Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & Recht
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Die Bayreuther Festspiele haben die Absage eines Gedenkkonzerts für NS-verfolgte jüdische Musikerinnen und Musiker zurückgenommen: Das Konzert „Verstummte Stimmen" mit Festredner Michel Friedman findet nun doch am 26. Juli statt.
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Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Klage von ARD und ZDF, nachdem die Bundesländer die KEF-Empfehlung zur Erhöhung des Rundfunkbeitrags ignoriert haben. Dabei geht es nicht nur um die Beitragshöhe, sondern auch um die Zukunft des gesamten Beitragsfestsetzungsverfahrens.
Das bayerische Kabinett hat ein neues Hochschulordnungsrecht beschlossen, das antisemitisch straffällig gewordene Studierende sanktioniert – von der Rüge bis zur Exmatrikulation bei rechtskräftiger Verurteilung.
In den kommenden Jahren fließen viele Milliarden an Uni-Kliniken und Hochschulen. Störenden Studenten droht in Zukunft der Rauswurf.
Stephan Schmidt übernimmt zum 1. September 2026 die Geschäftsführung der Musikkultur Rheinsberg gGmbH und folgt auf Dirk H. Beenken. Schmidt bringt über zwanzig Jahre Erfahrung an Institutionen wie der Staatsoper Unter den Linden mit.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt erneut den Streit um den Rundfunkbeitrag, mit dem ARD, ZDF und Deutschlandfunk jährlich rund 8,5 Milliarden Euro einnehmen – für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk steht dabei grundsätzlich mehr auf dem Spiel als eine Detailfrage.
Die Bayreuther Aus- und dann wieder Einladung des Publizisten Michel Friedman ist ein deutsches Drama. Gezeigt wird in allen Facetten, auch den medialen: die neurotische Sehnsucht der Deutschen, von der eigenen Geschichte verschont zu werden.
Das Goethe-Institut feiert 75. Geburtstag – doch ausgelassen geht es dort gerade eher nicht zu: Der Spagat zwischen der deutschen Israel-Politik und der Haltung der weltweiten Kulturszene ist kaum noch zu schaffen.
Pianist Jascha Nemtsov kritisiert die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr für ihren Umgang mit dem Wagner-Erbe: Statt Aufklärung werde verdrängt und versteckt, was durch den Skandal um Michel Friedman bereits vor Festivalbeginn sichtbar wurde.
Der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern stellt sich hinter Theologieprofessor Ralf Frisch und kritisiert die Evangelische Hochschule Nürnberg, die sich von ihm distanziert hatte und damit den innerkirchlichen Diskurs beschneide.
Die Bayreuther Festspiele sagten eine Veranstaltung mit Michel Friedman zunächst ab und nahmen sie dann wieder ins Programm, was eine Debatte über blinde Flecken im gesellschaftlichen Bewusstsein auslöst.
Das ZDF kündigt nach Kritik an Sanktionsklauseln in Mitwirkendenverträgen eine Überprüfung der Regelung an, die auch US-Sanktionslisten einbezieht; Intendant Norbert Himmler betont, die journalistische Unabhängigkeit des Senders sei davon nicht betroffen.
Die EU hat den deutschen Journalisten Hüseyin Doğru wegen mutmaßlicher pro-russischer Informationsmanipulation sanktioniert, was sein Konto einfriert und Einreiseverbote verhängt – obwohl er in Berlin lebt und Meinungsfreiheit beansprucht.
Die Stadt Bayreuth kürzt das Begleitprogramm zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele aus finanziellen Gründen weiter zusammen.
Die Bayreuther Festspiele planten zu ihrem 150. Geburtstag eine Gedenkveranstaltung samt Rede von Michel Friedman.
Der Juni bietet in Bayern für die queere Community viele Gründe zur Freude.
Die Räte der oberbayerischen Kleinstadt haben ihm das Amt wieder entzogen.
Der kulturpolitische Wochenreport des Deutschen Kulturrates thematisiert den vielschichtigen Heimatbegriff zwischen Sehnsucht und politischem Missbrauch und bündelt weitere Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Erinnerungskultur, Sexismusprävention und Gameskultur.
Bayreuth streicht weitere Programmpunkte zum 150-jährigen Festspiel-Jubiläum: Drohnenshow, Street-Art-Ring und Lange Nacht der Kultur fallen weg, weil im Kulturreferat Fördergelder doppelt einkalkuliert wurden und eine Finanzierungslücke von rund 344.000 Euro entstanden ist.
Festspielleiterin Katharina Wagner hat sich bei Publizist Michel Friedman für die Absage seines Gedenkkonzert-Auftritts bei den Bayreuther Festspielen entschuldigt; Friedman nimmt die Entschuldigung an, Konzert und Ansprache finden wie geplant statt.
MDR Klassik stellt die DAB+-Verbreitung zum 12. Oktober ein; BR Klassik übernimmt die Frequenz, ergänzt um regionale Inhalte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Schritt ist Teil der ARD-Radioreform, die die Zahl der Hörfunkwellen bis 2027 auf 53 begrenzt.
Gutachter empfehlen, den städtischen Zuschuss für das Deutsche Theater München in der Schwanthalerstraße zu streichen, während zwei Stadträte die ohnehin geringe Förderung verteidigen.
Nach der Absage einer Gedenkveranstaltung mit Michel Friedman zu den Bayreuther Festspielen hat Festspielleiterin Katharina Wagner ihm angeboten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.