Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Gesellschaft & Teilhabe
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Der Frankenwaldverein feierte in Nordhalben, seinem Gründungsort, das 150-jährige Bestehen mit einem Wander-Erlebnistag; dem Verein gehören rund 9.500 Mitglieder in knapp 60 Ortsgruppen in Oberfranken an.
Das Landgericht Regensburg hat im Prozess um Schmerzensgeld für ein ehemaliges Mitglied der Regensburger Domspatzen ein Urteil gefällt, dessen Inhalt vorerst geheim bleibt. Laut Bistum Regensburg wurde die Klage wegen Verjährung abgewiesen.
Das Koschere Streetfood-Festival findet zum fünften Mal im Hof der Neuen Synagoge in Berlin statt und bietet mit 52 Ständen, internationalen Speisen, Kleinkunst und Unterhaltungsprogramm mehr Angebote als je zuvor.
TuS Makkabi Frankfurt eröffnet nach über einem Jahrzehnt Planung einen 21 Millionen Euro teuren Campus im Frankfurter Norden mit mehreren Sportflächen und einem Mehrzweckgebäude – je zur Hälfte von der Stadt Frankfurt und durch Spenden finanziert.
Die jüdische Autorin Mirna Funk wurde kurzfristig vom Comedia Theater Köln ausgeladen, wo sie über Macht und Schönheit diskutieren sollte. Im Interview schildert sie, wie sie von der Absage erfuhr und bewertet den Vorfall als Cancel Culture im Kulturbetrieb.
In der Münchner Frauenkirche haben Vertreter aus Politik, Kirche und Wissenschaft den verstorbenen CSU-Politiker und früheren bayerischen Kultusminister Hans Maier geehrt, der am 8. Juni im Alter von 94 Jahren gestorben war.
Nach einer versuchten Brandstiftung an der KZ-Gedenkstätte Hersbruck fordert Vereinsvorsitzender Klaus Wiedemann kommunalpolitische Unterstützung im Kampf gegen Rechtsextremismus. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt; ein Solidaritätsbündnis plant eine Kundgebung.
Wirt Alexander Egger klagt gegen die Vergabe der Oktoberfest-Zelte Schottenhamel und Paulaner-Festhalle und fordert eine europaweite Ausschreibung; ein positiver Eilantrag könnte den rechtzeitigen Aufbau beider Zelte gefährden.
Die Zerstörung des Höhlenklosters in Kiew im Ukraine-Krieg steht symbolisch für Angriffe auf kulturelle Identität; UNESCO-Schutz für Kulturerbe bleibt oft wirkungslos, wie historische Beispiele aus Dresden und Coventry zeigen.
Sheryl Crow kritisiert auf Instagram Trumps UFC-Geburtstagsfeier im Weißen Haus scharf und wirft der Regierung Korruption und Gleichgültigkeit gegenüber der Bevölkerung vor.
Ein russischer Drohnenangriff hat die Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Kiewer Höhlenkloster, einem Unesco-Weltkulturerbe, in Brand gesetzt und erheblich beschädigt; Präsident Selenskyj besuchte anschließend die Klosteranlage.
Zac Brown sang die US-Nationalhymne bei einem UFC-Käfigkampf auf dem South Lawn des Weißen Hauses zu Trumps 80. Geburtstag und bezeichnete seinen Auftritt als „patriotisch, nicht politisch" – Kritiker wie Irakkriegsveteran Michael Trotter Jr. widersprechen dem vehement.
Teresa von Ávila trotzt im 16. Jahrhundert kirchlichen Widerständen und ihrer eigenen Skepsis gegenüber dem Klosterleben, gründet 18 Reformklöster in Spanien und stellt gelebte Nächstenliebe über fromme Pflichterfüllung.
An der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck sprühten Unbekannte NS-Graffiti und hinterließen Spuren eines Brandversuchs. Der Staatsschutz ermittelt wegen versuchter Brandstiftung und Verwendung verfassungswidriger Symbole.
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hat mit RESCHET ein Mentoring-Programm gestartet, das jüdische Studierende und erfahrene Berufstätige in Tandems zusammenbringt. Aufgrund hoher Nachfrage ist eine Ausweitung auf den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein geplant.
Das Jugendnetzwerk JuJuBa (Jüdische Jugend Baden) hat im Mai die Jewrovision mit 55 Kindern und Jugendlichen aus zehn Gemeinden Baden gewonnen und setzt dabei auf gewachsenen Zusammenhalt sowie die Unterstützung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden.
Alevit:innen begehen im Monat Muharrem ein zwölftägiges Fasten zum Gedenken an das Martyrium von Imam Hüseyin in Kerbela (680 n. Chr.), verbunden mit Enthaltsamkeit, ethischen Regeln und dem anschließenden Aşure-Fest am 13. Tag.
Unbekannte haben an der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck NS-Graffiti gesprüht und versucht, ein Feuer zu legen. Der Staatsschutz ermittelt wegen versuchter Brandstiftung und Verwendung verfassungswidriger Symbole.
Die Pride Week in Würzburg findet vom 22. bis 28. Juni 2026 unter dem Motto „Viele*Gemeinsam*Stark" statt und umfasst politische Eröffnung, Dyke*March, CSD-Demozug sowie Straßenfest und Partys.
Ein US-Bundesrichter hat alle 18 Klagepunkte von Dawn Richard gegen Sean „Diddy" Combs wegen sexuellen Missbrauchs abgewiesen, da die meisten Ansprüche verjährt sind. Richards Anwalt kündigte an, den Hauptanspruch vor einem New Yorker Staatsgericht neu einzureichen.
Mit einem Festabend in München haben Kirchenvertreter und Wegbegleiter an den 2023 verstorbenen Holocaust-Überlebenden und evangelischen Pfarrer Walter Joelsen erinnert, der am 15. Juni 100 Jahre alt geworden wäre. Landesbischof Christian Kopp würdigte Joelsens Einsatz für Menschenwürde und gegen Antisemitismus.
Ein russischer Angriff auf das Kiewer Höhlenkloster zerstört nicht nur ein Weltkulturerbe, sondern trifft einen historisch zentralen Ort ukrainischer Identität und Staatlichkeit – für viele Ukrainer ein gezieltes Signal im Propagandakrieg.
Bischof Dominicus Meier verteidigt Kirchenschließungen im Bistum Osnabrück mit sinkenden Mitgliederzahlen und weniger Personal. Gemeinden sollen selbst über ihre Gebäude entscheiden; Meier setzt auf Gemeinschaftserlebnisse statt Immobilien.
Paul McCartney würdigt seinen verstorbenen Freund David Hockney, der am 11. Juni im Alter von 88 Jahren starb, als „unglaublichen Künstler" mit trockenem Humor und unermüdlicher Neugier auf neue Ausdrucksformen.