Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Das Münchner Auktionshaus Karl & Faber versteigert am 11. Juni Joan Mirós Gemälde „Peinture" (1936) aus einer Privatsammlung in Monaco mit einem Schätzwert von 2,0 bis 2,5 Millionen Euro.
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Das Cineplex Freyung zeigt im Juni unter anderem die Neuverfilmung „Masters of the Universe" mit Nicholas Galitzine sowie weitere Starts wie „Disclosure Day", „Star Wars: The Mandalorian and Grogu", „Ein Münchner im Himmel" und „Der Teufel trägt Prada 2".
Rolling Stone stuft Spielbergs „Unheimliche Begegnung der Dritten Art" (1977) als überschätzt ein: Der Film belohne die blinde, egozentrische Sucht seiner Hauptfigur unkritisch und liefere im entscheidenden Schlussakt kein einlösendes Erlebnis.
Die in Amberg lebende japanische Künstlerin Erika Wakayama wurde als Künstlerin der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet und verbindet in großformatigen Buntstiftzeichnungen sowie Objektinstallationen japanische Spiritualität mit zeitgenössischer Bildsprache.
Nach einem ausverkauften Konzert von Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys in der WWK Arena plant FC-Augsburg-Chef Michael Ströll, die Stadion-Arena künftig regelmäßiger als Konzertlocation zu nutzen.
Hollywood inszenierte Marilyn Monroe als naive Verführerin, doch sie war zugleich charismatisch, perfektionistisch und talentiert. Als Pionierin des Feminismus und Opferfigur stilisiert, lässt ihr früher Tod bis heute Raum für Deutungen.
Der niederländische Künstler Martijn Smits eröffnete im Flößermuseum Unterrodach eine Ausstellung, die das fränkische Flößerhandwerk künstlerisch aufgreift – darunter die Skulptur „Willi" aus Millionen Jahre altem Holz und einem 400 Jahre alten Schiefermännchen.
Die Coburger Coverband „Foo Fightclub" darf beim Fanfest in München als Vorband der Foo Fighters auftreten – eine Einladung, die die fünf Musiker nach einem Konzert überraschend erhielten.
Die 38. Coburger Designtage sind unter dem Motto „Design kann Transformation" eröffnet worden und finden in einem Rohbau in der Heiligkreuzstraße 26 statt.
Vertical-Drama-Apps wie ReelShort und DramaBox dominieren mit klischeebeladenen Kurzserien nach chinesischen Erzählmustern den Markt, während westliche Anbieter wie aTwist und Issa Raes „Screen Time" das Format in eine anspruchsvollere Richtung entwickeln wollen.
Doris Uhlich zeigt mit „GAP" eine Tanzperformance über Obdachlosigkeit mit Betroffenen aus Wien, während Irina Pauls in „Sieben Brücken" verlorene Volkstanztraditionen der Braunkohleregion im Leipziger Süden rekonstruiert und aktualisiert.
Die kolumbianischen Künstlerinnen Estefanía Álvarez Ramírez und Luisa Fernanda Alfonso dekonstruieren in „Quinceañeras" beim PACT Zollverein das lateinamerikanische Übergangsritual zum 15. Geburtstag und erkunden dabei Weiblichkeit, Migration sowie das Verhältnis zwischen lateinamerikanischer und europäischer Kultur.
Das Tanzstück „Psycho" von Diego Tortelli und Miria Wurm feiert im Münchner Theater HochX Uraufführung: Tänzer Hélias Tur-Dorvault ergründet darin das Phänomen Atem als körperlich-autonomen Vorgang in einem ausdrucksstarken Solo.
Beim 22. Körber Studio Junge Regie am Hamburger Thalia Theater gewann Elisa Künasts Inszenierung über ostdeutsche Identität den Jurypreis; das Festival zeigte einen Nachwuchs, der formal sicher agiert, thematisch jedoch stark in der Vergangenheit verhaftet bleibt.
Fab Morvan von Milli Vanilli zieht seine Teilnahme am umstrittenen Freedom-250-Konzert zurück, weil das als überparteilich angekündigte Event seiner Aussage nach politisch wurde und sich zum „Zirkus" entwickelt habe.
Der Rolling Stone stellt fünf Songs von George Michael vor, die sich mit dem Thema Tod befassen, darunter Stücke über den Selbstmord seines Onkels, den Tod von Kindern und den Verlust geliebter Menschen.
Der israelische Künstler Belu-Simion Fainaru berichtet von Ausgrenzung und Boykott auf der Venedig Biennale, obwohl er selbst regierungskritisch ist; seine Berliner Galerie Plan B strich ihn daraufhin von ihrer Künstlerliste.
Black-Crowes-Frontmann Chris Robinson wies beim Konzert in Tampa, Florida, „U.S.A."-Chants aus dem Publikum zurück und erklärte, er wisse nicht, worauf die Fans stolz sein könnten – was Buhrufe, aber auch Jubel auslöste.
Rock im Park und Rock am Ring kooperieren mit dem DFB und bringen ein exklusives WM-Shirt heraus, das Festival- und Fußballkultur verbindet – die Festivals finden wenige Tage vor dem WM-Auftakt statt.
Haindling-Mastermind Hans Jürgen Buchner sagt alle fünf Sommerkonzerte 2026 aus gesundheitlichen Gründen ab; Tickets können für den Ersatzauftritt von Gerhard Polt und den Well-Brüdern am 14. Juli beim Tollwood Sommerfestival umgetauscht werden.
Nach 15 Jahren Pause feierten die Gunther-Festspiele in Rinchnach ihre Premiere mit 63 Schauspielerinnen und Schauspielern. Das Stück unter Regie von Julian Niedermeier thematisiert das Leben des Ortsgründers Gunther um das Jahr 1000 und stellt die Frage nach Schuld und Vergebung.
Die Indie-Horrorfilme "Backrooms" (81,4 Mio. Dollar) und "Obsession" (27,4 Mio. Dollar) übertrafen an den nordamerikanischen Kinokassen den Blockbuster "Star Wars: The Mandalorian and Grogu", obwohl ihre Produktionskosten einen Bruchteil der Hollywood-Budgets betrugen.
Der animierte „Masters of the Universe"-Film von Regisseur Travis Knight funktioniert laut Analyse durch liebevollen Meta-Humor und bewusste Selbstdemontage des Franchise, statt auf bloße Coolness zu setzen.