Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Literatur
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Warum verliert sich eine Frau heute noch so völlig in der Liebe? Die Niederländerin Emy Koopman schreibt einen unvergesslichen Roman über eine große Obsession: „Leichter Wahnsinn“.
„Literary Role Playing Game“ heißt der neue Trend auf dem Buchmarkt, Rollenspiele in Textform. Im Vorzeigetitel „Dungeon Crawler Carl“ schüttet Autor Matt Dinniman ebenso viel Dopamin wie Hoffnung aus.
Robert Gernhardt, Dichter, Satiriker und Zeichner, ist vor 20 Jahren gestorben. Er gilt als einer der populärsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren und hinterließ Gedichte, Romane, Essays sowie Zeichnungen.
Eine Serienfigur stürzt im Wien der 2020er Jahre ab und versucht, in ihre TV-Welt zurückzukehren, wobei sie in einer Teheraner Kultserie landet – die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen.
Die Influencerin Tinx hat mit „Hotter in the Hamptons" einen Roman über die Protagonistin Lola veröffentlicht, die nach einem Karriereeinbruch in den Hamptons ausgerechnet eine erotische Anziehung zu ihrer schärfsten Kritikerin entwickelt.
Ist es eine Reportage, ein Leitartikel, ein feministisches Manifest oder doch ein Roman? Mit Radka Denemarkovás „Schokoladenblut“ lässt man sich jedenfalls auf eine lebensverändernde Zeitreise ein.
Liz Moores Roman „Der andere Arthur“ ist aus den Ich-Perspektiven von zwei Arthurs erzählt. So ein Experiment kann leicht schiefgehen, aber Moore macht daraus eine zauberhafte, flirrende Erzählung.
Der britische Bestsellerautor Matt Haig ergründet in seinen Büchern, was das gute Leben ausmacht. Ein Gespräch über seine Depression, den Fluch von Social Media und über die Frage, warum er lieber nicht Auto fährt.
Das Landestheater Schwaben präsentiert am 5. Juli im Künstlerhaus-Garten in Dillingen eine Poesielesung mit internationalen Gartentexten, vorgetragen von Joël Dufey und Roberta Monção, musikalisch begleitet von E-Gitarrist Dominikus Ringeisen.
Der MDR-Podcast „Unter Büchern" mit Katrin Schumacher bietet wöchentlich Buchbesprechungen, Autoreninterviews und Neuigkeiten vom deutschen und internationalen Buchmarkt, zuletzt mit einem Livemitschnitt von den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
Der BR-Podcast „Buchgefühl" stellt wöchentlich Literaturklassiker und aktuelle Werke vor, aktuell Emily Brontës „Sturmhöhe" im Gespräch mit der niederländischen Autorin Anjet Daanje.
Ohne Literaturagenten entsteht heute praktisch kein Buch mehr. Öffentlich aber treten sie sehr bewusst nicht in Erscheinung. Jetzt ist eine Studie erschienen, die ihre Rolle erstmals genauer unter die Lupe nimmt.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bachmannpreises 2026 – darunter Lena Schätte, Magdalena Schrefel, Kinga Toth und Ozan Zakariya Keskinkilic – sprechen über ihre ausgezeichneten Texte zu Themen wie Brustkrebs, Migration und persönlichen Erfahrungen.
Lena Schätte bekommt in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Jubiläumswettbewerb zeigt, was heute auf dem Spiel steht, wenn man von Literatur reden will.
Roger Schawinski plädiert in seinem Buch „Hallo Boomer, so genießt du deine BONUS-JAHRE" dafür, das Älterwerden als aktive Lebensphase zu begreifen, und behandelt dabei tabuisierte Themen wie Demenz, Sex und assistierten Suizid.
Ist es sinnvoll, wenn Schriftsteller über Geld statt über Literatur sprechen? Beim Bachmann-Wettbewerb findet ein angekündigter Skandal zu diesem Thema nicht statt – man schaut lieber auf mögliche Gewinner.
Horror-Autor Paul Tremblay erklärt im Interview, dass sein neuer Roman „Dead But Dreaming of Electric Sheep" ein explizit anti-KI-Buch ist, das seine Erfahrungen aus einer Sammelklage gegen OpenAI verarbeitet und Fragen zu Bewusstsein, Kontrolle und menschlicher Natur aufwirft.
In Robbie Arnotts Roman „Dusk" jagen die mittellosen Zwillinge Iris und Floyd einen gefährlichen Puma durch das tasmanische Hochland, während ihre von Traumata geprägte Geschwisterbeziehung zunehmend in den Mittelpunkt rückt.
Monika Nebl startet nach ihren Wasserburg-Krimis eine neue Reihe mit der Privatdetektivin Hannah Krügers, die im ersten Band am Chiemsee in einen Mordfall verwickelt wird.
Der Menschenrechtsanwalt und Autor Philippe Sands erhält 2026 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für seinen Einsatz für Gerechtigkeit und Völkerrecht; die Auszeichnung wird traditionell zur Frankfurter Buchmesse verliehen.
Die 50. Tage der deutschsprachigen Literatur sind in Klagenfurt eröffnet worden; 14 Autorinnen und Autoren lesen vor einer Jury, die am Sonntag den mit 30.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis vergibt.
Mona Ameziane und Christine Westermann diskutieren im Literaturpodcast „Zwei Seiten" alle zwei Wochen Alltagsthemen wie Langeweile, Hingabe oder Kraft und empfehlen dabei passende Bücher.
Helga Schubert, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin von 2020, hielt zum 50. Jubiläum des Lesewettbewerbs in Klagenfurt die Eröffnungsrede und spricht im Interview über den renommierten Wettbewerb.
Zum 70. Todestag Bertolt Brechts liest der Theaterregisseur und Brecht-Kenner Stefan Schön am 14. August 2026 im Brechthaus Augsburg Lyrik aus allen Lebensphasen des Dichters.