Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Kulturpolitik & Recht
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Das Landgericht München I entscheidet über eine Klage der Gema gegen das US-Unternehmen Suno, dessen KI-Werkzeuge Musik generieren, die geschützten Originalen wie „Atemlos" oder „Forever Young" zu ähnlich sein soll.
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Die Stiftung Internationale Bachakademie Stuttgart sucht zum 1. November 2026 eine Leitung Marketing und Kommunikation in Vollzeit mit Erfahrung in klassischer Musik, Online-Marketing und Führung.
Seit Kurt Tucholsky den Satz „Soldaten sind Mörder" vor 95 Jahren veröffentlichte, beschäftigt er Gerichte. Den ersten Prozess verfolgte Tucholsky 1932 aus dem Exil.
Der langjährige „Libération"-Korrespondent Jean Quatremer verlässt die Zeitung und kritisiert in seinem Abschiedsbrief den wachsenden Antisemitismus und die Meinungsunfreiheit innerhalb der neuen Linken, die er als Verrat an republikanischen Grundwerten bezeichnet.
In München soll eine steinerne Prachtstraße klimaresilient begrünt werden. Ist das Öko-Futurismus, Majestätsbeleidigung oder Denkmal-Frevel? Die Antwort weist in die Zukunft aller Städte.
Schriftstellerin Şeyda Kurt beschreibt in ihrem Roman „Zeit der Monster" die gesellschaftliche Untergangsstimmung angesichts gestrichener Fördergelder für Demokratieprojekte und der Klimakatastrophe und fragt, wie man dieser Angst begegnen kann.
Kabarettist Dieter Hallervorden tritt im Sachsen-Anhalt-Wahlkampf für CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze auf, singt ein friedenskritisches Lied gegen Friedrich Merz und sorgt damit parteiintern für Kontroversen – Politikwissenschaftler Höhne hält die Aktion für riskant und wenig gewinnbringend.
Die Bundesregierung hat die Zahl rechtsextremistischer Musikveranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 auf 174 korrigiert und meldet zudem, dass der Verfassungsschutz seit 2024 verstärkten Einsatz von KI-generierter Musik in der rechtsextremen Szene beobachtet.
Rothenburg ob der Tauber sagt die Bayerische Landesausstellung 2028 zum Thema „Kinder im Mittelalter" ab, weil die Kosten auf über eine Million Euro gestiegen sind und die Stadt trotz erwarteter Besucherzahlen ein Defizit befürchtet.
Rothenburg ob der Tauber sagt die für 2028 geplante Bayerische Landesausstellung aus finanziellen Gründen ab, da der Stadt ein Defizit von rund 700.000 Euro gedroht hätte. Das Haus der Bayerischen Geschichte sucht nun einen neuen Ausrichter.
Rothenburg ob der Tauber hat die geplante bayerische Landesausstellung 2028 zum Thema Kindheit im Mittelalter abgesagt. Das Haus der Bayerischen Geschichte sucht nun einen Ersatzort und will nach der Sommerpause ein neues Projekt vorstellen.
Die Bayreuther Festspiele beginnen erst im Juli, aber ihr Jubiläumsjahr wird bereits vom Skandal rund um Michel Friedman überschattet.
Das Landgericht München hat entschieden, dass der KI-Musikanbieter Suno Melodien der Gema-Mitglieder nicht ohne Lizenz nutzen darf und zu Schadenersatz verurteilt.
Ein Kommentar argumentiert, dass Bund und Freistaat, die bei den Bayreuther Festspielen öffentliche Aufmerksamkeit suchen, im Gegenzug den städtischen Haushalt Bayreuths finanziell entlasten sollten.
Der WDR hat nach zehnstündigen Verhandlungen einen Tarifabschluss mit DJV, ver.di und Unisono erzielt: Gehälter steigen in drei Stufen um bis zu 5,73 Prozent bis 2028, Freie erhalten eine Einmalzahlung von 600 Euro.
Das Landgericht München hat dem KI-Musikgenerator Suno die ungenehmigte Nutzung urheberrechtlich geschützter Lieder untersagt und das Unternehmen auf Klage der Gema zu Unterlassung, Auskunft und Schadenersatz verurteilt.
Die Gema hat ihren Prozess gegen Suno gewonnen: Sie konnte nachweisen, dass die KI an geschützten Werken trainiert wurde. Eine interaktive Rekonstruktion der Beweisführung – mithilfe von Helene Fischer und „Daddy Cool“.
Die Besetzung der Intendanz am Theater Brandenburg an der Havel verzögert sich weiter, weil die Stadt zunächst Finanzierungszusagen des Landes abwartet. Zudem steht nach einem Wasserschaden eine Sanierung von rund 1,4 Millionen Euro bevor.
Das Landgericht München I hat der Klage der Gema gegen den KI-Musikdienst Suno in weiten Teilen stattgegeben: Suno darf geschützte Musikwerke nicht ohne Einwilligung vervielfältigen oder für das KI-Training nutzen.
Das Landgericht München I hat Suno untersagt, Gema-geschützte Musikwerke ohne Genehmigung für das KI-Training zu nutzen, und verurteilte das US-Unternehmen zu Unterlassung, Auskunft und Schadenersatz. Das Gericht sah eine urheberrechtlich relevante Speicherung der Werke als gegeben an.
Der ehemalige Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, bleibt nach seiner Ablösung öffentlich präsent und befeuert so einen Transparenzstreit um die Kosten und Gründe seiner Vertragsauflösung, der die laufende Festspielsaison überschattet.
Im jahrzehntelangen Rechtsstreit zwischen Kraftwerk und Musikproduzent Moses Pelham um ein zweisekündiges Sampling deutet der BGH an, dass eine Gesetzesänderung von 2021 zugunsten Pelhams wirken könnte; ein Urteil fällt erst im Herbst.
Bund und Land erhöhen ihre Zuschüsse für die Bayreuther Festspiele auf je über 5,2 Millionen Euro jährlich und festigen damit ihren Einfluss als größte Anteilseigner, während die Festspiele faktisch vom Familienbetrieb zum Staatstheater werden.