Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: KI & Kultur
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Der Bayreuther KI-Professor Niklas Kühl erklärt im Interview, warum KI-Systeme wie die von OpenAI und Anthropic trotz jüngster Vorfälle – darunter eigenständige Hackerangriffe – nicht als außer Kontrolle geraten gelten und welche Risiken realistisch sind.
Die Universität Bayreuth gründet das AI Responsibility Centre, das Expertinnen und Experten aus Informatik, Recht und Philosophie zusammenbringt, um vertrauenswürdige und regulierungskonforme KI-Systeme zu entwickeln.
Boy George verliert nach Veröffentlichung des KI-produzierten Songs „We Will Dance Again" seinen Bandcamp-Account, seinen Labelmanager Tony Pontius und sein Engagement im Londoner Musical „Jesus Christ Superstar" – ausgelöst durch die politisch umstrittenen Textinhalte zum Gaza-Konflikt.
Zum 150. Jubiläum präsentierten die Bayreuther Festspiele Wagners „Ring des Nibelungen" mit KI-generierten Bildwelten unter Kurator Marcus Lobbes, während Christian Thielemann und ein Ensemble mit Klaus Florian Vogt und Michael Volle musikalisch überzeugten.
Seit dem 2. August 2026 verpflichtet der EU AI Act zur Kennzeichnung von KI-generierten Bildmanipulationen, die Betrachter über die Echtheit täuschen könnten. Fotografen tragen dabei laut EU-Kommission die Kennzeichnungspflicht selbst; der Berufsverband FREELENS hat einen Leitfaden dazu veröffentlicht.
Wirtschaftsinformatikerin Doris Weßels fordert verpflichtende KI-Schulungen für Lehrende, eine ressortübergreifende KI-Strategie der Bundesregierung und warnt vor digitaler Spaltung zwischen Lehrenden und Lernenden sowie Europas wachsendem Rückstand gegenüber USA und China.
Tech-Unternehmen kaufen tonnenweise alte Bücher, um die KI damit zu füttern. Gespräch mit einem deutschen Antiquar, für den das ein gutes Geschäft ist – der aber durchaus Anlass zu Skepsis sieht.
Peter Maffay und Songwriterin Karo Schrader betonen, KI-generierte Musik könne menschliche Emotionen nicht ersetzen. Das Landgericht München I stärkte zudem das Urheberrecht, indem es einer Gema-Klage gegen den KI-Musikgenerator Suno weitgehend stattgab.
Das Landgericht München I hat dem KI-Musikgenerator Suno eine Urheberrechtsverletzung bescheinigt und damit Künstlern wie Peter Maffay Rückendeckung gegeben, der KI-Musik menschliche Emotionalität und Ausdruckskraft abspricht.
Das Landgericht München I hat einer Klage der Gema gegen den KI-Musikgenerator Suno weitgehend stattgegeben und damit das Urheberrecht deutscher Künstler gestärkt. Peter Maffay und Songwriterin Karo Schrader betonen, KI könne menschliche Emotionen in der Musik nicht ersetzen.
Der BVMI legt fest, dass KI-gestützte Musik nur dann in den Offiziellen Deutschen Charts gewertet wird, wenn sie im Wesentlichen menschlich geschaffen ist, KI-Einsatz offengelegt wird und alle genutzten KI-Dienste rechtmäßig lizenziert sind.
Sänger Max Mutzke berichtet, dass er KI-Demotapes in der Musikproduktion bereits als überlegen empfunden hat, produziert eigene Songs aber weiterhin ohne KI und erwartet eine wachsende Nachfrage nach echter Livemusik.
In China werden längst ganze Serien mit KI erstellt – und in der Filmbranche grassiert nicht Angst, sondern bereits Arbeitslosigkeit. Manch Schauspieler verkauft schon Gemüse.
Bei der Premiere des Bayreuther Jubiläums-„Rheingold" mit KI-generiertem Bühnenbild reagierte das Publikum mit lauten Buh-Rufen, während Dirigent Christian Thielemann sowie die Sänger Michael Volle und Klaus Florian Vogt Jubel erhielten.
Die Premiere des KI-gestalteten „Rheingold" bei den Bayreuther Festspielen löste laute Buh-Rufe aus, weil KI-Bilder ein fehlendes Regiekonzept nicht ersetzten. Dirigent Christian Thielemann sowie die Sänger Michael Volle und Klaus Florian Vogt wurden gefeiert.
Guillermo del Toro versichert, dass für die 3D-Kinofassung von „Pan's Labyrinth" zum 20. Jahrestag des Films keinerlei KI eingesetzt wurde, und bekräftigt seine grundsätzliche Ablehnung der Technologie im Filmbereich.
Eine Dokumentation untersucht, ob künstliche Intelligenz echte Kreativität besitzt und den Menschen als schöpferisches Wesen ersetzen kann – mit Beiträgen von Maler Roman Lipski, Philosophen, Mathematikern und Forschern aus Paris, Amsterdam und London.
Elon Musk kündigt an, mit seiner KI Grok Imagine noch 2025 eine „historisch akkurate" Odyssey-Adaption zu produzieren – als Reaktion auf Christopher Nolans Kassenschlager-Verfilmung, dessen Casting er zuvor scharf kritisiert hatte.
Die Bayreuther Festspiele waren schon immer brennend an der Zukunft des Theaters interessiert. Wie passt es da, dass im Jubiläumsjahr „Der Ring des Nibelungen“ von einer KI bebildert wird?
Anthropic muss 1,5 Milliarden Dollar an Autoren zahlen, weil es deren Bücher illegal heruntergeladen hat. Aber das KI-Unternehmen hat schon eine neue, ziemlich rabiate Methode gefunden, um sein Supergehirn zu füttern.
Künstler wie SZA, Doja Cat und Kenny Beats wehren sich öffentlich gegen den ungefragten Einsatz ihrer Musik zum Training von KI-Modellen, während Plattformen wie TIDAL erste Schutzmaßnahmen einführen und die Debatte um Urheberrecht und Marktteilhabe wächst.
Zum 150-jährigen Jubiläum präsentieren die Bayreuther Festspiele einen KI-gesteuerten „Ring des Nibelungen": Eine eigens trainierte KI bebildert alle vier Teile mit wechselnden Assoziationen und Bildwelten, kuratiert von Marcus Lobbes.
Das Landgericht München I entscheidet über eine Klage der Gema gegen das US-Unternehmen Suno, dessen KI-Werkzeuge laut Gema urheberrechtlich geschützte Musikstücke wie „Atemlos" und „Forever Young" zu ähnlich reproduzieren.
Bei der Jubiläumspremiere der Bayreuther Festspiele wurde das Bühnenbild des „Rheingold" erstmals vollständig von einer KI generiert, die mit Wagners Libretto, Musik und Aufführungsgeschichte trainiert wurde. Das Publikum reagierte mit gemischten Buhrufen und Applaus.