Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Recht & rechtliche Rahmenbedingungen
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Nordrhein-Westfalen übernimmt ab 1. Juli 2025 per Pauschalvertrag mit der Gema die Musikgebühren für rund 33.500 gemeinnützige Vereine und Organisationen bei bis zu vier Veranstaltungen jährlich – das Land stellt dafür drei Millionen Euro bereit.
Der WDR hat sich in Tarifverhandlungen mit der Mediengewerkschaft VRFF auf Gehaltserhöhungen von bis zu 5,73 Prozent geeinigt, während die Gespräche mit DJV, ver.di und Unisono scheiterten. Die drei größeren Gewerkschaften werfen der VRFF einen „Tabubruch" vor.
Ein Richter hat die Millionenklage des Kennedy Centers gegen Jazzmusiker Chuck Redd abgewiesen, der sein Weihnachtskonzert nach Trumps Umstrukturierung des Hauses abgesagt hatte. Washingtons Anti-SLAPP-Gesetze schützten ihn vor politischer Vergeltung.
Über 100 Kunstschaffende der Biennale Venedig drohen mit rechtlichen Schritten, weil die Veranstalter sie trotz Austrittsankündigung nicht von der Nominiertenliste für den Besucherpreis entfernt haben – ein Streit, der aus dem Jury-Rücktritt wegen der Israel- und Russland-Teilnahme resultiert.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer akzeptiert einen Gerichtsbeschluss des Verwaltungsgerichts Berlin und legt keine Rechtsmittel ein: Er darf die Betreiberinnen des Buchladens „Zur schwankenden Weltkugel" nicht als „politische Extremisten" bezeichnen.
Zur Fußball-WM 2026 erlaubt eine Sonderverordnung des Bundeskabinetts Public Viewing nach 22 Uhr, während Konzerte im Freien weiterhin dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegen und ab 22 Uhr die Lautstärke reduzieren müssen.