Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & Recht
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Der Wochenrundbrief des Deutschen Kulturrates thematisiert den Begriff des Anthropozäns und die damit verbundene kulturpolitische Verantwortung für die Natur, ergänzt durch Hinweise auf ein Kultur-Statement aus Sachsen-Anhalt, eine Demokratie-Debatte am Bauhaus Dessau und ein FREO-Jubiläumspanel.
Der sechsteilige ARD-Podcast „Klang der Macht" von Axel Brüggemann und Jeanny Wasielewski beleuchtet, wie Putin Kultur als Machtinstrument nutzt – von seiner KGB-Zeit in Dresden 1989 über die Panama Papers bis zum Ukraine-Krieg, verbunden durch die Dresdner Semperoper.
Der Landesmusikrat Berlin warnt vor der geplanten Integration von COSMO in rbb radio3 und fordert den Erhalt eigenständiger Kulturprogramme sowie regionaler Musik- und Kulturberichterstattung im rbb.
Der Senat der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover hat Prof. Dr. Jörg Abbing mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt und schlägt ihn dem niedersächsischen Wissenschaftsminister zur Ernennung vor.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer akzeptiert einen Gerichtsbeschluss des Verwaltungsgerichts Berlin und legt keine Rechtsmittel ein: Er darf die Betreiberinnen des Buchladens „Zur schwankenden Weltkugel" nicht als „politische Extremisten" bezeichnen.
Der WDR-Rundfunkrat diskutiert die Einstellung des multikulturellen Senders Cosmo, der ab 2027 durch neue 1Live-Ableger ersetzt werden soll. Prominente, Politiker und Fans kritisieren dies als „Mogelpackung" und sehen den gesetzlichen Auftrag des WDR gefährdet.
Der Bayerische Rundfunk stellt am 16. Juni die Hörfunkprogramme BR24 live und BR Verkehr ein – früher als ursprünglich geplant, bedingt durch den Redaktionsumzug auf den neuen BR-Campus Freimann und den ARD-Reformstaatsvertrag zur Senderreduzierung.
Der WDR-Rundfunkrat hat mit knapper Mehrheit den Plänen für die "Junge Flotte" zugestimmt, womit der Sender Cosmo eingestellt wird. Offene Fragen zur künftigen Abdeckung interkultureller Themen und mehrsprachiger Angebote blieben dabei weitgehend unbeantwortet.
Zur Fußball-WM 2026 erlaubt eine Sonderverordnung des Bundeskabinetts Public Viewing nach 22 Uhr, während Konzerte im Freien weiterhin dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegen und ab 22 Uhr die Lautstärke reduzieren müssen.
Musiker Ben Folds warnt in einem offenen Brief, das National Symphony Orchestra könnte infolge von Trumps Umstrukturierung des Kennedy Center finanziell kollabieren, und ruft die Öffentlichkeit sowie den Kongress zu Unterstützung und politischem Handeln auf.
Die Wiener Festwochen haben US-Milliardär Peter Thiel nach internen Debatten von einer Podiumsdiskussion ausgeladen; Festivalleiter Milo Rau erklärt die Entscheidung im Gespräch.
Die Stadt Nürnberg regelt Rock im Park 2025 mit Lautstärke-Obergrenzen, einem Campingverbot auf öffentlichen Flächen rund um den Dutzendteich sowie einer Beschwerde-Hotline für Anwohner.
Ein US-Bundesrichter hat entschieden, dass der Vorstand des Kennedy Center gesetzeswidrig handelte, als er Trumps Namen an der Konzerthalle anbrachte, und ordnete die Entfernung aller entsprechenden Beschilderungen binnen zwei Wochen an.
Der Autor zieht eine Bilanz des Mai-Konzert- und Operngeschehens in Köln und Dortmund, darunter Uraufführungen von Vito Žuraj und Sarah Nemtsov sowie Aufführungen von Kurtág und George Benjamin – allesamt im Schatten des abgewickelten Kölner Acht-Brücken-Festivals.