Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Die NDR-Dokumentation „Panorama" beleuchtet das mutmaßliche Rekrutierungssystem rund um Rammstein-Sänger Till Lindemann, der sexuelle Übergriffe auf Frauen in der sogenannten „Row Zero" vorgeworfen werden; Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft wurden mangels Aussagen eingestellt.
Ein Wiesn-Besuch kostet Familien 2026 schnell 135 bis 185 Euro: Die Maß Bier kostet bis zu 15,90 Euro, ein halbes Hendl bis zu 19,90 Euro. Spartipps sind die Familientage am 22. und 29. September sowie die Oide Wiesn mit Fahrten für 1,50 Euro.
Die Münchner Scheitelmacherin Chapoval erklärt, warum koschere Perücken für orthodoxe jüdische Frauen teurer geworden sind: Ein Scheitel kostet heute 1500 bis 3000 Euro, da zertifiziertes Echthaar und aufwendige Handarbeit den Preis treiben.
Die 89-jährige Aviva Rabinovich recherchiert mit einem Jerusalemer Filmteam das Leben ihres Großonkels Konrad Goldmann, der als jüdischer Fabrikant und Zionist in Freiburg wirkte und 1942 im Lager Drancy starb.
Am 22. August 2026 findet ab 15 Uhr auf dem Diller Keller in Dörfleins ein Benefiz-Event mit Verpflegung und Live-Musik der Jazzpantz statt, dessen Erlöse Kindern zugutekommen.
Der Interreligiöse Gesprächskreis Weiden lädt am 24. September zum „Abend der Religionen" in die Michaelskirche ein, bei dem Vertreter muslimischer, christlicher und jüdischer Gemeinden gemeinsam für Frieden und interreligiösen Dialog eintreten.
Manfred Wagner spielt Akkordeon in den Fußgängerzonen von Bamberg und Forchheim und spendet alle Einnahmen an die BR-Hilfsaktion „Sternstunden – wir helfen Kindern in Not".
Die Polizei bewertet die 75. Allgäuer Festwoche in Kempten mit 158.000 Besuchern trotz gestiegenem Einsatzaufkommen als sicher: 65 Einsatzlagen wurden bearbeitet, die Zahl der Straftaten sank gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent.
Der Artikel erklärt, dass Europäer sich erst durch den Kontakt mit Afrika und Amerika als „weiß" begriffen und Hautfarbe zum Identitätsmerkmal wurde – anlass ist die Debatte um einen Schwarzen-Badetag im Berliner „Volksbad".
Die Einschüchterungsmaschine: AfD und rechte Medien inszenieren einen Skandal um das Pop-up-Freibad der Berliner Volksbühne.
Die afroamerikanische Publizistin und Kabarettistin Dudley beschreibt im Interview die historische Allianz zwischen Schwarzen und Juden und kritisiert linke Medien für die Verharmlosung von Hamas-Gräueltaten sowie den wachsenden Antisemitismus in Deutschland.
Der Artikel beleuchtet die Frage, warum jüdische Nachfahren der Litwaks und Aschkenasen nicht in ihre historischen Heimatgebiete in Osteuropa oder Deutschland zurückkehren wollen, und zeigt anhand historischer wie aktueller Beispiele die Widersprüche dieser Debatte.
Die Jüdische Gemeinde Cottbus, 1990 von Zugewanderten aus der ehemaligen Sowjetunion neu gegründet, vereint heute rund 500 Mitglieder in einer umgewidmeten Hugenottenkirche und pflegt neben religiösem Leben vor allem Gemeinschaft durch gemeinsame Sprache und Migrationserfahrung.
Reinhard Strecker klagte die Taten jener NS-Richter an, die in der Bundesrepublik weiter Karriere machten. Nachruf auf einen unermüdlichen Aufklärer.
Rund 1400 Menschen nehmen beim Christopher Street Day in Bayreuth teil und setzen mit bunten Kostümen und Regenbogenfarben ein Zeichen für queere Rechte und Sichtbarkeit.
Beim CSD Bayreuth gedachten rund 14.000 Teilnehmende mit einer Schweigeminute den Opfern des Berliner Anschlags vom 25. Juli. Die Absicherung des Demonstrationszugs erforderte laut Einsatzleiterin eine aufwendige Kooperation zahlreicher Akteure.
Wieland Beierkuhnlein aus Steinwiesen ist Kaufmann, Gastronom und bekannte Faschingspersönlichkeit im Kreis Kronach. 2020 zeichnete das Bayerische Fernsehen in seinem Heimatort die Faschingssendung „Franken Helau" auf.
Altkanzlerin Angela Merkel badete privat im Goldbergsee in Marktschorgast (Landkreis Kulmbach), begleitet von Ex-Minister Martin Bartenstein und Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt – Bürgermeister Marc Benker hielt den Anruf zunächst für einen Scherz.
Beim CSD Bayreuth gedachten rund 14.000 Teilnehmende der Opfer des Berliner Anschlags vom 25. Juli, bei dem ein Mann mit einem Transporter in eine Menschenmenge fuhr und eine Person tötete. Die Sicherung des Bayreuther Demonstrationszugs bezeichnete die Einsatzleiterin als „Mammutaufgabe".
Das Jewish Digital Cultural Recovery Project erweitert sein Recherchetool „Legacy Explorer" um KI-Funktionen, die fünf Archive automatisch durchsuchen und Informationen zu NS-Raubkunst archivübergreifend verknüpfen.
Ein Instagram-Reel des Wallenfelser Bürgermeisters Korn über die traditionelle Flößerei im Frankenwald erzielte Millionen Aufrufe weltweit und lockt seitdem Touristen in die Region, darunter einen Besucher aus Hessen, der eigens wegen des Videos anreiste.
Eine Veranstaltung für schwarze Kinder im Berliner „Volksbad" der Volksbühne wurde nach rechter Hetze abgesagt, weil eine sichere Anreise der Gäste nicht garantiert werden konnte – der Vorfall offenbart Ignoranz gegenüber Alltagsrassismus und einen armselig gewordenen rechten Kulturkampf.
Nürnberg begeht am 19. August den Sebaldustag mit freiem Kircheneintritt, ökumenischer Vesper und Führungen in der Sebalduskirche; ein offener Projektchor der Pachelbel Chorakademie lädt zum Mitsingen ein.
Kirchenhistoriker belegen anhand neu veröffentlichter Tagebuchauszüge, dass Kardinal Faulhaber über die NS-Verbrechen und Umsturzpläne des Deutschen Widerstands informiert war, eine öffentliche Verurteilung jedoch aus taktischen Gründen ablehnte.