Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
2301 Artikel gefunden · Seite 90 von 96
Violet Grohl, Tochter von Foo-Fighters-Gründer Dave Grohl, veröffentlicht ihr Debütalbum „Be Sweet to Me" und spielt im August 2025 zwei Konzerte in Deutschland – am 19. August in Berlin und am 20. August in Köln.
Die 20. Ausgabe der Sony World Photography Awards ist ab 1. Juni 2026 kostenlos für Einreichungen geöffnet, mit neuen Wettbewerbskategorien „Series" und „Single Image" statt der bisherigen Rubriken „Professional" und „Open".
Marco Ferreris italienische Farce „Carne" (1991) über einen Barpianisten, der in sexuellen Wahn verfällt, nutzt Queens „Innuendo" als musikalischen Kommentar – und gilt damit als ungewöhnlichster Film, in dem je ein Queen-Song zu hören war.
Linkin Park spielen ihr zweites Konzert im Hamburger Volksparkstadion, wobei Besucher im Innenraum mit hoher Regenwahrscheinlichkeit rechnen müssen. Resttickets sind über Ticketmaster erhältlich, die Anfahrt wird per S-Bahn empfohlen.
Grafikdesigner Florian Huber aus Kranzberg gewinnt den Wettbewerb für das offizielle Oktoberfestplakat 2026. Vorwürfe, er habe KI-Bildgeneratoren eingesetzt, wies die Stadt München nach einer Prüfung zurück.
Kilian Armando Friedrichs Debütfilm „Ich verstehe Ihren Unmut" zeigt als rohes Sozialdrama die Ausbeutung und den moralischen Verfall im Niedriglohnsektor.
Sarah Engels spricht im Interview über Deutschlands letzten Platz beim ESC in Wien, den Chart-Erfolg von „Fire" trotz null Publikumspunkten sowie eine Feminismus-Kontroverse, in der sie einräumt, den Begriff zunächst falsch verstanden zu haben.
Curtis Mayfields Solodebüt „Curtis" verband als Pionier des Autoren-Soul gesellschaftskritische Botschaften mit eindringlicher Intimität und beeinflusste mit seiner sanften, aber kraftvollen Stimme die Bürgerrechtsbewegung sowie spätere Künstler wie Chuck D von Public Enemy.
Der isländische Künstler Ragnar Kjartansson, bekannt für Videoinstallationen wie „The Visitors", arbeitet in einem bescheidenen Studio am alten Hafen von Reykjavík und zeigt ab Mai eine Ausstellung in der Kunsthalle Recklinghausen.
JRs aufblasbare Höhleninstallation „La Caverne du Pont Neuf" an der Pariser Pont Neuf wurde kurz vor der geplanten Eröffnung am 6. Juni beschädigt; die Öffnung verschiebt sich auf einen unbestimmten Zeitpunkt.
Die Dokumentation „Frampton" von Regisseur Rob Arthur erzählt Peter Framptons Karriere vom Rekorderfolg mit „Frampton Comes Alive!" 1976 bis zum Absturz und Comeback und feiert am 4. Juni beim Tribeca Festival Premiere.
Die HBO-Serie „Euphoria" endet in Staffel drei mit dem Drogentod der Hauptfigur Rue Bennett, einem Finale, das Fans enttäuscht, aber dem chaotischen Erbe der Serie entspricht.
R&B-Sänger Peabo Bryson, bekannt für die Grammy-prämierten Disney-Duette „Beauty and the Beast" mit Céline Dion und „A Whole New World" mit Regina Belle, ist im Alter von 75 Jahren nach einem Schlaganfall gestorben.
Michael Stipe und Andrew Watt haben den gemeinsamen Song „I Played the Fool" veröffentlicht, der als Titelthema der HBO-Comedy-Serie „Rooster" mit Steve Carell dient und Stipes erste Musikveröffentlichung seit drei Jahren ist.
Der 63. Bundeswettbewerb Jugend musiziert endete am 31. Mai in Regensburg; erstmals fungierten München und Regensburg gemeinsam als Gastgeber. 1.805 Teilnehmende traten in 923 Wertungsspielen an, die Bundesjury vergab insgesamt 1.590 Bundespreise.
Das Schauspielhaus Wien zeigt in Koproduktion mit den Wiener Festwochen den vierteiligen Theaterabend „9/11 Frames per Second", der sich mit den Anschlägen vom 11. September 2001 und ihren Folgen befasst – mit Texten von Claudia Rankine, Sivan Ben Yishai, Ozan Zakariya Keskinkılıç und Myassa Kraitt.
Pretenders-Frontfrau Chrissie Hynde kritisiert in einem offenen Brief das Filmen mit Smartphones bei Konzerten und Kunstveranstaltungen und appelliert an Fans, ihre Geräte wegzustecken, um das Erlebnis ungestört zu genießen.
Taylor Swift hat Paul McCartneys neues Album „The Boys of Dungeon Lane" auf Instagram gelobt und ihn als dauerhaft außergewöhnlichen Künstler bezeichnet; McCartney hatte zuvor Swifts Karriere mit seiner eigenen Beatle-Ära verglichen.
Kevin Costners Western „Der mit dem Wolf tanzt" (1990) belebte das totgesagte Genre neu, gewann sieben Oscars und spielte weltweit knapp 200 Millionen Dollar ein – trotz Kritik an seiner Darstellung der Sioux als hilfsbedürftiges Volk.
David Bowie outete sich am 22. Januar 1972 im britischen „Melody Maker" mit den Worten „I'm gay" und war damit der prominenteste Bisexuelle unter den Popstars, was die Popkultur nachhaltig beeinflusste.
Der Konzertfilm „The Cure In Orange" dokumentiert den Auftritt der britischen Band im römischen Amphitheater Théâtre antique d'Orange 1986, kurz vor ihrem internationalen Durchbruch, und zeigt die Band im Übergang vom Post-Punk zum Pop.
Rolling Stone stuft Martin Scorseses „Cape Fear" (1991) als überschätzt ein: Das Remake wirke wie ein Cartoon, De Niros maßlos überzeichnete Darstellung des Bösewichts Max Cady sei auf Oscar-Effekt getrimmt, verfehle aber die Klasse von Anthony Hopkins' Hannibal Lecter.
Pål Waaktaar-Savoy, Gitarrist und Hauptsongwriter von A-ha, spricht im Interview anlässlich seiner Biografie „Tears from a Stone" über seinen Songwriting-Prozess, die Bedeutung von „Take On Me" und seine Frustration über die heutige Arbeitsweise der Band im Studio.
Das Cineplex Freyung zeigt im Juni unter anderem die Neuverfilmung „Masters of the Universe" mit Nicholas Galitzine sowie weitere Starts wie „Disclosure Day", „Star Wars: The Mandalorian and Grogu", „Ein Münchner im Himmel" und „Der Teufel trägt Prada 2".