Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
86 Artikel gefunden · Seite 3 von 4
Roland Schimmelpfennigs „Sommersonnenwende" wird am Schauspiel Stuttgart uraufgeführt: Kritiker diskutieren, wie das repetitive Familienstück mit Zeitsprüngen und dem Kinderlied „Aramsamsam" als Motor grundlegende Fragen über die Funktionsweise von Theater aufwirft.
Kim de l'Horizon gewinnt den Mülheimer Dramatikpreis 2026 mit „Die kleinen Meerjungraun" und erhält zudem den Publikumspreis – die Entscheidung fiel mit 3:2 Stimmen gegen Anna Behringers „Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer".
Regisseurin Ulrike Günther hat in der Münchner Schauburg das Stück „Mehrfachleben" mit Jugendlichen erarbeitet und damit einen emotional berührenden Theaterabend geschaffen.
Die Kreuzgangspiele Feuchtwangen zeigen F. Scott Fitzgeralds „Der große Gatsby" als Musical-Freilichtspektakel unter der Regie von Johannes Kaetzler, das die Roaring Twenties zwischen Glanz und moralischem Zerfall porträtiert.
Das KULTURmobil des Bezirks Niederbayern tourt im Sommer 2026 mit 30 Gastspielen durch die Region und zeigt zwei Stücke – „Lahme Ente, blindes Huhn" und „Faust 1 + 2 + 3" – bei freiem Eintritt.
Die Waldbühne Heldritt feiert mit der Komödie „Affaire Gartenzwerg" Premiere, in der ein traditionsreicher Gartenzwerg-Betrieb gegen Zeitgeist und billige Plastikkonkurrenz kämpft.
Roland Schimmelpfennigs „Sommersonnenwende" wurde am Schauspiel Stuttgart von Daniela Löffner uraufgeführt: Das starke Ensemble überzeugt zunächst, doch die Inszenierung verliert in der zweiten Hälfte die Balance zwischen Familiendrama und subtiler Gesellschaftskritik.
Ebru Tartıcı Borchers inszeniert Maria Lazars posthum entdecktes Geflüchteten-Drama „Der blinde Passagier" am Oldenburgischen Staatstheater als spannenden Moralkrimi, der die Debatte um Willkommens- und Abschottungskultur anhand vielschichtiger Figuren ambivalent verhandelt.
Kim de l'Horizon gewinnt mit „Die kleinen Meerjungraun" den Mülheimer Dramatikpreis 2026 sowie den Publikumspreis. Die Juryentscheidung löst eine Debatte über die Grenze zwischen Prosa und Theaterstück aus.
Stefan Neugebauer inszeniert am Theater Naumburg seinen eigenen Text „Nichtschwimmer" als publikumsnahe Sommerkomödie, in der vier Nichtschwimmer unter einer DDR-geprägten Schwimmlehrerin und einem Wiener Psychologen aufeinandertreffen.
Tim Egloff inszeniert Gogols „Der Revisor" am Stadttheater Bremerhaven als harmloses Boulevardtheater, das die Chance einer bitterbösen Satire auf lokale Kulturkürzungen und politische Missstände ungenutzt lässt.
Eine Komödie im Bayerischen Hof thematisiert Gendersternchen, Wokeness und Work-Life-Balance und spaltet dabei das Publikum in klar erkennbare Lager.
Die Wiener Festwochen zeigen Robert Wilsons Shakespeare-Inszenierung „The Tempest" als posthume Hommage an den 2025 verstorbenen Regisseur. Das Gastspiel des Iwan-Wazow-Nationaltheaters Sofia überzeugt ästhetisch, bleibt aber dramaturgisch flach.
Der britische Schauspieler Anthony Head, bekannt als Rupert Giles aus der Serie „Buffy" sowie aus „Little Britain", „Merlin" und „Ted Lasso", ist im Alter von 72 Jahren gestorben.
Kay Metzger inszeniert zum Abschluss seiner Intendanz am Theater Ulm Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg" und verlegt die Handlung in die Gegenwart, mit direkten Bezügen zur Ulmer Stadtgeschichte und aktuellen gesellschaftlichen Debatten.
Eine Komödie im Bayerischen Hof behandelt Themen wie Gendersternchen, Wokeness und Work-Life-Balance und spaltet dabei das Publikum in klar erkennbare Lager.
Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter" feiert als Musical im Fuldaer Schlosstheater Uraufführung, produziert von Spotlight Musicals mit Sascha Kurth als Hauke Haien und Pamina Lenn als Elke Volkerts.
Wilke Weermann inszeniert Sam Max' Stück „Wüste" am Schauspiel Leipzig, in dem drei Hollywood-Figuren in einem Wüsten-Motel zwischen Filmrealität und Fiktion verschwimmen – atmosphärisch stark, aber mit blassen Charakteren.
Gerhard Wittmann spielt in der neuen Münchner Produktion „Kalter weißer Mann" in der Komödie im Bayerischen Hof und erklärt im Interview, warum er seine Parodie des Oberbürgermeisters Dieter Reiter beim Nockherberg als abgeschlossen betrachtet.
Das Porträt zeigt Regisseur Jan-Christoph Gockel, der mit opulenten, abendfüllenden Inszenierungen – etwa einer Faust-Adaption mit Puppen und Geisterbahn – ein breites Theaterpublikum begeistert.
Helmut Scheuerich, ehemaliger Heimatpfleger von Neustadt bei Coburg, hat mit „Katzmusik un Baasngodillo" das erste Theaterstück in Neustadter Mundart verfasst und sucht nun eine Laienspielgruppe für die Aufführung.
Der Spielclub 18+ der Bürgerbühne am Landestheater Schwaben zeigt Shakespeares Komödie „Was ihr wollt" mit Premiere am 12. Juni 2026 auf der Bühne des Jungen Landestheaters in Memmingen; der Eintritt ist frei.
Eine Dokumentation begleitet Isabel Waltsgott, Kaspar Nilsson und Aisata Blackman durch die Probenwochen des Musicals „We Will Rock You" bis zur Premiere, bei der Queen-Gitarrist Brian May persönlich auftritt.
Bülent Ceylan präsentiert sein Bühnenprogramm „Yallah Hopp" in der ausverkauften Porsche-Arena Stuttgart, in dem er mit seinen Alter Egos wie Thor, Hasan und Hausmeister Mompfred für Aufbruchsstimmung und Humor sorgt.