Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & Recht
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Trump wies das US-Justizministerium nach einem Oval-Office-Treffen mit Live-Nation-CEO Michael Rapino Ende Februar an, den Kartellrechtsstreit mit dem Konzern beizulegen – der folgende Deal gilt als politisch beeinflusst und ist breit umstritten.
Ein Dehnungsfugenbrand bei Dachdeckerarbeiten am WDR-Gebäude „Rechtschule" in Köln löste Feueralarm aus, erzwang die Evakuierung und unterbrach laufende Live-Sendungen; die „Aktuelle Stunde" wurde aus einem Ausweichstandort moderiert.
Journalist und Jurist Ronen Steinke diskutiert am 29. Oktober 2026 im Moritzsaal Augsburg die zunehmende strafrechtliche Verfolgung politischer Meinungsäußerungen und plädiert für mehr Meinungsfreiheit statt staatlicher Einschränkungen.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig warnt bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern vor Angriffen auf Kunst- und Pressefreiheit und verteidigt den NDR als wichtigen Kulturförderer gegen Forderungen nach Abschaffung der Rundfunkgebühren.
Die Ukraine hat die russische Zeichentrickserie „Mascha und der Bär" verboten, da die Regierung darin eine Gefahr für die nationale Sicherheit sieht und Werbeeinnahmen des YouTube-Kanals der russischen Armee zugutekommen sollen.
Peter Jungen, Chef des Wallraf-Stifterrats, warnt vor dem Sanierungsstau der Kölner Kulturbauten und fordert Oberbürgermeister Burmester zum Handeln auf, da ohne Strategie Schließungen von Philharmonie und Museum Ludwig drohen.
Die AfD in Sachsen-Anhalt will dem Land Stolz einflößen – mit weniger Bauhaus und mehr Pflege von Kriegerdenkmälern. Ausgedacht hat sich die Identitätsfolklore Hans-Thomas Tillschneider, ein in Rumänien geborener Islamwissenschaftler.
Correctiv behauptete, Guttenberg habe sich für eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen. Ein Gericht urteilt: Er habe „das genaue Gegenteil“ gesagt.
Rechts-außen-Politiker wie Hans-Thomas Tillschneider ätzen gegen den Geist des Bauhauses, nun will Kulturminister Weimer ihn mit einem Manifest verteidigen. Ehrenwert? Ja. Aber auch bisschen zum Verzweifeln.
Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt ruft Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit dem „Bauhaus-Manifest 2026" Kultureinrichtungen, Kirchen und Handwerk dazu auf, Kunstfreiheit und eine offene Gesellschaft gegen politische Einflussnahme zu verteidigen.
Der Deutsche Kulturrat betont in seinem Wochenreport die Rolle von Kultur für Nachhaltigkeit und Demokratie, kündigt seine Teilnahme an der Gamescom 2026 an und informiert über Initiativen wie „Demokratie sowieso!" und das Bauhaus-Manifest 2026.
Ein breites Bündnis aus Kultur, Kirchen und Handwerk hat unter Initiative von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ein „Bauhaus-Manifest" veröffentlicht, das Kunstfreiheit und demokratische Werte verteidigt und sich gegen kulturfeindlichen Nationalismus positioniert.
Das AfD-Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt 2026 propagiert das Christentum als kulturelle Grundlage, will die Staatsleistungen an evangelische und katholische Kirche umverteilen, den staatlichen Kirchensteuereinzug abschaffen und den Islam politisch zurückdrängen.
Den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur Berliner Fördermittel-Affäre gibt es in zwei Versionen: Die Regierungsparteien zeichnen weich, die Opposition sieht das Vertrauen in die Institutionen beschädigt.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat das „Bauhaus-Manifest 2026" initiiert, das ein breites Bündnis aus Kulturschaffenden, Kirchen und Verbänden für Kunstfreiheit und Demokratie unterzeichnet haben – als Reaktion auf die AfD, die das Bauhaus als „Irrweg der Moderne" bezeichnet.
Schauspielerin Sandra Hüller, Christian Friedel und weitere Kulturschaffende mobilisieren mit der Kampagne „Wahre Heimatliebe ist" gegen eine mögliche AfD-Alleinregierung bei der Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt.
Die christliche Metal-Band Demon Hunter verklagt Netflix wegen Markenverletzung durch den Animationsfilm „KPop Demon Hunters", da Verbraucher beide verwechseln – belegt durch E-Mails von Eltern, die versehentlich Konzerttickets für ihre Kinder kauften.
Der Deutsche Kulturrat nimmt am 27. August 2026 mit drei Panels am gamescom congress teil; Themen sind Games und Demokratie, KI als Innovationstreiber sowie politische Kampagnen mit Spielen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält erstmals die Eröffnungsrede der gamescom.
Die USA richten ihre Demokratieförderung unter der neuen Regierung inhaltlich neu aus und könnten künftig rechtskonservative Kräfte in Europa unterstützen – darunter Projekte wie das geplante Netzwerk „Freedom Alliance of the West" der deutschen Aktivistin Naomi Seibt.
Ellie Goulding verklagt ihr ehemaliges Managementunternehmen Tap Management, weil es sie zur Zusammenarbeit mit Live Nation gedrängt haben soll, ohne offenzulegen, dass Live Nation Tap seit 2019 vollständig besaß.
Der Bayreuther Stadtrat hat die Trennung von Kultur- und Wirtschaftsreferentin Eva Bär beschlossen. Oberbürgermeister Andreas Zippel übernimmt das Referat kommissarisch und arbeitet parallel an einer Reform der städtischen Verwaltungsstruktur.
Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Museums Moritzburg in Halle, warnt vor den Kulturplänen der AfD in Sachsen-Anhalt: Die Partei wolle Förderung an ein patriotisches Bekenntnis knüpfen und gefährde damit kritische Kunst und Provenienzforschung zu Raubkunst.
Jay Weinberg erklärt, dass er während seiner Zeit bei Slipknot rechtlich keine Möglichkeit hatte, mit anderen Musikern zusammenzuarbeiten, was einen Teil seines kreativen Ichs zerstörte. Seit seinem Abgang 2023 arbeitet er mit verschiedenen Bands und an eigenen Projekten.
Der Streit um das „Volksbad" am Rosa-Luxemburg-Platz löst eine Debatte über die Zukunft der Volksbühne aus. Autor Mathias Brodkorb argumentiert, Intendant Matthias Lilienthal sei nicht geeignet, das Theater zum politisch-übergreifenden Verständigungsraum zu machen.