Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: KI & Kultur
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Studierende der Berklee Music University protestieren gegen einen KI-Pflichtkurs, während Suno-Chef Mike Shulman und Befürworter KI-generierte Musik als Demokratisierung feiern – Kritiker sehen darin den Verlust echten künstlerischen Ausdrucks.
Die US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und große Filmstudios haben einen Vierjahresvertrag mit KI-Regeln vereinbart: KI-Darsteller sind nur ausnahmsweise erlaubt, Nachbildungen echter Schauspieler nur mit deren Zustimmung und Vergütung.
Künstliche Intelligenz verändert die digitale Unterhaltungsbranche grundlegend: Streaming-Dienste, Gaming-Plattformen und Online-Casinos nutzen Algorithmen zur Personalisierung von Inhalten und Nutzererlebnissen, was Datenschutz- und Transparenzfragen aufwirft.
Martin Scorsese hat eine Partnerschaft mit dem KI-Start-up Black Forest Labs bekannt gegeben und nutzte dessen Bildgenerierungstool Flux für das Storyboarding seines kommenden Films „What Happens at Night" mit Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence.
Regisseur Martin Scorsese kündigt eine Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Black Forest Labs an und plant, KI-Tools künftig für die Erstellung von Storyboards in der Filmvorproduktion zu nutzen. Die Ankündigung löst Kritik aus, da Storyboard-Künstler Jobverluste befürchten.
Ethiker Peter Dabrock warnt vor religiöser Überhöhung von KI und sieht in ihr vor allem einen Machtverstärker für Tech-Konzerne und Politik. Er fordert demokratische Kontrolle, Haftungsregeln und mehr digitale Eigenständigkeit Europas.