Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Literatur
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Dinçer Güçyeter, der 2023 für „Unser Deutschlandmärchen" den Leipziger Buchpreis erhielt, erzählt darin von der Einwanderungsgeschichte seiner Mutter und dem Ankommen in Deutschland.
Die Juni-Ausgabe von Literaturen stellt vier Bücher vor, die sich mit Macht, Geschichte und Angst befassen: darunter Werke zur Amerikanischen Revolution, zur deutschen Atombombe, zu Kapitalismuskritik und ein irischer Krimi.
Rina Schmeller spricht über ihren autofiktionalen Roman, in dem eine Frau sich in einen alkoholabhängigen Mann verliebt und selbst in seine Sucht verstrickt wird.
Eine neue Biografie porträtiert Émilie du Châtelet als Mathematikerin und Naturphilosophin des 18. Jahrhunderts, die ein emanzipiertes, intellektuelles Leben führte und unter anderem Newtons Werke ins Französische übersetzte.
Laut einer Auswertung für die Zeit stammen 80 Prozent aller Debütromane großer deutscher Verlage von Frauen; gleichzeitig beobachtet die SZ, dass junge Schriftstellerinnen auffallend häufig weibliche Gewalt gegen Männer als Racheakt thematisieren.
Die Bücherschau des Tages bündelt Buchkritiken vom 11. Juni 2026: Die SZ lobt Clara Leinemanns Roman „Gelbe Monster" über eine aggressive junge Frau, der Deutschlandfunk hebt Nathan Devers' Essay über seine Abkehr vom orthodoxen Judentum hervor.
Junge Frauen der Gen Z entdecken Lesen als neuen Lebensstil und treiben über aufwendig gestaltete New-Adult-Bücher und Buchbloggerinnen einen Aufschwung im Buchmarkt an.
Erzählerin Sandra Parada lädt Kinder ab 4 Jahren am 4. Juli 2026 im Augsburger Märchenzelt zu skandinavischen Wichtelgeschichten ein, mit Stockbrotbacken am Ende.
Zum 100. Geburtstag von Allen Ginsberg würdigt der Text den schwulen, jüdisch-buddhistischen Dichter als prägenden Vertreter der Beat-Bewegung, der mit Werken wie „Howl" Zensur, Krieg und Ausgrenzung bekämpfte und Literatur, Musik und Aktivismus dauerhaft verband.
Der monatliche Bücherbrief stellt herausragende Neuerscheinungen vor, darunter Romane wie Heike Geißlers „Michaela Kohlhaas" und Sachbücher über Fukuyama, Orbán sowie die East India Company.
Die Bücherschau des Tages bündelt Kritiken zu mehreren Neuerscheinungen, darunter Peggy Mädlers DDR-Roman, Antonio Scuratis Mussolini-Abschlussband und Oliver Bottinis Cum-Ex-Krimi, den Dlf Kultur als wichtigsten Krimi des Jahres bezeichnet.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann stellt der NDR vom 1. bis 22. Juni 2026 wöchentlich Erzählungen aus ihrem Werk als Audio bereit, darunter „Die Fähre", „Ein Geschäft mit Träumen" und „Der Schweißer".
Christoph Peters schildert in seinem autofiktionalen Roman „Entzug" den Weg eines alkoholabhängigen Autors in die Sucht und den Kampf dagegen.
Der Perlentaucher stellt seine Taschenbücherempfehlungen für Mai 2026 vor, darunter Romane von David Wagner, Eric Chacour, Monika Zeiner und Samantha Harvey sowie Reportagen von Gabriele Tergit.
Stephen Kings Vampir-Roman „Salem's Lot" (1975) gilt als einer seiner furchterregendsten Werke und setzt das Sujet durch eine dezidiert amerikanische Perspektive neu: Kleinstadtbewohner kapitulieren passiv vor dem Vampirschrecken, ähnlich wie vor politischer Korruption.
Redakteurin Celine Edinger empfiehlt fünf Sommerbücher 2026, darunter Klimadystopien, einen Coming-of-Age-Roman, einen Alpenroman, einen Fantasy-Klassiker und einen Gesellschaftsroman über Privilegien und soziale Ungleichheit.
Das Kinderbuch „Gute-Quatsch-Nacht" von Jussi Jubitsch versammelt tierische Zungenbrecher zum Vorlesen vor dem Schlafengehen und soll Kinder und Erwachsene zum gemeinsamen Lachen bringen.
Das Bilderbuch „Mit dem Sturm" von Brian Floca und Sydney Smith begleitet zwei Geschwister, die bei aufziehendem Sturm zum Meer laufen und gemeinsam die Kraft der Natur erleben.
Die Graphic Novel „Eine kurze Geschichte des Fußballs" schildert die Entwicklung des Sports von antiken und mittelalterlichen Vorläufern über Legenden wie Diego Maradona bis zur modernen Kommerzialisierung.
Marjane Satrapi, iranisch-französische Autorin und Regisseurin, bekannt für die Graphicnovel und den Animationsfilm „Persepolis", ist im Alter von 56 Jahren gestorben – laut ihrer Familie aus Kummer über den Tod ihres Ehemanns Mattias Ripa.
Autor und Schauspieler Achim Amme liest am 19. Juni 2026 im Senftenberger Schloss Märchenparodien für Erwachsene, darunter unbekannte Grimm-Texte und Werke jüngerer Autoren.
Harald Stutte liest am 19. Mai 2026 im Spreewaldmuseum Lübbenau aus seinem Buch über eine Jugend in der DDR der 80er Jahre, in dem Harry und seine Freunde gegen staatliche Gängelung kämpfen und eine Flucht im Stasi-Knast endet.
Harald Stutte liest am 19. Juni 2026 ab 19 Uhr im Spreewaldmuseum Lübbenau aus seinem Buch „Wir wünschten uns Flügel" über eine Jugend in der DDR der 80er Jahre, geprägt von Repression, Fluchtversuch und Stasi-Haft.
Die ARD-Reportage „ttt reportage: Spicy Stories" beleuchtet den Boom der New-Adult- und Dark-Romance-Literatur, deren Umsatz zuletzt um 200 Prozent wuchs und die besonders bei jungen Leserinnen über BookTok populär ist.