Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Behandelt in 2 Quellen
Zum 140. Jahrestag des Todes von König Ludwig II. wird am Starnberger See gedacht. Medien beleuchten den bis heute anhaltenden Kult um den bayerischen Märchenkönig, seinen geheimnisvollen Tod und sein weltbekanntes Schlosserbe.
- 140 Jahre nach dem Tod: Hype um Märchenkönig Ludwig II.ansehen ↗Antenne Bayern07.06.2026
Zum 140. Todestag von König Ludwig II. am 13. Juni hält der Kult um den bayerischen Märchenkönig an: Seine Schlösser ziehen Millionen Besucher an, sein rätselhafter Tod im Starnberger See bleibt bis heute ungeklärt.
- Zum 140. Todestag: Gedenken an König Ludwig II. am Starnberger Seeansehen ↗DieBayern.de07.06.2026
Zum 140. Todestag von König Ludwig II. gedenken Wittelsbacher und König-Ludwig-Vereine an der Votivkapelle in Berg am Starnberger See; der „Märchenkönig" gilt bis heute als zentrale Identitätsfigur Bayerns.
Der Münchner CSD wächst dieses Jahr: Straßenfest und Hauptbühne ziehen vom Marienplatz in den Bereich zwischen Odeonsplatz und Siegestor um, und über 200 Gruppen nehmen an der Politparade teil.
Das Künstlerpaar Lohmeyer veranstaltet im rechtsextremen Dorf Jamel das Festival „Jamel rockt den Förster", das Bands wie Die Ärzte, Fantastische Vier und Kraftklub als Zeichen der Solidarität gegen Neonazis und für eine offene Gesellschaft nutzen.
Journalist Nicholas Potter stellte sein Buch *Die neue autoritäre Linke* im Jüdischen Gemeindezentrum München vor und analysierte, wie linke Machtkritik als Bindeglied zwischen solidarischem Selbstverständnis und Antisemitismus fungiert.
In Bayern stieg die Zahl queerfeindlicher Vorfälle 2025 auf 413, gegenüber 289 im Vorjahr. Der CSD München vom 26. bis 28. Juni setzt mit einer Polit-Parade und über 300.000 erwarteten Gästen ein Zeichen für Vielfalt.
Initiativen aus Südniedersachsen planen Proteste gegen einen AfD-Parteitag des Kreisverbands Northeim, der am 19. Juni in der Moringer Stadthalle – zehn Meter vom ehemaligen KZ-Gelände entfernt – stattfinden soll.
Die evangelische Kirchengemeinde Nähermemmingen feiert das 600. Weihejubiläum der Marienkirche mit einem ökumenischen Gottesdienst, an dem Landesbischof Christian Kopp und Bischof Bertram Meier teilnehmen, sowie einem Festwochenende mit Konzerten und Führungen.
Die Beratungsstelle Strong! hat für 2025 in Bayern 413 queerfeindliche Vorfälle registriert – ein deutlicher Anstieg gegenüber 289 im Vorjahr. Der CSD München (26.–28. Juni) soll mit rund 300.000 Teilnehmenden ein politisches Gegenzeichen setzen.
In Köln hat sich der „Verband der jüdischen Lehrkräfte und in Bildung und Erziehung Tätiger in Deutschland" gegründet, um jüdische Fachkräfte bundesweit zu vernetzen, jüdische Perspektiven im Bildungswesen zu stärken und Unterstützung gegen Antisemitismus zu leisten.
Der Lernort Obersalzberg zeigt ab 12. Juni die Wanderausstellung „Rechtsterrorismus. Verschwörung und Selbstermächtigung 1945 bis heute" des Memorium Nürnberger Prozesse, die historische und aktuelle Formen rechtsterroristischer Gewalt beleuchtet und Opferperspektiven in den Mittelpunkt stellt.
Die Jesus-Biker starten am 12. Juni mit 60 Teilnehmenden ihre dritte Friedensfahrt von Schaafheim nach Wien, wo sie am 15. Juni Arnold Schwarzenegger beim „Austrian World Summit" treffen wollen.
Der Lions Club Kronach Festung Rosenberg hat Kinder bis 14 Jahre eingeladen, Friedensplakate zu gestalten, um zu erkunden, was Frieden für Kinder und Jugendliche bedeutet.
Die Kronacher Schwedenprozession erinnert jährlich an die erfolgreiche Abwehr der schwedischen Belagerung 1634, als Frauen die Stadt mit Pflastersteinen und kochendem Wasser verteidigten, während die Männer aufgeben wollten.
Der belarusische Schriftsteller Alhierd Bacharevič warnt vor einem Dritten Weltkrieg und kritisiert, dass der Westen Russlands imperiale Expansionspolitik zu lange ignoriert habe.
Mexikos Kulturministerium fordert einen Stopp der Versteigerung von 80 mexikanischen Artefakten in Colorado, da diese nach mexikanischem Recht Staatseigentum sind und deren Ausfuhr seit 1827 verboten ist.
Die Autorin Sarah Maria Sander argumentiert, dass sich klassischer Antisemitismus heute hinter Israel-Kritik und palästinensischer Symbolik verbirgt und nennt Vorfälle bei der Biennale Venedig, dem Eurovision Song Contest und einem jüdischen Benefizkonzert als Belege.
Ein kalifornischer Richter hat Marilyn Mansons Antrag abgelehnt, die Sexualstrafklage seiner ehemaligen Assistentin Ashley Walters abzuweisen, und lässt den Fall auf Grundlage des neuen Gesetzes AB 250 weiter verfolgen.
Im Alten Gasteig München feiert das Jugend-Kunstprojekt „Und dennoch morgen" Premiere: Es verbindet NS-zeitliche Zeugnisse, ein neues Werk von Komponist Mathias Rehfeldt und Jugendliche der Janusz Korczak Akademie zu einer Inszenierung gegen Antisemitismus.
Ein russisches Gericht in Moskau hat einen Revisionsprozess gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly angesetzt, der im April in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden war.
Nach einem Gerichtsurteil muss das Kennedy Center in Washington Trumps Namen aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen, Schildern und der Fassade entfernen. Das Gericht untersagte zudem die geplante zweijährige Schließung wegen Renovierungsarbeiten.
Die ungarische Staatsanwaltschaft lässt die Anklage gegen Budapests Bürgermeister Gergely Karacsony fallen, der die Pride-Parade 2025 trotz staatlichem Verbot zugelassen hatte. Ein EuGH-Urteil vom April machte die vorgeworfenen Handlungen straflos.
Das Georg Kolbe Museum restituierte den „Tänzerinnen-Brunnen" (1922) an die Erben des jüdischen Unternehmers Heinrich Stahl, der das Werk in der NS-Zeit unter Zwang verkaufen musste. Bei der anschließenden Auktion bei Grisebach Berlin erzielte die Skulptur einen Weltrekordpreis von 4,98 Millionen Euro.
Eine NP-Leserumfrage zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer dafür ausspricht, dass Veranstalter auf Volksfesten wie dem Coburger Vogelschießen bei der Musikauswahl Grenzen ziehen sollten.