Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Alex Warren kündigt mitten auf Welttournee sein zweites Album „Wildchild" (Release: 28. August) an und veröffentlicht dazu die Single „Passenger", die das Spannungsfeld zwischen Tourneeleben und persönlichen Beziehungen thematisiert.
Helene Fischer erreicht mit der Single "Heute Nacht", dem offiziellen WM-Song von MagentaTV, erstmals als Soloact Platz eins der Offiziellen Deutschen Single-Charts und erzielt die umsatzstärkste Releasewoche seit über zwei Jahren.
Eine Komödie im Bayerischen Hof behandelt Themen wie Gendersternchen, Wokeness und Work-Life-Balance und spaltet dabei das Publikum in klar erkennbare Lager.
Die österreichische Indie-Band Bilderbuch kündigt ihr neues Album „∞+1" für den 18. September an und positioniert sich mit Singles wie „Push Reality" und „irgendwo" bewusst gegen Streaming-Algorithmen.
Taylor Momsen erklärt im Interview, dass ihr Ausstieg aus „Gossip Girl" für die Musik die beste Entscheidung ihres Lebens war, schwärmt vom deutschen Festivalpublikum und kündigt das neue The-Pretty-Reckless-Album „Dear God" für den 26. Juni an.
Vier Kunstschaffende aus der Schweiz – Sofía Durrieu, Pawel Ferus, Thomas Hauri und Anastasia Müller – erkunden in einer Gruppenausstellung im Palazzo Liestal das Thema „Körpersprache" mit Werken aus Malerei, Skulptur und Video.
Niall Horan spricht über sein neues Album „Dinner Party", das am 5. Juni erscheint, und erklärt, wie eine veränderte Arbeitsweise sowie das Älterwerden ihn verletzlicher und seinen Fans gegenüber individuell aufmerksamer gemacht haben.
Alice Cooper erklärt, dass Schock-Rock kaum noch existiert, weil das Publikum durch Medienreizüberflutung abgestumpft ist und Provokationen kommerzialisiert wurden. Künstler wie Billie Eilish ersetzen oberflächliche Schockeffekte durch tiefgründige, persönliche Inhalte.
Das Musikfestival Rock im Park ist in Nürnberg mit rund 70 Bands und erwarteten 80.000 Besuchern gestartet. Trotz wechselhaftem Wetter zeigen sich die Fans gut gelaunt; Highlights sind Auftritte von Iron Maiden, Linkin Park und Electric Callboy.
Madonna präsentierte am 4. Juni am Times Square zum Auftakt des Pride Month Songs aus ihrem neuen Album „Confessions II", darunter die Singles „Love Sensation" und „Bring Your Love" mit Sabrina Carpenter, produziert von Stuart Price.
Ilker Çatak erhält für „Gelbe Briefe" den nationalen Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke; weitere Preise gehen an Cherien Dabis, Edgar Reitz (Ehrenpreis) und Daniela Magnani Hüller. Die Verleihung findet am 23. Juni im Münchner Cuvilliés-Theater statt.
Im Sommer 2026 kollidieren zahlreiche Konzerte und Festivals – darunter Auftritte von Helene Fischer, Guns N' Roses, The Cure und BTS – zeitlich mit WM-Spielen der deutschen Nationalmannschaft, da beide Veranstaltungsformate dieselben Abendslots zwischen 19 und 22:30 Uhr belegen.
Linkin Park eröffnen zum Rock-am-Ring-Auftritt am 5. Juni ein eigenes Museum in der Mercedes-AMG Lounge, das Bandrelikte wie Gitarren, Mikrofone und Mike Shinodas ersten Keyboard Controller zeigt. Zugang erhalten ausgeloste Mitglieder des Fanclubs „Linkin Park Underground".
Am 11. Juli 2026 konkurrieren in Berlin gleich vier Großkonzerte gleichzeitig: The Cure in der Wuhlheide, Pet Shop Boys in der Waldbühne, Die Toten Hosen im Olympiastadion und ein Hip-Hop-Festival in Spandau – möglicherweise parallel zu einem deutschen WM-Viertelfinale.
Ein Rolling-Stone-Porträt beleuchtet Barbra Streisands einzigartige Singstimme und ihre über sechs Jahrzehnte währende Karriere als Sängerin, Schauspielerin und Produzentin.
Der erste Tag des Primavera Sound Festivals in Barcelona endete im Chaos: Schlechtes Wetter führte zu wetterbedingten Unterbrechungen, Auftritte von Doja Cat und Massive Attack wurden abgesagt, während das Festival kaum kommunizierte und Tausende Besucher das Gelände verließen.
Robbie Williams gibt am 5. und 6. Juni zwei Konzerte in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf; für den zweiten Abend sind Restkarten ab 119 Euro verfügbar. Support-Act ist Samu Haber.
Quentin Tarantino kritisiert das Gegenwartskino pauschal als geschmacklos und erklärt in einem Essay für „Sight & Sound", er lese lieber Bücher, als aktuelle Filme zu schauen – Ausnahmen macht er für Spielbergs „West Side Story" und Joe Carnahans „The Rip".
Death Cab for Cutie veröffentlichen am 5. Juni ihr elftes Album „I Built You a Tower" beim Indie-Label ANTI- Records – inspiriert von Sänger Ben Gibbards Scheidung, Jubiläumstourneen und der bewussten Rückkehr zur emotionalen Offenheit früher Werke.
Das Bachfest Leipzig (11.–21. Juni) steuert laut Intendant Michael Maul auf einen Besucherrekord von bis zu 100.000 Gästen zu; 42 Prozent der Tickets gingen in über 50 Länder, rund 200 Konzerte stehen unter dem Motto „Im Dialog".
Boards of Canada veröffentlichen mit „Inferno" ihr erstes Studioalbum seit 13 Jahren und knüpfen nahtlos an ihren charakteristischen Sound aus trägen Breakbeats, verbogenen Synthesizern und schwebender Atmosphäre an.
Die Händel-Festspiele in Halle finden vom 5. bis 14. Juni unter dem Motto „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher" statt. Erstmals verantwortet Intendant Florian Amort das Programm mit 80 Veranstaltungen, darunter die Neuproduktion von „Rinaldo" und neue Formate wie Partys und Filmvorstellungen.
Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter" feiert als Musical im Fuldaer Schlosstheater Uraufführung, produziert von Spotlight Musicals mit Sascha Kurth als Hauke Haien und Pamina Lenn als Elke Volkerts.
Marjane Satrapi, iranisch-französische Autorin und Regisseurin, bekannt für die Graphicnovel und den Animationsfilm „Persepolis", ist im Alter von 56 Jahren gestorben – laut ihrer Familie aus Kummer über den Tod ihres Ehemanns Mattias Ripa.