Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Das Ensemble Mom Bee präsentiert am 16. Oktober 2026 im Abraxas Augsburg die Musikrevue „Lebens-Zirkus": bekannte Lieder aus Chanson, Theaterlied und Schlager, neu interpretiert als Zirkusshow über den Alltag zwischen Chaos und Hoffnung.
Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft zieht nach weniger als einem Jahr in Haidhausen erneut um: Ab Ende Oktober spielt die Kabarettbühne im TamS Theater in Schwabing, nahe ihrem früheren Stammhaus.
Regisseur Christian Schlüter zeigt Ewald Palmetshofers Shakespeare-Überschreibung „Sankt Falstaff" am Theater Osnabrück mit Oliver Meskendahl in der Titelrolle als tragikomische Reflexion über Macht und Verfall in der Gegenwart.
Erstmals zeigt Coburgs Kultursommer auf der Schlossplatz-Konzertbühne ein Schauspiel: Die „Jedermann"-Inszenierung bewegt sich zwischen konventionellem Volkstheater und Multimedia-Show, obwohl die Riesenbühne für Sprechtheater nur bedingt geeignet ist.
Klaus Karl-Kraus begeisterte über 100 Zuschauer mit seinem Programm „KKK fasst zamm" in der Teufelshöhle Pottenstein – für den Erlanger Kabarettisten war es ein Premieren-Auftritt an diesem außergewöhnlichen Spielort.
Albert Ostermaiers Stück „Falsche Götter" zeigt die Nibelungensage aus der Perspektive der drei Nornen, gespielt von Dennenesch Zoudé, Wiebke Puls und Sophie von Kessel, die die männlichen Helden wütend und mahnend hinterfragen.
Der Presseclub Dresden hat Schauspieler Samuel Koch mit dem Erich-Kästner-Preis (10.000 Euro) ausgezeichnet, um sein Engagement für gesellschaftliche Teilhabe und Barrierefreiheit von Menschen mit Handicap zu würdigen.
Judith Jungk inszeniert Virginia Woolfs „Orlando" am Theater Osnabrück als musikalisches Schauspiel mit Sascha Maria Icks, die Orlandos Reise durch vier Jahrhunderte und einen Geschlechterwechsel verkörpert – zugänglich, aber ohne tiefere Auseinandersetzung mit der Gegenwart.
Prodromos Tsinikoris zeigt beim Kunstfest Weimar mit seinem Dokumentartheaterstück „96 %" die Vernichtung der jüdischen Gemeinde Thessalonikis, deren Friedhof die Nazis zerstörten und deren 50.000 Bewohner zu 96 Prozent in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden.
In Glashütten findet im Oktober zum dritten Mal der Regionale Heimatabend der Ile Rund um die Neubürg Fränkische Schweiz statt, mit einem Theaterstück, in dem Bauhofmitarbeiter der Ile-Gemeinden die Hauptrollen übernehmen.
Michael Webers Inszenierung von Peter Handkes „Selbstbezichtigung" am Theater Willy Praml Frankfurt zeigt, dass das 60 Jahre alte Stück heute bühnenwirksam bleibt: Sechs Schauspieler machen Handkes Text-Tirade über gesellschaftliche Normen als unsichtbares Gefängnis erfahrbar.
Alexander Eisenach eröffnet die Spielzeit des Staatstheaters Kassel mit „Rummelnachtstraum", einer Freiluft-Adaption von Shakespeares „Sommernachtstraum" auf einem echten Jahrmarkt mit Autoscooter, Kettenkarussell und Riesenrad zwischen Schauspielhaus und Ottoneum.
Mark Reisig inszeniert im U17 des Staatstheater Mainz „Ziemlich letzte Freunde", eine autobiografische Produktion über seine Freundschaft mit dem ALS-erkrankten Richard und dessen selbstbestimmten Umgang mit Krankheit und Tod.
Das Ernst Deutsch Theater Hamburg eröffnet seine Saison mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Marina Carrs „Girl on an Altar", inszeniert von Elias Perrig: Das Stück deutet den Iphigenie-Mythos psychologisch um und rückt Klytämnestra als traumatisierte Mutter ins Zentrum.
Eva Karl Faltermeier gastiert am 25. Februar mit ihrem neuen Programm „Ding Dong" in der Stadthalle Marktredwitz – für die gebürtige Oberpfälzerin ist es fast ein Heimspiel.
Der US-amerikanische Theaterregisseur Robert Wilson ist am 31. Juli 2025 im Alter von 83 Jahren gestorben. Eine NDR-Dokumentation begleitet seine letzte Hamburger Inszenierung „H – 100 seconds to midnight" von 2022 am Thalia Theater.
Die Münchner Kammerspiele sind laut einer Kritiker-Umfrage des Fachmagazins „Theater heute" das Theater des Jahres 2024; Jan-Christoph Gockels siebenstündiger „Wallenstein" wurde zugleich als Inszenierung des Jahres ausgezeichnet.
Karla Andrä und Barbara Weigel präsentieren am 11. Oktober 2026 im Brechthaus Augsburg ein Stationentheater für Kinder ab 8, das Brechts Kindergedichte durch Schauspiel, Gesang und animierte Videoskulpturen erlebbar macht.
Rupert Grint kehrt 2027 als Ron Weasley in das Broadway-Stück „Harry Potter and the Cursed Child" zurück und erntet dafür Kritik der queeren Community, die ihm Doppelmoral vorwirft, da er J.K. Rowlings transfeindliche Positionen zuvor öffentlich abgelehnt hatte.
Das Musical „Rock of Ages" wird dem Titel zufolge aufgeführt, weitere inhaltliche Details sind nicht verfügbar.
Das Musical "Rock of Ages" wird dem Titel zufolge aufgeführt; inhaltliche Details zur Veranstaltung liegen nicht vor.
Das Musical "Rock of Ages" wird dem Titel zufolge aufgeführt; inhaltliche Details zur Produktion liegen nicht vor.
Das Musical „Rock of Ages" wird dem Titel zufolge aufgeführt; inhaltliche Details sind nicht verfügbar.
Die Münchner Kammerspiele sind laut Kritikerumfrage das „Theater des Jahres“. Nach den Diskussionen um die Nachfolge von Barbara Mundel dürfte das für das Haus eine Genugtuung sein.