Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Rock im Park startet ab Freitag mit täglich 80.000 Besuchern auf einem 200-Hektar-Gelände in Nürnberg; das Festival ist ausverkauft. Wochenendtickets kosten rund 300 Euro, hinzu kommen gestiegene Kosten für Anreise und Verpflegung.
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Das Coffee-Table-Book „Das Star Wars Archiv. 1999–2005" von Paul Duncan zeigt anhand von Concept Art, Storyboards und Behind-the-Scenes-Fotos, dass die visuell-kreative Vorarbeit der Prequel-Trilogie trotz umstrittener CGI-Umsetzung aufwändig und liebevoll war.
Steven Spielbergs „Schindlers Liste" (1993) schildert den Holocaust mit filmischen Mitteln zwischen Härte und Feingefühl und bleibt 27 Jahre nach seinem Erscheinen wirkungsstark – mit Liam Neeson als Industriellem Oskar Schindler in der Hauptrolle.
Der unveröffentlichte Abba-Song „Just Like That" aus den frühen 1980ern fehlt auf dem Comeback-Album „Voyage", weil das Duo Gemini ihn bereits 1985 neu eingesungen und veröffentlicht hatte.
Das Impulse Festival 2026 eröffnet im Düsseldorfer FFT mit zwei Produktionen über fremdbestimmte Körper: Magda Szpechts „She Stands in the Middle of the Battlefield" verarbeitet weibliche Kriegserfahrungen in der Ukraine, Sheena McGrandles' „Toil" begreift Tanz als körperliche Arbeit.
Steven Spielbergs Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan" (1998) gilt bis heute als einer der meistdiskutierten Filme des Genres, der mit innovativer Kameratechnik und erschütternden Kampfszenen Veteranen traumatisierte, jedoch bei den Oscars den Preis für den besten Film an „Shakespeare in Love" verlor.
Kate Bush startete 1979 mit „The Tour Of Life" ihre erste und lange einzige Tournee, auf der sie 24 Konzerte in Europa spielte und dabei neben Musik auch Theater, Pantomime und Kostümwechsel präsentierte.
Die 10. Berlin Design Week vereinte unter dem Motto „Design real" Teilnehmende aus 20 Ländern an 90 Standorten stadtübergreifend. Festivalzentrum war die Macherei in Kreuzberg mit Ausstellungen, Talks und einem Design-Markt.
Die Stelzenfestspiele bei Reuth präsentieren zur 33. Ausgabe (26.–28. Juni) eine KI-gestützte Echtzeit-Kommunikation mit Kuh Käthe sowie eine Neuauflage der „Landmaschinensinfonie" mit Gülle-Orgel und dem bisher größten „Bolero" des Festivals.
PETA fordert ein Verbot von Ponykarussells auf dem Ingolstädter Pfingstvolksfest und wendet sich per Brief an Oberbürgermeister Kern, da das stundenlange Kreisengehen die Tiere psychisch belaste. München hat Ponykarussells auf Volksfesten bereits verboten.
Zum 25. Todestag erinnert ein Beitrag an Hollywood-Schauspieler Anthony Quinn, der ab Ende der 1930er-Jahre mit Rollen wie Alexis Sorbas, Quasimodo und dem Papst Filmgeschichte schrieb.
Nina und Sebastian Weiland haben im Schwarzwald die Black Forest Studios aufgebaut und produzieren dort Vertical-Drama-Serien wie „Path of the Lost" – mit eigener App-Plattform in Entwicklung und Ambitionen für internationale Distribution.
Die Eyes & Ears Awards finden am 20. Oktober 2026 erstmals als Auftaktveranstaltung der Medientage München statt – es ist die 28. Ausgabe des Wettbewerbs für Design- und Markenkommunikation der Medienbranche.
Die Netflix-Dokumentation „Poldi" begleitet Lukas Podolski über zwei Jahre und bietet unterhaltsamen Einblick in sein Leben, verzichtet aber auf tiefere Charakteranalyse – was laut Rezension gut zum unkomplizierten Naturell des Ex-Nationalspielers passt.
Die deutsche Comedyshow "LOL: Last One Laughing" führt in der letzten Mai-Woche 2025 Prime Videos erstmals veröffentlichte globale Charts der meistgesehenen nicht-englischsprachigen Serien an und belegt im gesamten weltweiten Serienranking Platz fünf.
Das M94.5-Filmformat Filmfabrik diskutiert die aktuelle Hollywood-Sequel-Welle mit Titeln wie „Der Teufel trägt Prada 2" und „Toy Story 5", bespricht Anne Hathaways Film „Mother Mary" sowie den Dokumentarfilm „Girls Don't Cry".
Das Sozialdrama „Ich verstehe Ihren Unmut" zeigt eine Objektleiterin einer Reinigungskolonne, die in einer von Personalmangel, Zeitdruck und Überforderung geprägten Arbeitswelt kämpft – aktuell in deutschen und österreichischen Kinos.
Journalistin und Podcasterin Miriam Davoudvandi schildert in ihrem autobiografischen Buch „Das können wir uns nicht leisten" ihre Kindheit in Armut und spricht darüber im Interview.
Der Film „Sommer auf Asphalt" zeigt die Fahrradkurierin Les, deren ungebundenes Leben durch das Auftauchen ihres Vaters und eine ungeplante Schwangerschaft ins Wanken gerät. Ab 4. Juni 2026 in deutschen Kinos.
Alison Bechdels neue Graphic Novel "Kaputt" verbindet biografische und fiktive Elemente zu einer Bestandsaufnahme linken Lebens in den USA.
Das Liechtensteinische PostMuseum in Vaduz zeigt bis 18. Oktober Liebesbriefe vom 19. Jahrhundert bis heute und veranschaulicht den Wandel von Gefühlen und Kommunikation.
Das Ballett „Become Ocean" in Wiesbaden setzt John Luther Adams' Klangwerk tänzerisch um und zeigt in fließenden Bewegungen die Weite, Bedrohung des Ozeans sowie den Kreislauf der Natur.
Die sechste Woche des Liveprogramms der Bayerischen Landesausstellung „Musik in Bayern" in Freyung bietet von 5. bis 11. Juni 2026 Konzerte mit Klezmer, Blasmusik, Chansons, Orgelmusik und Vokalharmonie, viele davon kostenfrei.