand gewählt, angeführt von Charlotte Knobloch. Der Vorstand wählt aus seinen Reihen ein Präsidium.
Mehr als 600 persönliche Dokumente von Holocaust-Opfern, deren geplante Versteigerung internationale Proteste ausgelöst hatte, wurden im NRW-Landtag an zehn deutsche Gedenkstätten und Archive übergeben. Der Bundesrat beschloss zudem eine Gesetzesinitiative zum Verbot des kommerziellen Handels mit NS-Opferdokumenten.
Die Bundesregierung hat eine Aufarbeitungskommission für das nach 1945 in Deutschland an Sinti und Roma begangene Unrecht eingesetzt. Antiziganismus-Beauftragter Michael Brand ernennt die Mitglieder; die Kommission soll Unrecht in BRD und DDR wissenschaftlich untersuchen und Empfehlungen formulieren.
Über 600 Holocaust-Dokumente aus einer abgesagten Neusser Auktion wurden im NRW-Landtag an zehn Gedenkstätten und Archive übergeben. Der Bundesrat hat zudem eine Gesetzesinitiative zum Verbot des kommerziellen Handels mit NS-Opferdokumenten beschlossen.
In Berlin sollen die letzten Reste der Luftschutzkeller unter Hitlers Neuer Reichskanzlei einem Wohnbau weichen. Dagegen regt sich nun Widerstand – aus ein paar nachvollziehbaren Gründen.
Beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt spielten Clueso und Bosse auf einer Protestkundgebung des Bündnisses Zusammenstehen, bevor Clueso anschließend vor 15.000 Zuschauern auf dem Domplatz auftrat.
Die Augsburger Herbstdult 2026 (Michaelidult) findet vom 3. bis 11. Oktober entlang der historischen Stadtmauer zwischen Jakobertor und Vogeltor statt, wo rund 130 Stände regionale Spezialitäten, Haushaltswaren und Kunsthandwerk bieten.
Die Augsburger Herbstdult 2026 (Michaelidult) findet vom 3. bis 11. Oktober entlang der historischen Stadtmauer zwischen Jakobertor und Vogeltor statt. An rund 130 Ständen bietet sie täglich regionale Spezialitäten, Haushaltswaren und Kunsthandwerk.
Trumps Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der USA auf der National Mall werden als chaotisches, selbstbezogenes Spektakel kritisiert: Hitze, Verbote, MAGA-Sponsoren und eine narzistische Inszenierung verdrängten jede substanzielle Würdigung der amerikanischen Geschichte.
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hat einen neuen 15-köpfigen Vorstand gewählt. Charlotte Knobloch erhielt die meisten Stimmen; wer das Präsidium übernimmt, entscheidet die konstituierende Sitzung am 6. Juli.
Der Betreiber des Campingplatzes in Thalkirchen könnte erstmals Wiesn-Wirt werden. Hier spricht Klaus Bartl exklusiv über seine Oktoberfest-Bewerbung.
Beim „Amberger Symposium zur Freiheit der Religionsausübung" warnte Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt vor wachsendem Druck auf religiöse Praktiken wie Schächten und Beschneidung in Europa und forderte ein Modell wechselseitiger Verpflichtung zwischen Staat und Religionsgemeinschaften.
Die Enkelin von Schindlerjuden gründete nach dem 7. Oktober 2023 die jüdische Schmuckmarke Oriya, um Sichtbarkeit zu zeigen und die Assimilation ihrer Großelterngeneration zu überwinden.
Der Andrang für das tz-Wiesn-Madl 2026 ist riesig, daher verlängern wir die Bewerbungsfrist! Bis zum 12. Juli könnt ihr noch mitmachen. Hier stellen sich vier Kandidatinnen vor.
Das Bunte Haus in Miesbach, ein ehemaliges evangelisches Gemeindehaus, hat sich zu einem offenen Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Hintergründe entwickelt und zeigt, wie Kirche durch Ehrenamt und neue Konzepte gesellschaftlich wirksam bleibt.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte beim Symposium zur Religionsausübung in Amberg, Religion stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie, schütze vor Ideologien und sei unverzichtbar für ein friedliches Zusammenleben.
Lili Lantos betreibt den Instagram-Kanal „Lililoveskosher", auf dem sie Rezepte der ungarisch-jüdischen Küche dokumentiert und damit über 65.000 Follower erreicht. Gemeinsam mit ihrer Mutter arbeitet sie an einem Kochbuch zur Bewahrung dieser kulinarischen Tradition.
Das Helene-Habermann-Gymnasium München verabschiedete 2024 seinen ersten Abiturjahrgang und feierte gleichzeitig sein zehnjähriges Bestehen. Elf Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Zeugnisse, darunter ein ukrainischer Geflüchteter.
Der Wunsiedler Posaunenchor hat die Pro-Musica-Plakette erhalten, die höchste Auszeichnung für Laienmusikensembles in Deutschland, als einziger Posaunenchor Bayerns in diesem Jahr. Chorleiter Reinhold Schelter blickt auf über 100 Jahre Chorgeschichte und sieht Nachwuchsgewinnung als größte Herausforderung.
Radio Sol Mansi, ein 2001 gegründeter katholischer Sender in Guinea-Bissau, beschäftigt Mitarbeiter verschiedener Religionen und gilt laut einer Befragung von 2020 als meistgehörter Radiosender des Landes.
Die Nachbarschaftshilfe Creußen veranstaltete ein multikulturelles Fest mit Länderständen aus Europa, Asien und Amerika, musikalischen Beiträgen der Gruppe „Five Seasons" und Aktionen für Kinder, um Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt zu fördern.
Claudia Eckardt aus Mitwitz, bekannt als „Eggi", ist Heilpraktikerin, Sängerin und ehemalige Extremschwimmerin – ihre Hausfassade ziert nun ein buntes Kunstwerk mit Wasserschloss und Neptun.
Die evangelische Kirche in Bayern lädt unter dem Motto „Erfrischende Kirche" mit Aktionstagen, Ausstellungen und Quellwasser-Angeboten Urlauber und Einheimische ein, Kirchenräume als Orte der Ruhe und Besinnung zu nutzen.