Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Das Finale der Hbo-Serie „Euphoria" spaltet Fans: Hauptfigur Rue (Zendaya) stirbt an einer Überdosis, was viele emotional traf, während andere das Ende wegen offener Handlungsfäden und Showrunner Sam Levinson als enttäuschend kritisieren.
Taylor Swift hat den Song „I Knew It, I Knew You" für „Toy Story 5" geschrieben und produziert, gemeinsam mit Jack Antonoff und inspiriert von der Figur Jessie. Der Track erscheint am 5. Juni in drei Versionen.
Die HBO-Serie „Euphoria" endete nach Staffel drei mit dem Tod der Hauptfigur Rue, ohne dass Creator Sam Levinson und HBO dies vorab ankündigten – das Finale hinterlässt zahlreiche offene Handlungsstränge und unbeantwortete Fragen zu zentralen Figuren.
Alexa Demie beschreibt in einem Interview, wie eng sie mit ihrer „Euphoria"-Rolle Maddy Perez verschmolz und sich nach der zweiten Staffel komplett von Hollywood zurückzog, um sich neu zu finden.
Jay-Z rappt beim Roots Picnic Festival einen vierminütigen A-cappella-Freestyle gegen Drake, Kanye West und Nicki Minaj und greift dabei Drakes Charterfolge, Kanyes Aussagen über Beyoncés Kinder sowie Nicki Minajs Nähe zu Donald Trump an.
Der Kolumnist Atif Mohammed Nour Hussein fragt angesichts einer politisch aufgeladenen Theatersaison, ob das zeitgenössische Theater zur erweiterten Tagesschau verkommt, und zieht Parallelen zu einer Theaterkritik Dieter Hildebrandts von 1968.
Viola Funk und Dinah Rothenberg, früher bei ACB Stories tätig, gründen die Produktionsfirma Slowly Media und wollen dokumentarische Audio- und Filmformate mit investigativem und traumasensiblem Ansatz produzieren. Eine erste englischsprachige Podcast-Reportage ist bereits beim US-Investigativpodcast „Reveal" erschienen.
Der WDR-Dokumentarfilm von Ingo Schmoll blickt zum 35. Jubiläum auf die Geschichte von Fury In The Slaughterhouse zurück, einer der erfolgreichsten englischsprachigen Rockbands Deutschlands, von ihren Neunziger-Hits bis zur Auflösung 2008 und dem Comeback 2017.
Der Berliner Musikproduzent Lennard Oestmann alias Jumpa hat sich seit dem Alter von 14 Jahren autodidaktisch zum gefragten Hitproduzenten entwickelt und arbeitet heute mit Künstlern wie Apache 207, Sido und Capital Bra zusammen.
Der fünfteilige ARD-Podcast „So Long, Cohen" von Diviam Hoffmann und Denise Fernholz beleuchtet Leben und Werk von Leonard Cohen, von seinen Anfängen auf Hydra über Hits wie „Hallelujah" bis zu seinem späten Comeback nach einem Millionenbetrug.
ZDF und ARD Kultur veranstalten zum Auftakt der Leipziger Buchmesse einen 18-stündigen Lesemarathon, bei dem rund 70 Persönlichkeiten Juli Zehs Roman „Unterleuten" vollständig vorlesen – live in der Schaubühne Lindenfels und per Livestream verfolgbar.
Die 45-minütige Dokumentation „Living In A Marteria World" von Regisseur Ingo Schmoll porträtiert den deutschen Rapper Marteria alias Marten Laciny, der nach einem lebensbedrohlichen Nierenversagen seinen Lebensstil änderte und zu einer der bedeutendsten Figuren im deutschen Hip-Hop wurde.
Die Tanzshow MY MOVE kürt in Vol. 5 in einem Hip-Hop-Freestyle-Battle den besten Tänzer, mit Judges wie Karen Schweiger, Eugene Boateng und Hanna Vien sowie Rapper Eko Fresh als Jurymitglied im Finale.
Philip Meinhold erzählt im RBB-Podcast die Geschichte seines Jugendfreundes Floh Roth, der im West-Berlin der 80er-Jahre kurz vor dem Musikdurchbruch stand, bevor eine unerkannte psychische Erkrankung seinen Niedergang einleitete.
Eine SWR-Dokumentation begleitet die Entstehung des Musicals „Die Eiskönigin" in Stuttgart – von den ersten Proben bis zur Premiere – und beleuchtet technische Herausforderungen, Teamarbeit sowie den Druck hinter einer Großproduktion.
Eric Gauthier bereist in der neunteiligen SWR-Doku-Serie internationale Tanzmetropolen wie Tel Aviv, London, Havanna und São Paulo und stellt dort führende Tanzkompanien sowie prägende Choreografen der weltweiten Tanzszene vor.
Marc-Uwe Kling betreibt den Podcast „Schreiben & Schreddern", in dem er mit Autorinnen, Autoren und Kreativen wie Christian Stöcker, Till Reiners und Karoline Herfurth über den kreativen Schreibprozess spricht.
Der Dokumentarfilm „Wim Wenders: Desperado" von Eric Friedler und Campino porträtiert den Regisseur Wim Wenders, der am 14. August 2025 seinen 80. Geburtstag feiert, als Künstler und Mensch mit Einblicken in sein filmisches Werk.
Der SWR4-Podcast „Selten aber super" präsentiert wöchentlich musikalische Raritäten und Künstlerporträts, aktuell zum 90. Geburtstag von Bobby Darin, dessen Ehrgeiz und kurzes Leben im Mittelpunkt stehen.
Vertikal gefilmte Kurzserien mit Episoden von ein bis zwei Minuten, ursprünglich aus China, erobern über Apps wie ReelShort und DramaBox auch westliche Märkte – mit wachsendem Interesse von US-Playern wie Disney, Fox und Hollywood-Prominenten.
Das ZDF veröffentlicht am 14. Juni die vierteilige Dokuserie „In Vertigo – OG Keemo und Funkvater Frank", in der der Rapper eineinhalb Jahre bei der Arbeit an einem neuen Konzeptalbum begleitet wird.
Das Staatsballett Berlin feiert mit dem Double-Bill „Fearful Symmetries" einen Premierenerfolg: Balanchines „Symphony in C" wird technisch präzise von 50 Tänzer*innen umgesetzt, ergänzt durch Christian Spucks Uraufführung zu John Adams' gleichnamiger Komposition.
Ida Nielsen, ehemalige Bassistin von Princes New Power Generation und 3RDEYEGIRL, tritt am 24. Juli beim Zig Zag Jazz Festival im Berliner Gasometer auf und würdigt dabei das musikalische Werk ihres Mentors.
Trotz Mitgliederschwund und Reformdebatten feiert die katholische Kirche Fronleichnam am 19. Juni mit prachtvollen Prozessionen in ganz Bayern, darunter traditionelle Umzüge in München und Bamberg sowie ein ökumenisches Fest in Nürnberg, wo St. Sebald die Katholiken empfängt.