Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Tanz
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Die erste Tanztriennale Hamburg startet am 14. Juni unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy." mit Parade, Uraufführungen, Residenzprogramm und Diskursformat und verbindet acht Tage lang professionellen und partizipativen Tanz aus regionalen und internationalen Szenen.
Anette Stings hat ein Erinnerungsbuch über Monika-Maria Krauß-Saez verfasst, die als Erste Solistin an den Bühnen Nürnberg-Fürth und langjährige Tanzdozentin in Cannes wirkte und 2021 verstarb.
Sasha Waltz' Tanzstück „Travelogue I - Twenty to eight" von 1993 eröffnet die SOMMERSZENE 2026 in Salzburg und thematisiert in einer WG-Küche Interkulturalität, Solidarität und Identitätsfragen der deutschen Nachwendezeit.
Vincent Wodrich und Leander Veizi erarbeiteten erstmals gemeinsam die Choreografie „Gestures of Forgetting – Forgetting of Gestures" für das „Dance Lab 4.0" am Theater Regensburg – ein vielschichtiger Tanzabend über Erinnern und Vergessen, der beim Publikum großen Anklang fand.
Edvin Revazovs Choreografie „5 Seasons" feierte mit dem Hamburger Kammerballett und Gastsolist*innen zu Live-Musik von Leon Gurvitch in der Elbphilharmonie Premiere und füllte beide ausverkauften Vorstellungen mit je 2.100 Zuschauern.
Choreograf Fran Díaz verlegt seine Uraufführung „Eurydike" mit dem Leipziger Ballett in einen Flughafen-Terminal und erzählt den Mythos neu – mit Penderecki-Musik, martialischer Formsprache und einem Laufband als zentralem Bühnenelement.
Die Performance „Heartland" von Nayana Keshava Bhat und Sankar Venkateswaran im Salzburger Toihaus verbindet südindische Theaterpraktiken wie Bharatanatyam mit interkulturellem Dialog über Heimat, Erinnerung und die Spuren, die Orte auf Menschen hinterlassen.
Das Coburger Globe-Theater verabschiedete Ballettdirektor Mark McClain mit einer emotionalen Gala, zu der sich ehemalige Tänzer, Weggefährten und Förderer versammelten.
Die "Let's Dance"-Profi-Challenge erzielte bei RTL in der Zielgruppe 14–49 Jahre 14,9 Prozent Marktanteil, wurde jedoch von der Frauen-WM-Qualifikation im Ersten übertroffen, die dort 20,4 Prozent erreichte.
Die cie. Toula Limnaios feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einem mehrteiligen Festival in Berlin, das Wiederaufführungen älterer Stücke, ein Gastspiel der compagnia zappalà danza sowie Film- und Konzertabende umfasst.
Das Bayerische Junior Ballett München zeigt drei Choreografien von Jorma Elo, Jiří Kylián und Marco Goecke und überzeugt dabei trotz hoher technischer Anforderungen, wobei Goeckes „Devil's Kitchen" im Vergleich zur Uraufführung an Intensität verloren hat.
Das Ballett „Become Ocean" in Wiesbaden setzt John Luther Adams' Klangwerk tänzerisch um und zeigt in fließenden Bewegungen die Weite, Bedrohung des Ozeans sowie den Kreislauf der Natur.
Doris Uhlich zeigt mit „GAP" eine Tanzperformance über Obdachlosigkeit mit Betroffenen aus Wien, während Irina Pauls in „Sieben Brücken" verlorene Volkstanztraditionen der Braunkohleregion im Leipziger Süden rekonstruiert und aktualisiert.
Das Tanzstück „Psycho" von Diego Tortelli und Miria Wurm feiert im Münchner Theater HochX Uraufführung: Tänzer Hélias Tur-Dorvault ergründet darin das Phänomen Atem als körperlich-autonomen Vorgang in einem ausdrucksstarken Solo.
Die Tanzshow MY MOVE kürt in Vol. 5 in einem Hip-Hop-Freestyle-Battle den besten Tänzer, mit Judges wie Karen Schweiger, Eugene Boateng und Hanna Vien sowie Rapper Eko Fresh als Jurymitglied im Finale.
Eric Gauthier bereist in der neunteiligen SWR-Doku-Serie internationale Tanzmetropolen wie Tel Aviv, London, Havanna und São Paulo und stellt dort führende Tanzkompanien sowie prägende Choreografen der weltweiten Tanzszene vor.
Das Staatsballett Berlin feiert mit dem Double-Bill „Fearful Symmetries" einen Premierenerfolg: Balanchines „Symphony in C" wird technisch präzise von 50 Tänzer*innen umgesetzt, ergänzt durch Christian Spucks Uraufführung zu John Adams' gleichnamiger Komposition.
Die assemblé/Ballettakademie Payer zeigt am 26. Juli 2026 im Abraxas Augsburg das Tanzstück „Der Kristall", in dem Schüler:innen aller Altersgruppen in Ballett, orientalischem und zeitgenössischem Tanz eine Geschichte über Gemeinschaft und Zusammenhalt aufführen.
Schüler:innen der assemblé/Ballettakademie Payer zeigen am 25. Juli 2026 im Augsburger Abraxas das Tanzstück „Der Kristall" über eine Gemeinschaft, die nach dem Verschwinden eines geheimnisvollen Kristalls auf eine Bewährungsprobe gestellt wird.
Das Kinderballett „Cinderella – Aschenputtel" gastiert am 18. Juli 2026 im Abraxas Augsburg und erzählt das klassische Märchen mit aufwendigen Kostümen, Videoproduktionen und Choreografien für Kinder ab 4 Jahren.